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Deckungsbeitragsrechnung Excel

Von Lexware Redaktion
Aktualisiert am: 25.04.2017

Wer möchte nicht gerne sein eigener Chef sein? Als Unternehmer kennen Sie unter Ihren Freunden und Bekannten sicherlich einige Angestellte, die Sie um diesen Status beneiden. Was bei Schwärmereien zur Chef-Position aber häufig unter den Tisch fällt: Wenn Sie Ihr eigener Chef sind, müssen Sie sich auch selbst bezahlen. Während die Angestellten sich am Monatsende auf die pünktliche Gehaltsüberweisung freuen, müssen Sie als Unternehmer mit dem Geld leben, das vom Umsatz übrig bleibt, wenn Sie Ihre ganzen Kosten beglichen haben. Und genau deshalb müssen Sie Ihre Zahlen auch immer im Blick behalten. Beispielsweise mithilfe der Deckungsbeitragsrechnung Excel.

2. Excel-Vorlage zur mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung

Wer sich für eine genauere Aufschlüsselung der Kosten interessiert, als es mit der einfachen Deckungsbeitragsrechnung möglich ist, kann die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung anwenden. Bei der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung werden die Fixkosten genauer aufgeteilt und nicht am Ende als Gesamtsumme abgezogen. Je nachdem, wie weit es möglich ist, werden die Fixkosten dem betreffenden Produkt zugeordnet. Auf diese Weise lässt sich noch besser analysieren, welches Produkt wie stark auf den Gewinn einzahlt.

Gehen wir als Beispiel von einem Fertigungsbetrieb aus. Klar ist, dass die Material-, Liefer- und Verpackungskosten sich als variable Kosten pro Produkt aufschlüsseln lassen. Währenddessen gehören die Löhne für die Produktions-Mitarbeiter normalerweise zu den Fixkosten. Jetzt nehmen wir aber an, die Fertigung wäre so aufgebaut, dass die Produktions-Mitarbeiter 1 auch nur an Produkt 1 arbeiten, die Mitarbeiter 2 nur das Produkt 2 und die Mitarbeiter 3 das Produkt 3 herstellen. In einem solchen Fall lassen sich die Fixkosten der Fertigungslöhne den verschiedenen Produkten (1, 2 und 3) zuteilen. Diese Aufgliederung können Sie in die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung aufnehmen. In unserer Excel-Vorlage finden Sie ein Rechenbeispiel dazu, in dem die verschiedenen Stufen der Deckungsbeiträge genau sichtbar sind. (Die Fertigungslöhne finden Sie im Rechenbeispiel als „direkt zurechenbare Einzelkosten“.) 

Mit excel im unternehmen haben Sie die ideale Vorlage für die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung.

 

3. Excel-Vorlage zur Kunden-Deckungsbeitragsrechnung

Wenn Sie als Unternehmer herausfinden möchten, wo sich die größten Hebel für Ihren Gewinn verstecken, lohnt es sich, auch die Kunden genauer in den Blick zu nehmen. Welche Kunden bringen Ihnen den höchsten Gewinn ein? Eine Kunden-Deckungsbeitragsrechnung kann Ihnen hier auf die Sprünge helfen. Wir erklären, wie sie mit der Vorlage aus excel im unternehmen ganz leicht geht.

Im Prinzip funktioniert die Kunden-Deckungsbeitragsrechnung ganz ähnlich wie die produktbezogene Deckungsbeitragsrechnung. Als Ausgangswert nehmen Sie jedoch nicht den Umsatz, den Sie mit einem Produkt, sondern mit einem Kunden erzielen. Zunächst ziehen Sie von diesem Wert etwaige Rabatte und Skonti ab. Und um dann zum Kunden-Deckungsbeitrag zu kommen, ziehen Sie auch noch die Herstellungs- und Vertriebskosten ab, die auf den Einkauf des Kunden kommen. Damit erhalten Sie den Deckungsbeitrag, den Sie durch diesen Kunden erhalten haben. Diese Kennzahl hilft Ihnen, Ihre Kunden genauer zu priorisieren und Ihre Bemühungen für den richtigen Kunden aufzuwenden. In unserem Excel-Produkt finden Sie eine Vorlage zur Kunden-Deckungsbeitragsrechnung, die Ihnen die Berechnung abnimmt, wenn Sie einfach Ihre Zahlen eintragen.

4. Excel-Vorlage zur Deckungsbeitragsrechnung bei Engpasssituationen

Wie funktioniert die Deckungsbeitragsrechnung Excel?

Insbesondere in produzierenden Unternehmen kann es schnell zu Ressourcenengpässen kommen, wenn beispielsweise eine Maschine nur eine bestimmte Stückzahl pro Tag herstellen kann. Ist der Bedarf an produzierter Ware höher, als die Kapazität der Maschine hergibt, liegt eine Engpasssituation vor. In dieser Situation gilt es, zu entscheiden, welches Produkt in welcher Stückzahl hergestellt wird, um die Kapazität der Maschine bestmöglich auszuschöpfen. Auch hier ist die Deckungsbeitragsrechnung ein wichtiges Hilfsmittel, um eine konkrete Entscheidung zu treffen.

Denn natürlich möchte jeder genau die ideale Kombination von Waren herstellen, die insgesamt den höchsten Deckungsbeitrag einbringt. Bei der Berechnung werden sowohl die Deckungsbeiträge der jeweiligen Produkte als auch die Auslastung der Maschine pro Produkt genau einkalkuliert. Dadurch ergibt sich eine komplexe Rechnungsmethode, bei der Ihnen unsere Excel-Vorlage optimal weiterhilft. Ärgern Sie sich nicht mit manuellen Kalkulationen herum, sondern tippen Sie einfach Ihre Zahlen ein, um die fertige Deckungsbeitragsrechnung für Engpass-Situationen zu erhalten.

Der Deckungsbeitrag ist und bleibt eine der wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Aus der Deckungsbeitragsrechnung können Sie sich wichtige strategische Rückschlüsse für Ihr Produktsortiment, für Ihre Kundenbindung oder die Auslastung Ihrer Maschinen ableiten. Sie sollten in jedem Fall alarmiert sein, wenn der Deckungsbeitrag eines Produktes oder Kunden negativ ist. Denn je höher der Deckungsbeitrag ist, desto besser sind Ihre Chancen, dass auch nach Abzug der Fixkosten noch ein ordentlicher Gewinn für Sie herausspringt. excel im unternehmen unterstützt Sie dabei, die wichtigen Zahlen Ihres Unternehmens immer im Blick zu behalten. 

Außerdem finden Sie in excel im unternehmen noch weitere praktische Excel-Vorlagen, z.B. zur Bilanzanalyse, Zuschlagskalkulation oder zum Businessplan.

Die Deckungsbeitragsrechnung ist von großer Bedeutung bei der Berechnung von Unternehmens-Kennzahlen. Den Deckungsbeitrag erhält man, wenn man vom Umsatz die variablen Kosten abzieht. Man spricht hier auch von Bruttogewinn. Anschließend lässt sich ermitteln, wieviel Geld Sie mit Ihrem Unternehmen erwirtschaftet haben, wenn Sie noch die Fixkosten abziehen. Auf diese Weise erkennen Sie, wie hoch Ihr Gewinn ist (Nettogewinn).

Damit klingt die Deckungsbeitragsrechnung auf den ersten Blick nicht extrem kompliziert. Doch denken Sie daran, wie viele Produkte oder Dienstleistungen Sie anbieten, aus wie vielen Faktoren sich Ihre variablen Kosten zusammensetzen und über wie viele Monate Sie die Deckungsbeitragsrechnung machen möchten. Da wird es dann schnell unübersichtlich, wenn Sie alles manuell mit Ihrem Taschenrechner berechnen.

Wesentlich schneller und professioneller können Sie die Deckungsbeitragsrechnung mit einer dafür vorgesehenen Excel-Vorlage erledigen. Unser Produkt excel im unternehmen bietet eine Vorlage für die Deckungsbeitragsrechnung, mit der Sie Ihre Gewinne im Nu kalkuliert haben. Sie müssen in das Excel-Muster einfach nur Ihre Zahlen eingeben und können dann die Deckungsbeitragsrechnung getrost den hinterlegten Formeln überlassen. In der Excel-Tabelle sehen Sie das Ergebnis und wissen sofort, welchen Gewinn Sie erwirtschaftet haben. Die Excel-Vorlage enthält auch Muster für komplexere Deckungsbeitragsrechnungen, um z. B. die Fixkosten genauer aufzugliedern oder die einträglichsten Kunden zu identifizieren. Außerdem bietet unser Produkt excel im unternehmen weitere hilfreiche Excel-Vorlagen – beispielsweise für die ABC-Analyse, Ihren Businessplan, die Zeiterfassung u. v. m.

1. Excel-Vorlage für einfache Deckungsbeitragsrechnung

Mit unserer Excel-Vorlage aus excel im unternehmen können Sie im ersten Schritt die Basis-Deckungsbeitragsrechnung durchführen. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor: Entscheidend für die Deckungsbeitragsrechnung sind vor allem die variablen Kosten, die Sie jeweils einem Produkt oder einer Dienstleistung zurechnen können. Beispielsweise hat ein Autohändler als variable Kosten die Einkaufspreise seiner Autos plus Anlieferungskosten. Währenddessen läuft die Bezahlung von Angestellten, Raummiete, Strom und Energie unabhängig vom Produkt, was sie zu Fixkosten macht. In der Deckungsbeitragsrechnung tragen Sie für das jeweilige Produkt den Preis pro Stück, die variablen Kosten pro Stück und die verkaufte Menge pro Monat in die Excel-Vorlage ein. Und schon berechnet Ihnen Excel, auf welchen Deckungsbeitrag Sie mit dem Produkt im entsprechenden Monat kommen. Wenn Sie jetzt noch die Summe Ihrer Fixkosten pro Monat eintragen, erhalten Sie am Ende Ihren Gewinn.

So haben Sie mit der Excel-Vorlage zur Deckungsbeitragsrechnung ruckzuck ermittelt, was Ihnen nach Abzug der Kosten von Ihrem Umsatz übrig bleibt. Wenn Sie die Deckungsbeitragsrechnung für Ihre verschiedenen Produkte oder Dienstleistungen durchführen, können Sie strategische Rückschlüsse ableiten. Wenn Sie mit bestimmten Produkten einen höheren Deckungsbeitrag erzielen als mit anderen, könnte sich eine intensivere Fokussierung auf genau diese Produkte rechnen. Denn schließlich fahren Sie mit diesen Produkten einen höheren Bruttogewinn ein. Damit müsste Ihnen auch nach Abzug der Fixkosten mehr Netto vom Brutto bleiben, wenn Sie den Verkauf der deckungsbeitrags-starken Produkte vorantreiben.

Mit excel im unternehmen Zeit und Kosten sparen

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