Sozialversicherung und Lohnsteuer 2019: Das ändert sich

Das ändert sich 2019 bei Lohnsteuer und Sozialversicherung
Aktualisiert am: 23.11.2018

Das Jahr 2019 bringt zahlreiche Neuerungen mit sich – vor allem im Bereich der Sozialversicherung, aber auch bei der Lohnsteuer. Unter anderem steigen die Beitragsbemessungsgrenzen und die Jahresarbeitsentgeltgrenzen zum 1.1.2019 erneut an, und damit auch die Kosten für Ihr Unternehmen. Mit den wichtigsten Neuregelungen sollten Sie sich rechtzeitig vertraut machen, um in Sachen Personalkosten keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Wir haben die wichtigsten sozialversicherungsrechtlichen und lohnsteuerlichen Änderungen für Sie zusammengefasst.

Der Zusatzbeitrag in der Krankenversicherung wird wieder hälftig von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen

Seit 2015 gibt es in der gesetzlichen Krankenversicherung einkommensabhängige Zusatzbeiträge, welche die Krankenkassen selbst festlegen. Diese werden aktuell vollständig vom Arbeitnehmer gezahlt. Ab dem 1.1.2019 tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Zusatzbeitrag aber wieder je zur Hälfte (paritätische Finanzierung).

Im Übrigen liegt der Arbeitgeberanteil in der gesetzlichen Krankenversicherung bei 7,3 %. Der Beitragssatz für den Arbeitnehmer beträgt ebenfalls 7,3 %.

Krankenkassen, die einen Zusatzbeitragssatz festlegen, der den jeweils geltenden durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz übersteigt, müssen ihre Mitglieder ausdrücklich darauf hinweisen, dass sie in eine günstigere Krankenkasse wechseln können. Machen Sie auch Ihre Mitarbeiter auf diese Möglichkeit aufmerksam.

Achtung: Den durchschnittlichen Zusatzbeitrag legt das Bundesministerium für Gesundheit nach Auswertung der Ergebnisse des Schätzerkreises für das Folgejahr fest. Es handelt sich dabei um eine rein statistische Größe, die nicht aus dem Durchschnitt aller kassenindividuellen Zusatzbeiträge berechnet wird. In der Regel wird diese im November für das Folgejahr veröffentlicht. Das Ansteigen des durchschnittlichen Zusatzbeitrags ist ein Indiz dafür, dass vermutlich die meisten Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge ebenfalls anheben werden.

Das sind die Beitragssätze 2019 in der gesetzlichen Krankenversicherung:

Versicherungszweig
Versicherungszweig Arbeitnehmer Arbeitgeber Gesamt
Krankenversicherung allgemein 7,3 % (+ halber Zusatzbeitrag) 7,3 % (+ halber Zusatzbeitrag) 14,6 % (+ Zusatzbeitrag)
Krankenversicherung ermäßigt 7 % (+ halber Zusatzbeitrag) 7 % (+ halber Zusatzbeitrag) 14 % (+ Zusatzbeitrag)

Neue Rechengrößen in der Sozialversicherung: Die Beitragsbemessungsgrenzen steigen

Die Beitragsbemessungsgrenzen sind Einkommensobergrenzen. Bis zu diesen Grenzen müssen Arbeitgeber das Bruttoarbeitsentgelt ihrer Mitarbeiter in den einzelnen Versicherungszweigen zur Berechnung der Beiträge heranziehen. Auch für ihre eigenen Bezüge gelten die Beitragsbemessungsgrenzen. Der Teil des Entgelts, der die Beitragsbemessungsgrenze übersteigt, ist nicht mehr beitragspflichtig.

Für die Kranken- und Pflegeversicherung gilt für das gesamte Bundesgebiet eine einheitliche Beitragsbemessungsgrenze (BBG). Sie entspricht der besonderen Jahresarbeitsentgeltgrenze. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Renten- und Arbeitslosenversicherung (einheitlich) unterscheidet sich in den alten und den neuen Bundesländern.

Zum 1.1.2019 steigen sämtliche Beitragsbemessungsgrenzen, das heißt:

  • die Beitragsbemessungsgrenze West und Ost in der Renten- und Arbeitslosenversicherung
  • die einheitliche Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung 

Das bedeutet für Sie: eine höhere Beitragsbelastung für Sie als Arbeitgeber - und natürlich für die betroffenen Beschäftigten.

Beitragsbemessungsgrenzen 2019

Voraussichtliche Rechengrößen/Werte für das Kalenderjahr 2019
Voraussichtliche Rechengrößen/Werte für das Kalenderjahr 2019 Alte Bundesländer Neue Bundesländer
Beitragsbemessungsgrenzen (BBG)
Kranken- und Pflegeversicherung, jährlich 54.450 EUR 54.450 EUR
Kranken- und Pflegeversicherung, monatlich 4.537,50 EUR 4.537,50 EUR
Renten- und Arbeitslosenversicherung, jährlich 80.400 EUR 73.800 EUR
Renten- und Arbeitslosenversicherung, monatlich 6.700 EUR 6.150 EUR
Knappschaftliche Rentenversicherung, jährlich 98.400 EUR 91.200 EUR
Knappschaftliche Rentenversicherung, monatlich 8.200 EUR 7.600 EUR

Beispiel: Hier steigen die Sozialversicherungsbeiträge

Ein Mitarbeiter (alte Bundesländer) hat im Jahr 2018 monatlich 6.700 € brutto verdient, im Jahr 2019 wird er dasselbe erhalten. Die Beitragsbelastung für Sie und den Beschäftigten steigt 2019 deutlich, denn:

  • Im Jahr 2018 haben Sie die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung aus einem Entgelt von maximal 4.425 EUR monatlich (BBG 2018) berechnet und in der Renten- sowie Arbeitslosenversicherung aus einem Entgelt von maximal 6.500 EUR (BBG 2018).
  • Im Jahr 2019 berechnen Sie die die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung aus einem Entgelt von maximal 4.537,50 EUR (BBG 2019) und in der Renten- sowie Arbeitslosenversicherung aus dem gesamten Entgelt von 6.700 EUR (BBG 2019).

Jahresarbeitsentgeltgrenze steigt: Höhere Hürde für Wechsel in private Krankenversicherung

Die aktuellen Jahresarbeitsentgeltgrenzen sind notwendig, um die Versicherungspflicht der Beschäftigten zu prüfen (sowie der Arbeitgeber, falls Versicherungspflicht besteht). Sie spielen vor allem in zwei Fällen eine Rolle:

  • Wenn neue Mitarbeiter eingestellt werden. Vereinbaren Sie ein Entgelt mit Beschäftigten, müssen Sie beurteilen können, ob der Mitarbeiter versicherungsfrei oder versicherungspflichtig sein wird. Zudem erwarten vor allem Berufsanfänger hier unter Umständen eine kurze Beratung von Ihnen.
  • Wenn der Jahreswechsel bevorsteht. Mitarbeiter sind ab dem 1.1.2019 in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungsfrei, wenn ihr regelmäßiges Jahresentgelt in 2018 die Jahresarbeitsentgeltgrenze 2018 überstieg und ihr voraussichtliches, vom Arbeitgeber gewissenhaft geschätztes Jahresarbeitsentgelt 2019 die erhöhte Jahresarbeitsentgeltgrenze 2019 überschreitet. 

Achtung: Befreiung von der Versicherungspflicht auf Antrag

Mitarbeiter sind automatisch wieder versicherungspflichtig, wenn sie mit ihrem regelmäßigen Jahresverdienst die für das Jahr 2019 geltende allgemeine oder besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht mehr überschreiten. In diesen Fällen ist aber eine Befreiung von der Versicherungspflicht auf Antrag des Mitarbeiters möglich.

Versicherungsfreie Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, sich in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig zu versichern oder eine private Krankenversicherung zu wählen. Darauf sollten Sie Ihre Mitarbeiter hinweisen und sie bei der korrekten Berechnung des Jahresarbeitsentgelts unterstützen. Weisen Sie Ihre Beschäftigten aber auch auf das erhöhte finanzielle Risiko hin, das mit einer Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung verbunden sein kann.

Wann gilt welche Grenze?

Es gibt zwei Jahresarbeitsentgeltgrenzen:

  1. Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze für alle gesetzlich Krankenversicherten (GKV-Mitglieder): Pflichtmitglieder und freiwillige Mitglieder.
  2. Die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze gilt für alle Arbeitnehmer, die am Stichtag 31.12.2002 wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze privat krankenversichert waren.

Das entscheidende Entgelt

Bei der Prüfung der Versicherungspflicht ist das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt entscheidend. Hierzu zählen alle Arbeitgeberzuwendungen, die zum beitragspflichtigen Arbeitsentgelt gehören. Das sind in der Regel alle Bezüge, die mindestens einmal pro Jahr gezahlt werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • das laufende Arbeitsentgelt
  • regelmäßige Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld, mit denen der Mitarbeiter rechnen kann
  • fest vereinbarte und pauschal gewährte Zahlungen für Überstunden

Nicht mitgerechnet werden dürfen dagegen:

  • Mehrarbeitsvergütungen, die nicht pauschal gezahlt werden
  • einmalige Zuwendungen, die nicht regelmäßig anfallen (z. B. Jubiläumszuwendungen)
  • Zuschläge, die mit Rücksicht auf den Familienstand gewährt werden 

Jahresarbeitsentgeltgrenzen 2018 und 2019

Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung (Jahresarbeitsentgeltgrenze [JAE])
Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung (Jahresarbeitsentgeltgrenze [JAE]) 2018 2019
Allgemein 59.400 EUR jährlich 60.750 EUR jährlich
Für am 31.12.2002 wegen Überschreitens der JAE 2002 privat Krankenversicherte 53.100 EUR jährlich 54.450 EUR jährlich

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Alle Bezugsgrößen steigen

Die Bezugsgrößen sind beispielsweise für bestimmte Auszubildende (Praktikanten) notwendig, die kein Arbeitsentgelt erhalten. Diese Beschäftigten sind auch ohne Bezug von Arbeitsentgelt in allen Zweigen der Sozialversicherung versicherungspflichtig. Die Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung errechnen sich aus einer Mindestbeitragsbemessungsgrundlage, die 1 Prozent der aktuellen Bezugsgröße beträgt.

Bezugsgrößen 2019
Bezugsgrößen 2019 Alte Bundesländer Neue Bundesländer
Kranken- und Pflegeversicherung jährlich 37.380 EUR 37.380 EUR
Kranken- und Pflegeversicherung monatlich 3.115 EUR 3.115 EUR
Renten- und Arbeitslosenversicherung jährlich 37.380 EUR 34.440 EUR
Renten- und Arbeitslosenversicherung monatlich 3.115 EUR 2.870 EUR

Sozialversicherung: Neue Beitragssätze in Pflege- und Arbeitslosenversicherung

Zum 1.1.2019 soll der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung um insgesamt 0,5 Punkte auf 2,5 % des Bruttolohns monatlich sinken, und zwar durch eine generelle gesetzliche Senkung um 0,4 % und eine weitere Senkung per Verordnung um 0,1 Punkte. Die Senkung um 0,1 % ist bis Ende 2022 befristet.

Gleichzeitig ist eine Anhebung des Beitragssatzes zur Pflegeversicherung geplant, und zwar um 0,5 %. Derzeit liegt der Satz bei 2,55 % des Bruttoeinkommens. Kinderlose zahlen 2,8 %. Ab 1.1.2019 liegt der Beitragssatz dann bei 3,05 bzw. für Kinderlose 3,3 %.

Das sind die Beitragssätze 2019 zur Pflegeversicherung:

Arbeitnehmer Zuschlag für Arbeitnehmer bei Kinderlosigkeit Arbeitgeber Gesamt
Gesamtes Bundesgebiet außer Sachsen 1,515 % bzw. 1,765 % bei Kinderlosigkeit 0,25 % 1,515 % 3,05 bzw. 3,3 % bei Kinderlosigkeit
Sachsen 2,025 % bzw. 2,275 % bei Kinderlosigkeit 0,25 % 1,025 % 3,05 bzw. 3,3 % bei Kinderlosigkeit

Die Grenze für kurzfristig Beschäftigte bleibt dauerhaft bei 70 Arbeitstagen bzw. 3 Monaten

Kurzfristig beschäftigte Aushilfen sind neben den auf 450 EUR-Basis entlohnten Mitarbeitern eine Variante der Minijobs. Eine kurzfristige Beschäftigung sieht als Grundvoraussetzung einen befristeten Arbeitseinsatz vor. Die Maximalgrenze hierfür beträgt seit 2015 drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr.

Eigentlich war diese Zeitgrenze bis zum 31.12.2018 befristet. Ab 1.1.2019 sollte wieder die ursprüngliche Grenze von 50 Arbeitstagen und 2 Monaten (wie bis zum 31.12.2014) gelten. Dieser Plan wurde jedoch Ende August 2018 aufgegeben. Die Grenze von 70 Arbeitstagen und 3 Monaten gilt damit dauerhaft. Sind alle Voraussetzungen einer kurzfristigen Beschäftigung erfüllt, sind diese Mitarbeiter sozialversicherungsfrei. Arbeitgeber zahlen keine Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.

Der Mindestlohn steigt auf 9,19 EUR

Der gesetzliche Mindestlohn steigt ab dem 1.1.2019 von derzeit 8,84 EUR pro Arbeitsstunde auf 9,19 EUR. Bisher erfolgt eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns im Zweijahresrhythmus. Schon für 2020 ist aber ein weiterer Anstieg geplant – und zwar auf 9,35 EUR pro Arbeitsstunde.

Lohnsteuer und Sozialversicherung: Die Sachbezugswerte für Verpflegung steigen

Die amtlichen Sachbezugswerte für Unterkünfte und Verpflegung steigen 2019 an. Sie müssen die neuen Sachbezugswerte ab 1.1.2019 zwingend anwenden. Rechnet Ihr Unternehmen mit alten oder falschen Werten, ist das ermittelte steuer- und beitragspflichtige Entgelt der betreffenden Mitarbeiter nicht korrekt. Das kann weitreichende Folgen haben:

  • Gesamtsozialversicherungsbeiträge werden falsch berechnet und abgeführt.
  • Die Lohnsteuer wird nicht korrekt ermittelt.
  • Teilzeitkräfte werden fälschlicherweise als versicherungsfreie, geringfügig entlohnte Minijobber geführt.
  • Eigentlich versicherungsfreie, geringfügig entlohnte Minijobber werden als versicherungspflichtige Mitarbeiter abgerechnet.

Sorgen Sie also dafür, dass die Stellen Ihres Unternehmens, die mit der Abrechnung betraut sind, rechtzeitig die neuen Sachbezugswerte 2019 erhalten.

Vor allem die kostengünstige oder -freie Verpflegung von Mitarbeitern ist eine in Unternehmen weitverbreitete Praxis. Aufgrund der aktuellen Wohnraumknappheit stellen immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern aber auch Unterkünfte zur Verfügung. Arbeitgeber, die entsprechende Zusatzleistungen für Mitarbeiter planen, müssen die Sachbezugswerte sowohl für die Ermittlung der Lohnsteuer als auch für die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge ansetzen.

Selbst wenn im Arbeitsvertrag eines Mitarbeiters oder in einer Betriebsvereinbarung andere Werte festgelegt wurden oder ein Tarifvertrag abweichende Größen vorsieht, ist mit den amtlichen Sachbezugswerten zu rechnen.

Achtung: Erhält der Mitarbeiter für seine Verpflegung/Unterkunft nicht den jeweiligen Sachbezug, sondern eine Barvergütung, setzen Sie diesen Betrag als Arbeitsentgelt an. Das gilt allerdings nur, wenn der entsprechende Betrag höher als der jeweilige Sachbezugswert ausfällt. Ist die Barvergütung dagegen geringer oder tritt sie nur vorübergehend an die Stelle des Sachbezugs, müssen Sie weiter mit den amtlichen Werten rechnen.

Die amtlichen Werte in Euro 2019 für Verpflegung:

Frühstück Mittagessen Abendessen Gesamt
Arbeitnehmer einschließlich Jugendliche und Azubis mtl. 53 EUR 99 EUR 99 EUR 251 EUR
ktgl. 1,77 EUR 3,30 EUR 3,30 EUR 8,37 EUR

Der Sachbezugswert für Unterkünfte steigt im Jahr 2019 auf 231 EUR monatlich (von 226 EUR im Jahr 2018).

Lohnsteuer: Neue Werte 2019

Um Familien zu entlasten, werden aktuell zahlreiche Steuererleichterungen geplant (Familienentlastungsgesetz). Insbesondere ist eine Anhebung der Grundfreibeträge und der Kinderfreibeträge vorgesehen:

Jahr
Jahr 2018 2019 2020
Grundfreibetrag (Ledige) 9.000 EUR 9.168 EUR 9.408 EUR
Grundfreibetrag (gemeinsame Veranlagung) 18.000 EUR 18.336 EUR 18.816 EUR
halber Kinderfreibetrag 2.394 EUR 2.490 EUR 2.586 EUR
ganzer Kinderfreibetrag 4.788 EUR 4.980 EUR 5.172 EUR

Zum Kinderfreibetrag kommt außerdem noch der Freibetrag für Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf hinzu, der sich 2019 nicht ändern wird. Er beträgt 2.640 EUR pro Jahr. Die geänderten Kinderfreibeträge wirken sich nicht beim Lohnsteuerabzug, aber beim Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls bei der Kirchensteuer aus.

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