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Arbeitszeugnis

Regeln, Formulierungen und Bewertungen

Arbeitszeugnis

Ein Arbeitszeugnis ist ein Dokument zum Nachweis eines Arbeitsverhältnisses. Es wird vom Arbeitgeber ausgestellt. Ein einfaches Arbeitszeugnis enthält lediglich die Personalien des Mitarbeiters sowie die Art und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses. Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis beurteilt dagegen auch die Leistung und das Verhalten des Mitarbeiters.

Wenn ein Arbeitsverhältnis endet, ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet ein schriftliches Arbeitszeugnis auszustellen. 3 Jahre nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses verfällt dieser Anspruch. Dagegen ist ein Arbeitgeber nicht dazu verpflichtet ein Zwischenzeugnis auszustellen, nur bei ganz bestimmten Interessenlagen hat ein Mitarbeiter Anspruch darauf. Welche das genau sind lesen Sie im Beitrag Arbeitszeugnis: Das sollten Sie wissen.

Das Arbeitszeugnis ist auf aktuellem Firmenbriefpapier mit entsprechendem Logo zu erstellen und muss vom Arbeitgeber (vom Vorgesetzten oder Betriebsinhaber) unterschrieben werden. Das Zeugnis darf keine Hervorhebungen wie z.B. Fettungen oder Unterstreichungen enthalten. Das Zeugnis per E-Mail oder Fax zuzustellen ist nicht ausreichend, es sollte direkt übergeben werden oder ist per Brief an den Mitarbeiter zu senden.

Beim Arbeitszeugnis gilt es einige wichtige Regeln zu beachten. So ist es vorgeschrieben, dass ein Arbeitszeugnis klar und verständlich sein muss. Außerdem muss ein Arbeitszeugnis das Verhalten und die Leistung eines Mitarbeiters wohlwollend beschreiben. Ein Arbeitgeber darf seinen Mitarbeiter im Arbeitszeugnis also nicht einfach offen kritisieren. Wenn Sie also ein Arbeitszeugnis für Ihren Mitarbeiter erstellen oder ein Arbeitszeugnis von einem Bewerber vorliegen haben, sind diese entsprechenden Formulierungen in der „Zeugnissprache“ zu beachten. In der Arbeitshilfe Formulierungsbeispiele für Arbeitszeugnisse erhalten Sie dazu praktische Hilfestellungen.

In der Praxis schreiben häufig auch Arbeitnehmer selbst ihre Arbeitszeugnisse und legen diese dann nur noch zur Unterschrift ihrem Arbeitgeber vor. Hier sollten Arbeitgeber jedoch genau prüfen, ob das so in Ordnung geht. Denn mit der Unterschrift bestätigen Arbeitgeber, dass der Inhalt richtig ist. Theoretisch kann ein zukünftiger Arbeitgeber Schadenersatz verlangen, falls ein falsches Zeugnis ausgestellt wurde.