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Betriebsprüfung

Was tun bei einer Betriebsprüfung?

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Betriebsprüfung

Bereitet Ihnen eine anstehende Betriebsprüfung Sorgen? Damit sind Sie nicht allein. Wenn der Prüfer des Finanzamts seinen Besuch anmeldet, wird fast jeder Unternehmer nervös. Gut vorbereitet können Sie der Betriebsprüfung des Finanzamts aber gelassen entgegensehen. Lesen Sie hier wie Sie bei der Betriebsprüfung alles im Griff behalten.  Manchmal lässt sich das Ergebnis sogar zu Ihrem Vorteil nutzen. Mit dieser Checkliste können Sie sich Schritt für Schritt auf die Betriebsprüfung vorbereiten. Hier erfahren Sie außerdem, was Sie erwartet.

Die Betriebsprüfung lässt sich in drei Phasen einteilen:

Phase eins: Der Prüfer meldet sich an. Das geschieht meist telefonisch. Bis die Prüfungsanordnung dann eintrifft, können Sie noch Selbstanzeige erstatten. Das hat den Vorteil, dass Sie straffrei bleiben, wenn Sie dem Finanzamt etwas verschwiegen haben. Lassen Sie sich dabei aber von Ihrem Steuerberater beraten. Gegen Ort und Beginn der Prüfung können Sie Einspruch einlegen. Tun Sie das jedoch möglichst höflich und begründet um eine kleinliche Prüfung zu vermeiden. Bis zum Start sollten Sie Ihre Unterlagen auf Vordermann bringen und beisammen haben.

Phase zwei: Die Betriebsprüfung läuft. Legen Sie fest, wer Auskünfte erteilen darf und stellen Sie geforderte Unterlagen zur Verfügung. Vereinbaren Sie am besten alles mit Ihrem Buchhalter und Steuerberater. Geprüft werden vor allem Vorsteuer und Umsatzsteuer. Auch wenn Sie einen Groll auf das Finanzamt hegen, bleiben Sie höflich und respektvoll. Hier lesen Sie wie Sie sich am besten verhalten. Lassen Sie sich die Feststellungen der Betriebsprüfung schriftlich mitteilen.

Phase drei: Bei unterschiedlichen Auffassungen lässt sich ein Kompromiss finden, fordern Sie deswegen eine Schlussbesprechung und holen auch dafür Ihren Steuerberater zur Hilfe.

Auch wenn Sie selbstsicher genug sind dem Prüfer allein entgegen zu treten, sollten Sie ihren Steuerberater dazu holen. Denn der kennt das Mittel gegen die Tricks, die Prüfer gelegentlich anwenden. Welche das sind, lesen Sie hier.