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Gründung GmbH

Das müssen Sie bei Gründung einer GmbH wissen

Gründung GmbH

Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) gehört zu den Kapitalgesellschaften. Für die Gründung einer GmbH ist mindestens eine Person notwendig, es können aber auch mehr Personen an der Gründung beteiligt sein. Bei der Gründung einer GmbH wird ein Gesellschaftsvertrag vereinbart, der notariell beurkundet werden muss. Das Mindeststammkapital bei der Gründung einer GmbH beträgt 25.000 Euro, wovon zunächst aber nur die Hälfte einbezahlt werden muss. Theoretisch ist auch eine Sacheinlage möglich (z.B. durch Einbringung einer Maschine). Der Sitz einer GmbH muss in Deutschland sein und vorab sollte geprüft werden, ob der Name der GmbH nicht schon für ein ähnliches Unternehmen existiert.

Eine GmbH muss mindestens eine natürliche und unbeschränkt geschäftsfähige Person als Geschäftsführer haben. D.h. der Geschäftsführer muss mindestens 18 Jahre alt sein und darf keinen medizinisch oder gerichtlich festgestellten Einschränkungen (z.B. Krankheit) unterliegen.

Anmeldung der GmbH

Wenn Sie eine GmbH gründen, müssen Sie diese über einen Notar ins Handelsregister eintragen lassen. Außerdem muss eine GmbH beim Gewerbeamt angemeldet werden. Gewerbetreibende müssen beitragspflichtige Mitglieder der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer werden. Eine GmbH wird beim Finanzamt angemeldet. Dadurch fallen Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer an. Die Geschäftsführer einer GmbH unterliegen der Einkommensteuer und eventuell auch der Kapitalertragsteuer.

Pflicht zur Buchführung

Eine GmbH ist gesetzlich zur Buchführung verpflichtet.

Haftung GmbH

Gegenüber Gläubigern haftet eine GmbH in der Regel nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Ein Geschäftsführer haftet jedoch mit seinem persönlichen Vermögen, wenn er die sogenannte „Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns“ verletzt. Gesellschafter haften nur in absoluten Ausnahmen mit ihrem privaten Vermögen.

Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) – die kleine Variante der GmbH

Die Unternehmergesellschaft (UG) ist eine Variante der GmbH und insbesondere geeignet für Kleinunternehmer, die ihre Haftung beschränken möchten und deren Unternehmen mit geringem Kapital auskommt. Wie die GmbH wird die UG von mindestens einer Person gegründet. Das Stammkapital beträgt lediglich mindestens 1 Euro. Allerdings sollte sich auch bei der UG die Kapitalhöhe am konkreten Bedarf orientieren. Eine UG kann in eine GmbH umgewandelt werden, das muss sie aber nicht. Wenn eine UG in eine GmbH umgewandelt werden soll, muss dafür 25% des Gewinns in eine Rücklage fließen bis die Mindestsumme von 25.000 Euro erreicht ist. Außerdem ist dafür der fachmännische Rat eines Wirtschaftsprüfers notwendig.