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Liquidität

Beugen Sie Zahlungsausfällen frühzeitig vor

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Liquidität

Die Liquidität hat ihren Bedeutungsursprung beim lateinischen Wort ‚liquidus‘ = flüssig. Wie auch in der deutschen Umgangssprache üblich, steht ‚flüssig‘ hier für die Zahlungsfähigkeit. Wer einmal in Zahlungsschwierigkeiten war, kennt die Wichtigkeit der Liquidität. Die Liquidität aus den Augen zu verlieren, kann schnell schwerwiegende Folgen haben. Nicht selten passiert das auch erfolgreichen Unternehmen mit vollen Auftragsbüchern.

Mit ein paar Tipps können Sie Ihrer Liquidität aber auf die Sprünge helfen. Kurzfristig können Sie häufig schon viel bewirken, wenn Sie Rechnungen zeitnah stellen und eine pünktliche Bezahlung einfordern. Denken Sie daran, dass Sie Kunden einen kostenlosen Kredit gewähren, wenn Sie auf Rechnung verkaufen. Scheuen Sie sich also nicht Mahnungen zu schreiben, oder im Vorfeld über Anzahlungen zu verhandeln.

Aber auch langfristig sollten Sie versuchen Ihre Liquidität zu verbessern. Eine Liquiditätsplanung ist deswegen unerlässlich. 

Grundsätzlich gilt für die Liquidität: möglichst viele Einnahmen, so früh wie möglich und Ausgaben so wenig und so spät wie möglich. Deswegen sollten Sie Ihren Kunden klare Angebote formulieren. So ersparen Sie sich eher Diskussionen, wenn es an die Bezahlung geht. Auch Fehler in der Rechnung sollten Sie unbedingt vermeiden – all das kostet tatsächlich Zeit und Geld. Häufige Fehler in der Rechnung und wie sie vermieden werden können, finden Sie hier.

Wer mit seinem Gewinn zufrieden ist und trotzdem immer wieder Zahlungsschwierigkeiten hat, kann dem Problem mit einer Cashflow-Rechnung auf den Grund gehen. Die Cashflow-Rechnung zeigt, wo Geld rein- und wieder rausfließt. So sehen Sie, was Ihnen für Rücklagen und die Liquidität übrig bleibt. Häufig zeigen BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung) und GuV (Gewinn- und Verlustrechnung) an, dass Ihr Unternehmen profitabel ist, trotzdem ist es auf dem Konto immer wieder knapp. Die Cashflow-Rechnung hilft Ihnen zu erkennen, wo der Geldfluss falsch verwendet wird und an welchen Stellen es eng wird. Hier finden Sie ein Beispiel aus der Praxis.