Online-Werbung: Welche Möglichkeiten habe ich?

Umsatzsteigerung mit gezielter Online-Werbung und einer übersichtlichen Website
Aktualisiert am: 01.09.2015

Online-Werbung ist leichter, als viele glauben. Denn selbst wenn Sie das Internet nicht direkt mit einem eigenen Online-Shop als Verkaufsweg nutzen: Online-Werbung kann helfen, Ihren Umsatz zu steigern! Mit einer übersichtlichen Website und gezielter Online-Werbung lässt sich die Zahl potenzieller Kunden vergrößern, die im Internet auf Ihr Angebot aufmerksam werden.

Online-Werbung: Die Website als Basis

Die Basis für erfolgreiche Online-Werbung ist Ihre Website oder auch Ihr Online-Shop. Hier präsentieren Sie Ihre Produkte, Leistungen und andere Informationen, die für Ihre Kunden interessant sind.

Veröffentlichen Sie deshalb regelmäßig Aktionen, Informationen, Angebote und Events auf Ihrer Website. Dadurch können Sie Interessenten aus dem Internet in Ihr stationäres Geschäft oder in Ihren Online-Shop locken und dort zum Kauf bewegen.

Suchmaschinen-Marketing (SEM)

Suchmaschinen-Marketing gehört zum Pflichtprogramm Ihrer Verkaufsanstrengungen. Zum Suchmaschinen-Marketing zählen Suchmaschinen-Anzeigen (Search Engine Advertising, kurz SEA) und die Suchmaschinen-Optimierung der Inhalte Ihrer Website (Search Engine Optimization, kurz SEO).

Suchmaschinen-Anzeigen erscheinen auf Suchmaschinenseiten wie Google oder Yahoo Search in der Regel als kleine Textanzeigen neben oder sogar über der Trefferliste.

Vorteile:

  • Sie können die Anzeige genau auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden (gewünschter Kundenkreis, Region etc.).
  • Kosten entstehen Ihnen nur, wenn die Anzeige geklickt wird.
  • Für das Schalten der Anzeige brauchen Sie keine Agentur. Google stellt dafür beispielsweise eine einfach zu bedienende Software zur Verfügung (Google Adwords), die Sie im Internet aufrufen können.

Nachteil:

  • Begehrte und häufig verwendete Schlüsselbegriffe (Keywords) sind teuer. Wer Handys oder Versicherungen verkauft, muss oft mehrere Euro je Klick auf die Anzeige zahlen.


Tipp: Wortkombinationen verwenden
Wählen Sie statt teurer Keywords preisgünstigere Wortkombinationen für Ihre Online-Werbekampagne, die Ihr Angebot möglichst exakt beschreiben. Damit erreichen Sie zwar weniger Menschen, erhöhen aber Ihre Chance, dass diese sich für Ihr Angebot interessieren und zu Kunden werden.

Suchmaschinen-Optimierung bedeutet, dass Sie auf Ihrer Website möglichst die Begriffe verwenden, die Kunden benutzen und nach denen sie suchen. Dazu müssen Sie sich in Ihre Kunden hineinversetzen und versuchen, deren Sprache zu sprechen. Auch das gehört zur Online-Werbung.

Beispiel: Ein Optiker in Mannheim versteht sich selbst als „Augenoptiker“ und hat sein Geschäft zum „Sehzentrum“ entwickelt. Diese Begriffe hat er vor der Optimierung auf seiner Website häufig verwendet. Das Problem: Potenzielle Kunden suchen nicht nach diesen Begriffen. Sie tippen stattdessen "Optiker Mannheim" ins Suchfeld bei Google. Der Optiker hat seine Seite entsprechend angepasst und steht nun bei entsprechenden Suchanfragen weit oben in der Trefferliste.

E-Mail-Marketing und Bannerwerbung

E-Mail-Marketing ist eine der persönlichsten Werbemöglichkeiten. Geben Sie den Besuchern Ihrer Website (auch an Bestandskunden denken!) die Möglichkeit, sich in einen E-Mail-Verteiler einzutragen. Diesen Verteiler können Sie nutzen, um regelmäßig per E-Mail auf neue Angebote, Informationen oder weitere interessante Inhalte Ihrer Website hinzuweisen.

Vorteile:

  • Der Interessent hat dem Empfang von E-Mails zugestimmt, ist daher in der Regel an Informationen und neuen Angeboten interessiert.
  • Sie können jeden Empfänger mit Namen ansprechen.

Nachteile:

  • Sie müssen die Adresslisten stetig pflegen und aktualisieren.
  • Es besteht die Gefahr, dass Ihre E-Mail in der zunehmenden Nachrichtenflut nicht wahrgenommen wird.

Bannerwerbung

Bei der Bannerwerbung wird Ihre Werbebotschaft als Grafik, Bild oder Animationsdatei in einer fremden Website eingebunden, auf der Sie werben möchten. Der Banner ist mit einem Link auf Ihre Website hinterlegt, sodass jeder Interessent auf Ihrer Website landet, der auf den Banner klickt. Bannerwerbung lohnt sich vor allem auf Websites, für die sich Ihre potenziellen Kunden interessieren (z. B. Themen-, Branchen- oder Fachportale).Nachteil: Sie brauchen meist sehr große Reichweiten, um Ihre Umsätze zu steigern.

Social-Media-Marketing

Unter Social-Media-Marketing versteht man die Nutzung von sozialen Netzwerken (z. B. Facebook, Xing, LinkedIn), Mitteilungsdiensten (z. B. Twitter), Interessens- oder Fachportalen für die Verbreitung der eigenen Inhalte. Sie können sich mit kostenfreien (allerdings sehr zeitaufwendigen) Aktivitäten ins Gespräch bringen, etwa als Experte zu einem bestimmten Thema. Daneben ist es möglich, kostenpflichtige Anzeigen in sozialen Netzwerken zu schalten. Das Schalten von Anzeigen ist nicht aufwendig. Die Plattformen stellen in der Regel Lösungen zur Verfügung, mit deren Hilfe Sie selbst buchen können.

Vorteile:

  • Sie können Ihre Werbung exakt steuern und auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden. Auf Facebook ist es beispielsweise möglich, Nutzer anhand bestimmter Profilmerkmale gezielt anzusprechen. Dort können Alter, Geschlecht, Interessen, Beziehungsstatus und Sprache der Zielgruppe ausgewählt werden.
  • Im besten Fall verbreiten die Angesprochenen die Inhalte (z. B. neue Angebote) selbst weiter, sprechen Freunde und Bekannte innerhalb ihres Netzwerks an.

Nachteile:

  • Viel Zeit und Arbeitskraft sind nötig, um ein Netzwerk mit interessanten Informationen zu versorgen.
  • Es braucht viel Fingerspitzengefühl, um mit den Nutzern auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Achtung: Social-Media-Marketing ist losgelöst von einer umfassenden Social-Media-Strategie nicht sinnvoll

Marketing mit Online-Vertriebspartnern

Ein registrierter Partner (z. B. der Betreiber eines Fachportals) veröffentlicht Ihre Werbung (Anzeige, Bild, Text) auf seiner Website. Er erhält eine Provision von Ihnen, sobald Sie dadurch einen Kunden gewinnen. Das Marketing mit Online-Vertriebspartnern wird auch als Affiliate-Marketing bezeichnet. 

Diese Form des Marketings  eignet sich für Kleinunternehmen nur dann, wenn sie ein sehr spezielles Produkt vertreiben und auf einen geeigneten Partner zurückgreifen können (z. B. ein besonders stark besuchtes Fachportal, auf dem sich Online-Werbung lohnt).

Vorteil:

  • Sie zahlen erst, wenn tatsächlich Kundenkontakte zustande kommen.

Nachteile:

  • Diese Form von Online-Werbung ist schwierig zu steuern.
  • Sie müssen zunächst den oder die passenden Partner finden.
  • Die Provisionsabrechnung sowie die stetige Kontrolle sind aufwendig.

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