SEO-Optimierung – Search Engine Optimization im Überblick

Nahezu jedes Unternehmen – egal, ob es sich um Produzierende oder solche aus der Dienstleistungsbranche handelt – verfügt heutzutage über eine eigene Website. SEO (Search Engine Optimization) ist dabei eine essenzielle Voraussetzung, um die Sichtbarkeit im Netz zu erhöhen. Doch welche Bedeutung hat SEO-Optimierung für Unternehmen und Kunden? Was ist SEO überhaupt? Und wie wichtig ist Sichtbarkeit im Netz? Wir liefern leicht verständliche Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Zuletzt aktualisiert am 02.06.2025
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Definition

Was ist Suchmaschinenoptimierung?

Search Engine Optimization (kurz: SEO) bedeutet im Deutschen Suchmaschinenoptimierung. Hierunter versteht man alle technischen, inhaltlichen und strukturellen Maßnahmen, mit denen die Sichtbarkeit (das Ranking) einer Website in den Ergebnislisten (SERPs) einer Suchmaschine verbessert wird.

SEO ist heute untrennbar mit Nutzererfahrung und Suchintention verbunden. Suchmaschinenoptimierung basiert zunehmend auf den Prinzipien von E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness), die Google zur Qualitätsbewertung heranzieht.

SEO zählt als Unterkategorie zum Suchmaschinenmarketing, kurz SEM (Search Engine Marketing). Zusammen mit SEA (Search Engine Advertising) zählt SEO zu den wichtigsten Methoden, um das Google-Ranking von Websites zu verbessern.

Warum ist Suchmaschinenoptimierung wichtig für Unternehmen und Online-Shops?

Screenshot SERP für Lexware

SEO-Optimierung umfasst eine Reihe zielführender Methoden, um die Relevanz und Auffindbarkeit einer Website in den Suchergebnissen einer Suchmaschine zu verbessern. Das Ziel der SEO-Optimierung ist dabei immer:

die bestmögliche Position der Website in den SERPs (Search Engine Result Pages) zu erreichen.

Ein Beispiel für das Ranking in den SERPs für den Suchbegriff „Lexware“:

Info

SEO-Optimierung: Die wichtigsten Begriffe im Überblick

Zu den Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung gehören:

  • SEO (Search Engine Optimization): Suchmaschinenoptimierung
  • SEA (Search Engine Advertising): Suchmaschinenwerbung
  • SEM (Search Engine Marketing): Suchmaschinenmarketing
  • SERPs (Search Engine Result Page): Seite der Suchergebnisse einer Suchmaschine
  • KPI (Key Performance Indicator): Kennzahlen
  • Traffic: Anzahl der Besucher einer Website
  • Ranking: Position einer Website in den Suchergebnissen einer Suchmaschine

Wie funktioniert SEO-Optimierung?

Mithilfe eines hohen Rankings in den Suchmaschinen soll eine Website viel Traffic (Besucher auf der Website) generieren und dadurch mehr potenzielle Kunden erreichen. Dies ist nur dann möglich, wenn sie bei relevanten Suchanfragen in den Suchergebnissen erscheint.

Suchmaschinen wie Google und Co. versuchen den Nutzern immer, die bestmöglichen Suchergebnisse auf eine Anfrage zu liefern. Um unter den Millionen von existierenden Websites diejenige mit der relevantesten Antwort auf eine Suchanfrage zu finden, haben Suchmaschinen spezielle Algorithmen entwickelt. Die Relevanz der Suchergebnisseiten ist wiederum maßgeblich für die Treffer-Reihenfolge der Webseiten im Suchergebnis. Zudem nutzt Google die Algorithmen, um die Bedeutung von Webseiten und die Suchintention der Nutzer aufeinander abzustimmen. Algorithmen sind Programme, die Websites nach bestimmten Kriterien bewerten, den sogenannten Rankingfaktoren.

Dazu zählen:

  • Inhalte
  • Technik
  • Design

Mithilfe der SEO-Optimierung sollen Websites also an die speziellen Ranking-Kriterien der Suchmaschinen angepasst werden. Nur so kann es gelingen, dass die Website in den Suchergebnissen auf der bestmöglichen Position angezeigt wird. Halte dich deshalb immer auf dem neuesten Stand und informiere dich regelmäßig zu den Updates der Suchmaschinen.

Onpage- und Offpage-Optimierung

Suchmaschinenoptimierung unterteilt sich in zwei Bereiche: Onpage-SEO und Offpage-SEO.

Info

Was bedeutet Onpage-SEO?

Die Onpage-Optimierung beinhaltet alle Maßnahmen, die auf den eigenen Webseiten selbst zu finden sind. Damit sind alle inhaltlichen, gestalterischen und technischenKomponenten gemeint.

  1. Content: Inhalte sind für Suchmaschinen und User gleichermaßen wichtig. Es darf kein Duplicate Content vorliegen, die Texte müssen einzigartig sein, einen Mehrwert bieten und mithilfe von Keywords SEO-optimiert sein. Die Content-Qualität wird nach E-E-A-T-Kriterien bewertet. Nur dann kann der Internetauftritt überzeugen und Nutzer zum Weiterlesen und/oder zu einem Kauf anregen.
  2. Technik: Das technische SEO hat zum Ziel, dass die Website klar strukturiert und funktional ist. Nur dann überzeugt sie Suchmaschinen und Nutzer. Dazu zählt die Beurteilung und ggf. Anpassung der Metadaten, Sicherheit, URLs, Pagespeed usw.
  3. Gestaltung: Auch das Design der Website spielt bei der SEO-Optimierung eine Rolle. Hierbei wird geprüft, ob die Gestaltung eine zielführende, übersichtliche und angenehme User Experience bietet. Besonders relevant ist die mobile Darstellung. Sie sollte immer mitgedacht werden. 

Tipp

Was bedeutet Offpage-SEO?

Mit Offpage-Optimierung ist hauptsächlich das sogenannte Linkbuilding (Linkaufbau) gemeint. Es bezeichnet alles, was nicht selbst auf der Website zu finden ist. Dies lässt sich folgendermaßen erklären:

  • Die Offpage-SEO nimmt Einfluss auf das Google-Ranking einer Webseite (die Positionierung der Webseite in den Google-Suchergebnissen) durch externe Webseiten.
  • Nicht die eigenen Webseiten werden optimiert, sondern es werden andere SEO- und Content-Marketing-Maßnahmen ergriffen, die auf fremden Webseiten stattfinden und der eigenen Webseite zugutekommen.
  • Zu diesem Vorgehen zählen sogenannte Backlinks, d.h. auf externen Webseiten wird ein Link zur eigenen Webseite gesetzt.
  • Auch Social-Media-Aktivitäten können eine unterstützende Rolle spielen. Wenn Inhalte auf Plattformen wie Instagram, LinkedIn oder X geteilt, kommentiert oder verlinkt werden, steigt die Reichweite und Sichtbarkeit – was langfristig auch den Aufbau von Backlinks und das Ranking stärken kann.
  • Wichtig ist auch, wie viele Links von fremden Webseiten auf deine Webseiten gesetzt wurden. Hierbei zählt jedoch nicht die reine Quantität, d. h. die Anzahl der Backlinks, sondern es kommt vielmehr auf die Qualität an.
  • Wird eine Website von einer Suchmaschine analysiert und bewertet, dann schaut sich diese in dem Zuge auch an, wie die Linkvernetzung funktioniert.

Verweisen andere Seiten im Netz auf die eigene, ist dies praktisch eine Empfehlung. Diese sogenannten Backlinks wirken sich positiv auf das Ranking einer Website aus.

Die Frage, wie Suchmaschinenoptimierung funktioniert, lässt sich darüber hinaus auch mit dem Zusammenwirken von technischen und nicht-technischen SEO-Maßnahmen beantworten. Folgendes solltest du in diesem Zusammenhang beachten:

  1. Technisches SEO: Hierbei geht es um technische Parameter, wie z.B.:
  • Den Einsatz einer schnellen Seitenladezeit (Pagespeed).
  • Die Verwendung bestimmter Protokolle, wie z. B. der Einbindung von http/2.
  • Die Gewährleistung der Crawlbarkeit deiner Webseite. Wenn Google mit deinem Code nicht klarkommt, wird deine Seite nicht oder nur fehlerhaft indexiert (Index = eine riesige Menge an Daten, die eine Suchmaschine zu Milliarden von Webseiten auf eigenen Servern gespeichert hat, um daraus passende Suchergebnisse zu generieren). Dann brauchst du über weitere SEO-Optimierungsmaßnahmen nicht nachzudenken, da das Grundgerüst fehlt. Deshalb ist der Ausgangspunkt jeglicher Suchmaschinenoptimierung immer technisches SEO.
  1. Nicht-technisches SEO: Hierbei geht es um die Inhalte auf deiner Website, also um den Content.
  • Technische SEO muss zwingend mit nicht-technischer SEO einhergehen. Denn nach wie vor gilt im Internet: Content is key.
  • Dabei muss der Content nutzergerecht sein, d.h. die Suchintention der Nutzer optimal erfüllen.
  • Wenn sich Besucher beispielsweise darüber informieren möchten, wie sie eine Rechnung schreiben, wird Google ganz oben in den Suchergebnissen Webseiten ausspielen, die hilfreiche Informationen dazu enthalten. In dem Fall nützt es gar nichts, wenn du eine Webseite erstellst, die auf den Verkauf ausgerichtet ist. Denn die Nutzer möchten nicht kaufen, sondern recherchieren mit einer rein informationalen Suchintention. Nur wenn die Nutzerintention transaktional ist, also eine Kaufabsicht hinter der Suchanfrage steht, ist eine auf den Verkauf optimierte Seite (bspw. eine Produktseite) zielführend.

SEO-Optimierung auch bei Bildern nutzen

Auch Bilder spielen bei deiner Suchmaschinenoptimierung eine entscheidende Rolle, dabei gilt: je barrierefreier und zugänglicher du deine Bilder und Grafiken gestaltest, desto besser sind sie auch für die Suchmaschinen. Achte dabei besonders auf folgende Aspekte:

  1. Wahl des Motivs:
    Bilder sollen einen Text auflockern und die Inhalte für die Nutzer aufwerten, stelle daher sicher, dass du möglichst aussagekräftige Bilder nutzt. Das ist nicht nur für deine Nutzer von Vorteil, sondern erleichtert dir in den nächsten Schritten auch die SEO-Optimierung und das Verfassen einer passenden Bildbeschreibung.
  2. Bildformate:
    Die gängigsten Dateiformate für Bilder sind JPEG bei Fotos und PNG bei Grafiken. Wenn du deine Bilder allerdings fürs SEO optimieren möchtest, bietet sich das WebP-Format an. Dabei handelt es sich um ein lizenziertes Dateiformat von Google, das darauf ausgelegt ist, Bilder auf eine möglichst kleine Dateigröße zu komprimieren. Das ist beispielsweise hinsichtlich des Pagespeeds deiner Seite relevant.
    Achte bei deinen Bildern unbedingt auch auf das Seitenverhältnis. Im besten Falle optimierst du deine Bilder, Grafiken und Fotos auf deiner Website so, dass sie auch auf Mobilgeräten gut zu erkennen sind.
  3. Dateiname:
    Suchmaschinen werten auch den Dateinamen deiner Bilder aus, verwende deshalb bereits an dieser Stelle einen aussagekräftigen Dateinamen. Dieser sollte das Bild bzw. dessen Inhalt bereits grob beschreiben.
  4. Dateigrößen:
    Hier gilt es den perfekten Mittelwert zu finden, deine Bilder sollten dabei nicht zu klein, aber auch nicht zu groß sein, das wirkt sich möglicherweise negativ auf deinen Pagespeed aus. Achte darauf, dass deine Bilder also groß genug sind und dem Nutzer einen Mehrwert bieten, dann kannst du damit beispielsweise auch bei der Google Bildersuche ranken.
  5. Komprimierung:
    Komprimierung kann dir dabei helfen, deine Bilder optimal einzubauen, ohne dabei Ladezeiten unnötig zu verlängern. Bedenke dabei aber, dass komprimierte Bilder an Qualität verlieren. Auch hier solltest du einen guten Mittelweg finden. Bei vielen Bildbearbeitungsprogrammen gibt es deshalb auch die Option „Fürs Web Speichern“, so erhältst du mit wenigen Klicks ein komprimiertes Bild mit optimierter Qualität für deinen Webauftritt.
  6. ALT-Tags:
    Mit ALT-Tags bzw. Alternativen Texten kannst du deine Bilder richtig beschriften, auch das fließt ins SEO mit ein. Diese ALT-Tags werden dann Anwendern mit Einschränkungen entweder in ihrem Browser oder Lesegerät angezeigt und vorgelesen, auch wenn das Bild selbst nicht geladen wird. Mithilfe der ALT-Tags sollte also klar werden, was genau auf deinem Bild zu sehen ist
    Nutze diese Bildbeschriftungen also auch unbedingt für deine SEO-Optimierung und auch auf den sozialen Netzwerken.
  7. Bildunterschrift:
    Auch Bildunterschriften solltest du nicht vernachlässigen, diese müssen allerdings nicht so aussagekräftig sein wie ein ALT-Tag. Sieh die Bildunterschrift eher als Möglichkeit, deinen Nutzern zusätzliche Informationen zu vermitteln oder auch etwas Humor ins Spiel zu bringen.

Für wen eignet sich die Optimierung für Suchmaschinen?

Folgende Gründe sprechen für eine SEO-Strategie:

  • Wenn eine Website wenig oder geringen Traffic hat.
  • Wenn eine Website gar nicht gefunden wird.
  • Wenn eine Website zwar gefunden wird, jedoch nicht zu den relevanten Suchanfragen.
  • Wenn eine Website im Ranking einer Suchmaschine stark abrutscht.

Ist dies bei dir der Fall, solltest du dir dringend Gedanken um SEO-Optimierung für Google, Bing o.a. machen, um die Suchergebnisse zu optimieren. Bevor du jedoch direkt loslegst, gilt es zunächst, die eigenen KPIs abzustecken. 

Abgesehen von den oben aufgeführten Gründen und Voraussetzungen lässt sich die Frage, für wen sich SEO eignet, auch mit einer Liste an Organisationen bzw. Körperschaften beantworten. Ganz gleich, ob für KMU oder für Selbstständige – SEO hat für alle Marktteilnehmer eine gleichermaßen große Bedeutung. Hierzu zählen beispielsweise:

  • kommerzielle Unternehmen
  • gemeinnützige und Non-Profit-Organisationen
  • Konzerne
  • kleine Unternehmen, Selbständige ohne Mitarbeiter und Freiberufler
  • lange am Markt etablierte Unternehmen
  • frisch gegründete Start-ups
  • Gründer, die sich in der Markteintrittsphase befinden

Welche Ziele (KPI) können durch SEO-Maßnahmen erreicht werden?

Wie wird nun der Erfolg von ergriffenen SEO-Maßnahmen gemessen?

An diesem Punkt werden Ziele durch sogenannte Key Performance Indicators (KPIs) festgelegt und gemessen.

Wichtige KPIs sind hierbei:

  • CTR (Click-Through-Rate)
  • Organischer Traffic
  • Sichtbarkeitsindex
  • Verweildauer
  • Absprungrate
  • Top Viewed Pages
  • Seitenladezeit (Pagespeed)
  • Leads
  • Conversions
  • Core Web Vitals
  • Conversion Rate

Folgende Ziele können mit SEO-Optimierung erreicht werden:

  1. Höhere Sichtbarkeit und Top-Platzierung im Netz, wenn deine Website in den Suchmaschinen in den Top 10 der SERPs angezeigt wird.
  2. Bessere Sichtbarkeit bedeutet auch mehr Traffic, höhere Klickzahlen und mehr Kunden, die deine Seite besuchen.
  3. Mehr Traffic steigert bestenfalls auch die Anzahl an Leads und damit einhergehend deinen Umsatz.
  4. Dein Branding und deine Marke werden gestärkt, wenn du im Netz zu den relevanten Suchergebnissen besser gefunden wirst.

Mit allen Zielen und KPIs vereint geht es am Ende darum, den SEO-Traffic und die Sichtbarkeit zu verbessern bzw. zu steigern. Der Indikator des SEO-Traffics gibt an, wie viele Besucher aus den Suchmaschinen wie Google, also von den organischen Suchergebnissen, auf deine Webseite gekommen sind. Je höher der Traffic, desto größer die Reichweite und Markenbekanntheit deines Unternehmens, deiner Produkte oder Dienstleistungen.

Info

Führe Erfolgsmessungen mit den KPI durch

Egal, für welche KPI du dich entscheidest, um deinen SEO-Erfolg zu messen: Wichtig ist, dass du, bevor du eine SEO-Strategie erstellst, für jede KPI den IST-Zustand erhebst und einen SOLL-Zustand festlegst, um eine qualitative und quantitative Erfolgsmessung durchführen zu können.

Was sind weitere Vorteile von SEO?

Die Umsetzung von SEO-Maßnahmen bringt dir nicht nur Vorteile, wenn es darum geht, den Auftritt deines Unternehmens zu verbessern. Auch über klassische Marketinghintergründe hinaus wirkt sich die Suchmaschinenoptimierung vorteilhaft auf dein Business aus:

  • Die Online-Präsenz sorgt für eine größere Reichweite bei der Kundenakquise.
  • Durch den SEO-Content beweist du deine digitale Kompetenz bzw. dein Bewusstsein für den digitalen Zeitgeist. Dies ist entscheidend für potenzielle Investoren sowie Kooperations- oder Vertragspartner.
  • Bei SEO-Maßnahmen profitierst du von einem nachhaltigen Effekt. Während Search Engine Advertising (SEA) nur so lange wirkt, wie die Anzeigen geschaltet werden bzw. bezahlte SEA-Kampagnen laufen, entfaltet SEO eine langfristige Wirkung und zahlt damit dauerhaft auf das Ziel guter Ranking-Positionen in den SERPs ein.

Übrigens: SEO endet nicht bei Google. Auch Plattformen wie YouTube, Pinterest oder Social Media Apps wie Instagram und TikTok funktionieren wie Suchmaschinen. Inhalte, die dort strategisch platziert und optimiert werden, erhöhen ebenfalls deine digitale Sichtbarkeit – insbesondere bei einer jungen Zielgruppe.

Info

Wie wichtig ist die Sichtbarkeit?

Geht es um SEO-Optimierungen für Selbstständige sowie für Firmen, ist hiermit automatisch die SEO-Visibility verbunden. Dies ist eine Kennzahl zur Sichtbarkeit in den organischen Suchergebnissen. Sie repräsentiert die Online-Performance deiner Webseiten und bezieht sich immer auf eine Domain und nicht nur auf eine URL. Wenn du mehrere URLs unter derselben Domain betreibst, also mehrere Unterseiten hast, wird die Sichtbarkeit für deinen gesamten Webauftritt ermittelt. Es gibt auch für SEO verschiedene digitale Tools, die die SEO-Sichtbarkeit über viele Keyword-Sets (also nicht nur für einzelne Suchbegriffe) in Zeiträumen erfassen. Auf diese Weise kannst du verfolgen, ob deine SEO-Sichtbarkeit steigt, stagniert oder sogar sinkt.

Google: Das sind die wichtigsten Ranking-Faktoren für SEO

Im Bereich von SEO-Optimierung und Suchmaschinen wie Google fällt immer wieder der Begriff Rankingfaktoren. Doch was genau ist damit gemeint?

Das Ranking einer Website bezeichnet die aktuelle(n) Position(en) einer Website in den Ergebnissen einer Suchmaschine. Der Rankingfaktor ist ein Faktor im Algorithmus einer Suchmaschine. Ist dieser positiv oder negativ, steigt oder fällt die Website in den Suchergebnissen bei Google. Aktuell beinhaltet der Algorithmus von Google über 200 Rankingfaktoren. Zu den wichtigsten Rankingfaktoren der Suchmaschine zählen:

<b>Content</b>
Content
  • Hochwertiger und nützlicher Content
  • Formatierung
  • Grammatik
  • Sprachniveau
  • Content-Länge
  • Content-Updates
  • OnPage-Faktoren (Platzierung der Keywords)
  • Keywords mit hohem/relevantem Suchvolumen
  • Kein Duplicate Content (Einzigartigkeit)
Nutzerfreundlichkeit
  • Klickrate
  • Verweildauer
  • Absprungrate
  • Responsive Design (mobile Version)
  • Bilder, Videos
  • Aufbau der Webseite
Links
  • Interne Verlinkungen
  • Domain der Links
  • Keine kaputten Links
  • Natürliches Linkprofil
  • TrustRank der Links
Technik
  • Sitemap
  • HTML-Code
  • Länderspezifische Domain
  • Page Load

Auch unter diesem Gesichtspunkt lassen sich die Ranking-Faktoren in technische und nicht-technische Faktoren unterscheiden. 

  1. Technische Ranking-Faktoren: Hierzu zählen beispielsweise die Core Web Vitals. Das sind von Google verwendete Metriken, die die Nutzerfreundlichkeit von Webseiten in der Desktop- und mobilen Ansicht (auf Smartphones, Tablets) bewerten.
  2. Nicht-technische Ranking-Faktoren: Hier geht es um den Content, also die Inhalte deiner Webseiten in den verschiedenen Medienformaten (Texte, Bilder, Videos usw.). Alle sollten qualitativ hochwertig sein.

Lokale Suchmaschinenoptimierung (Local SEO)

Im Rahmen der SEO-Optimierung solltest du auch die lokale Suchmaschinenoptimierung oder Local SEO nicht außer Acht lassen. Denn heutzutage beginnen Kunden ihre Suche nach Unternehmen, Dienstleistungen und Produkten in den meisten Fällen online – und dies gilt vor allem für lokale Einkäufe. Es geht beim Lokal SEO also darum, das Ranking und die Sichtbarkeit von lokal ansässigen Unternehmen mit einem Ladengeschäft zu verbessern. Entscheidend ist, dass diese dann in den Suchergebnissen erscheinen, wenn die Nutzer Suchanfragen mit einem lokalen Bezug eingeben – z. B. „Restaurants Freiburg“ oder auch nur „Restaurant“. In letzterem Fall erkennt Google dann aufgrund des Standorts, dass die Nutzer in Freiburg essen gehen möchten.

Aus diesen Gründen ist regionale Google-Optimierung besonders wichtig:

  1. Lokale Kunden nutzen fast alle das Internet als Informationsquelle.
  2. Die lokale Suche führt fast 50 Prozent der Nutzer noch am selben Tag in den Laden.
  3. Smartphones werden fast immer für die lokale Suche verwendet.
  4. Online-Bewertungen sind fast so vertrauenswürdig wie persönliche Empfehlungen.
  5. Auch lokale Unternehmen benötigen eine Website, um seriöser zu wirken.
  6. Sichtbarkeit ist alles: Wer nicht auf Seite 1 rankt, wird nicht gefunden.
  7. Der häufigste Grund für eine lokale Suche ist, den genauen Standort eines bereits bekannten Unternehmens zu finden.
  8. 18 Prozent der lokalen Suchanfragen führen zu einem Kauf am selben Tag.
  9. Sieben von zehn Kunden bevorzugen Unternehmen mit Social-Media-Auftritt.
  10. Kunden bevorzugen mobile Internetseiten gegenüber Apps.

Du willst noch mehr über das Thema wissen? Wir geben dir wichtige Tipps für Local SEO, mit denen du langfristig Erfolge im Bereich SEO-Optimierung erzielen wirst. 

Achtung

Die Bedeutung von SEO für Selbstständige

Ein erfolgreicher Internetauftritt ist der Grund, warum SEO gerade für Selbstständige wichtig ist. Wenn du online für deine Zielgruppe präsent bist, bist du auf den vorderen Positionen der Suchergebnisse bei Google gelandet. Ist das nicht der Fall, dann solltest du dringend daran arbeiten, deine Webseite nach den Bedingungen der Suchmaschinenoptimierung zu gestalten. Nur so schaffst du die Grundlagen für ein erfolgreiches Ranking und somit die nötige Sichtbarkeit, um dein Business voranzubringen.

SEO-Optimierung: Selbst umsetzen oder mit SEO-Agentur?

Grundsätzlich kann jeder, der sich ein bisschen mit der Materie auskennt, eine SEO-Analyse und Optimierung selbst durchführen. Im Internet finden sich viele Informationen und Tipps zu SEO-Grundlagen und den dazugehörigen Tools. Wenn du dich in diesem Bereich jedoch nicht so gut auskennst, bietet es durchaus Vorteile, deine Website mithilfe einer Agentur einer professionellen SEO-Optimierung zu unterziehen:

  • SEO-Agenturen stehen die neuesten Tools zur Verfügung.
  • Das Fachwissen der Mitarbeiter in SEO-Agenturen ist immer auf dem neuesten Stand.
  • Das große Netzwerk an Bloggern, Experten, Webseitenbetreibern eröffnet viele Möglichkeiten.
  • Sie können weitaus mehr Daten auswerten und schnell Ergebnisse liefern.
  • SEO-Agenturen bieten individuelle Beratung und begleiten dein(e) Projekt(e) fachkundig.

Wenn du das SEO-Paket allerdings selber umsetzen möchtest, solltest du Folgendes lernen bzw. können:

  • Den Code deiner Webseite selbst optimieren.
  • Hochwertigen Content für deine Zielgruppe erstellen.
  • Die wichtigsten technischen und nicht-technischen SEO-Faktoren kennen und umsetzen können.

Wenn du diese drei Punkte mit „Ja“ beantworten kannst, dann kommt es jetzt auf deine zeitlichen Ressourcen an. Denn Suchmaschinenoptimierung ist zeitintensiv. SEO kannst du nicht nebenher in einer halben Stunde pro Woche erledigen. Allein die Recherche mithilfe von SEO-Tools, z. B. zum Keyword-Suchvolumen, erfordert Zeitaufwand, den du bereits investieren musst, bevor du Inhalte erstellst oder optimierst.
Solltest du die Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung einer Agentur übertragen, dann entscheidest du dich am besten für eine, die sich auf SEO spezialisiert hat. Viele Online-Marketing- und sonstige Online-Agenturen werben damit, SEO zu können. Aber nur wenige beherrschen das SEO-Handwerk wirklich. Denn „SEO“ ist keine geschützte Bezeichnung und folglich darf jeder damit werben.

Tipp

SEO-Grundlagen lohnen sich in jedem Fall

Selbst wenn du eine SEO-Agentur beauftragen möchtest, ist es sinnvoll, grundlegende SEO-Kenntnisse mitzubringen. So kannst du Leistungen besser einordnen, gezielter nachfragen und die Umsetzung deiner Ziele effektiver begleiten.

Was kostet SEO-Optimierung?

Lässt du die Optimierung von einer Agentur durchführen, hängen die Kosten von der Agentur selbst ab. Preise für SEO-Beratung, SEO-Marketing und SEO-Optimierung können stark variieren. Je größer die Agentur und je mehr Erfahrung sie hat, desto mehr berechnet sie in der Regel für ihre Leistungen.

Die Preise der Agentur hängen von folgenden Faktoren ab:

  • Der aktuellen Situation deines Unternehmens
  • Der SEO-Agentur
  • Der Wettbewerbssituation
  • Der Größe deines Unternehmens
  • Dem Umfang deiner Website
  • Die Art der Beauftragung (einmalige Beratung oder dauerhafte SEO-Betreuung)

SEO-Optimierung in Eigenregie: Darauf musst du achten

Wenn du dich dazu entschließt, deine Webseiten für die Google-Suche selbst zu optimieren, dann gibt es einige Dinge, die du beachten solltest. Diese stellen wir dir im Folgenden vor.

Welche Vorbereitung und Analysen der Webseite sind für die SEO-Optimierung notwendig?

Bei der Vorbereitung der SEO-Optimierung gehst du im Idealfall schrittweise vor.

  • 1. Schritt: Bevor du loslegst, musst du deine Website genau analysieren. Einen umfassenden Überblick aus SEO-Sicht erhältst du mit dem kostenlosen Tool Google Search Console. Melde dich auf der Seite www.google.com/webmasters/tools/ an, füge deine Website hinzu und bestätige, dass die Seite dir gehört. Mithilfe der Webmaster-Tools erhältst du einen Überblick über Suchvolumen, die Verlinkung deiner Seite, die dort gefundenen Keywords, defekte Links und viele weitere Faktoren.
  • 2. Schritt: Als Nächstes solltest du ermitteln, woher deine Website-Besucher kommen, also welche Seiten sie zuvor besucht haben. Auch hierfür gibt es gute kostenfreie Lösungen, beispielsweise Google Analytics. Um damit die Besucheraktionen für deine SEO-Optimierung zu analysieren, musst du ein Google-Analytics-Konto auf der Google Marketing Platform eröffnen und anschließend den von Google bereitgestellten Analyse-Code in den HTML-Quelltext deiner jeweiligen Website kopieren. 

Ergebnis: Kommen weniger als 50 Prozent der Besucher über Suchmaschinen, besteht dringender Handlungsbedarf in Bezug auf SEO. 

Du solltest in diesem Fall deine Website für die Google-Suche optimieren. Gehe dabei am besten folgendermaßen vor: 

  • Erstelle eine Übersicht der Keywords, mit denen Interessierte nach deinem Angebot suchen und auf deine Website kommen. 
  • Stelle diesem Ist-Status eine Liste mit jenen Begriffen gegenüber, die für dein Unternehmen, deine Marke und deine Produkte relevant sind. So wird der Bedarf für SEO schnell deutlich.
  • Wenn mit den gewünschten Begriffen kaum Nutzer auf deine Seite gelangen, kann dies zwei Gründe haben:
  1. Google bewertet deine Website für diese Suchbegriffe als so unwichtig, dass sie erst auf einer der hinteren Seiten in der Trefferliste erscheint. Dann schöpfen möglicherweise deine Wettbewerber diese Nutzer ab, weil sie in der Google-Trefferliste weiter vorn erscheinen (also besser „gerankt“ sind).
  2. Die Nutzer suchen zwar nach deinen Produkten, nennen sie aber anders (zum Beispiel Kaffeemaschine statt Espresso Vollautomat). 

Tipp

Gleiche die Relevanz von Suchbegriffen ab

SEO-Tipp: Mit dem Google-Tool Google Trends kannst du die Nutzer-Relevanz von Suchbegriffen miteinander vergleichen. 

SEO Google Trends Beispiel

Wirksame SEO-Maßnahmen für deine Website

Diverse Maßnahmen kannst du auch selbst ergreifen, ohne professionelle SEO-Optimierungs-Hilfe.

  • Sorge schon beim erstmaligen Aufsetzen deiner Seite für eine suchmaschinenfreundliche Programmierung. Das ist die Basis für eine gute Sichtbarkeit.
  • Um die Auffindbarkeit für bestimmte Begriffe im Nachhinein weiter zu verbessern, ist der Inhalt deiner Websites die wichtigste Stellschraube. Lies die Texte durch die Brille deiner Zielgruppe – diesen Nutzern musst du einen thematischen Mehrwert bieten. Es genügt nicht, deine Konkurrenz zu beeindrucken.
  • Sorge dafür, dass deine Website die Sprache der Kundschaft spricht und sich von deiner Konkurrenz abhebt. Durchkämme daher deine Website nach Fachbegriffen oder unternehmenseigenen Wortschöpfungen, nach denen niemand sucht, und ersetze diese durch nutzerrelevante Begriffe.
  • Für die SEO-Optimierung ist es zudem wichtig, dass deine Keywords in den normalen Fließtexten vorkommen und nicht etwa als Aufzählung nachträglich eingebaut werden. Ist die Konkurrenz um die vorderen Google-Platzierungen für bestimmte Schlüsselworte zu groß, solltest du auf Wort-Kombinationen ausweichen.
  • Wenn du interessante und aktuelle Inhalte bietest, sorgst du damit auch für einen besseren Linkaufbau. Für dein SEO ist das ein wichtiger Zusatz und bedeutet, dass andere Seiten auf deine Website verweisen, was sich wiederum positiv auf das Google-Ranking auswirkt. Ebenfalls solltest du versuchen, dass thematisch passende Portale auf dein Angebot verlinken. Mitunter gibt es dort Möglichkeiten, sich zu präsentieren.
  • Nicht nur Nutzer müssen deine Texte lieben, sondern auch die Suchmaschinen. Für die SEO-Optimierung sind einzigartige Inhalte wichtig. Schaffe unique content (engl. für 'einzigartiger Inhalt') und vermeide möglichst die Hersteller-Produktbeschreibungen. Denn diese tauchen im Web massenhaft auf und stellen für Google & Co. „doppelten Inhalt“ dar, was sie aus Sicht einer Suchmaschine deutlich weniger relevant macht.
  • Strukturiere deine Inhalte durch Überschriften und optimiere eine Seite möglichst immer nur für einen Begriff. Im Idealfall bekommt jedes wichtige Produkt eine eigene Unterseite.

Darauf solltest du bei einer SEO-Optimierung besonders achten

Bevor du loslegst, solltest du eine Reihe von Eckpunkten verinnerlicht haben.

  • Verfügt jede einzelne Webseite über einen relevanten Titel?
    Diese Titel werden in den sogenannten Meta-Tags hinterlegt. Die Meta-Tags gehören zum Quellcode der Seite. Der Titel ist für SEO sehr wichtig, denn die enthaltenen Wörter zieht Google für das Ranking heran. Außerdem wird der Titel einer Webseite in der ersten Zeile eines Suchergebnisses angezeigt.
  • Ist die Webseite in den Meta-Tags aussagekräftig beschrieben?
    Enthalten die Meta-Tags eine Seitenbeschreibung (Meta-Description), wird diese auch in den Suchergebnissen eingeblendet. Eine aufschlussreiche Beschreibung hilft den Nutzern bei der Ergebnisauswahl. Allerdings erstellt Google für einige Suchanfragen selbst die entsprechende Description, wenn diese besser zur Suchanfrage passt als die hinterlegte Description.
  • Werden für Bilder auf deiner Website „ALT-Attribute“ verwendet?
    Da Suchmaschinen keine Bilder lesen können, kann im HTML-Code eine Beschreibung dieser Abbildung eingegeben werden (ALT = „Bild-Beschreibung“). Nur so werden Fotos in der Google-Bildersuche gefunden. "ALT-Attribute" wurden in der Web-Programmierung eigentlich eingeführt, damit blinde Menschen die Darstellung eines Bildes dank eines Screen Readers nachvollziehen können. Nun sind die Attribute essenziell, um dein SEO zu verbessern.
  • Ist die Navigation deiner Website nutzerfreundlich und strukturiert?
    Die Navigation ist auch für die SEO-Optimierung wichtig, denn sie verrät den Suchmaschinen, was auf einer Website wichtig ist. Die Navigations-Struktur sollte daher idealerweise nicht mehr als drei Ebenen umfassen, hierarchisch, transparent und selbstverständlich benutzerfreundlich sein. Klare, sprechende Begriffe helfen Suchmaschinen und Nutzern, den Inhalt deiner Seiten korrekt zu interpretieren.
  • Verwendet deine Seite „sprechende URLs“?
    Der Uniform Resource Locator – kurz URL – ist eine Adresse im Web. Enthält er reine ID-Nummern oder kryptische Parameter, kann dies die Nutzer irritieren und vom Klick abhalten. Besser ist es, relevante Schlagwörter zu integrieren. Zum einen prägen Besucher sich solche Adressen leichter ein, klicken und verlinken eher darauf. Zum anderen kann die Suchmaschine die verlinkte Seite so besser bewerten. Nicht zuletzt erscheint diese URL auch im Google-Suchergebnis oberhalb des Titels. 

Ein Beispiel: Die kryptische URL www.gebaeudetechnik-FirmaABC.de/verzeichnis1234657_ID9878/HA/HV4/76 wird durch eine sprechende URL ersetzt: www.gebaeudetechnik-FirmaABC.de/Sanitär/Hebeanlage/Angebot-Kleinhebeanlage 

Tipps zur Erstellung von hochwertigen SEO-Texten

Ganz gleich, ob du die SEO-Texterstellung als Selbstständiger eigenständig durchführst oder diese Marketingstrategie von deiner firmeninternen Marketingabteilung umgesetzt wird: einige Grundlagen in der Erstellung von suchmaschinenoptimierten Texten solltest du kennen. Die wichtigsten kannst du aus der folgenden Checkliste entnehmen:

  • Definiere deine Zielgruppe: SEO-Texte sind Beiträge, die inhaltlich einerseits auf das Interesse und die Absichten deiner Zielgruppe abzielen, aber andererseits auch die Prämissen der Suchmaschinenoptimierung berücksichtigen. Hier gilt die goldene Regel „Mensch vor SEO“. Die bedeutet, dass relevante Inhalte und ein flüssiger Schreibstil gewährleistet sein sollten. Mithilfe einer Zielgruppenanalyse erfährst du, welche Anredeform, welchen Sprachstil und welcher demographische Hintergrund deinem Kundenkreis entspricht.
  • Danach legst du das Hauptthema der Seite fest.
  • Anschließend führst du eine Keyword-Recherche durch. Das heißt: Definiere das Hauptkeyword, also den wichtigsten Suchbegriff, der zum Hauptthema passt, und weitere relevante Suchbegriffe (Nebenkeywords). Dies gelingt dir am besten mit Keyword-Tools wie dem Keyword-Planner von Google, der im Tool Google Ads hinterlegt ist. Hier siehst du dann auch, wie hoch das monatliche Suchvolumen des jeweiligen Begriffs ist. Das Hauptkeyword sollte auf jeden Fall ein gewisses Suchvolumen haben.
  • Im Folgenden schreibst du eine fesselnde H1 (die erste und damit wichtigste Überschrift der Webseite), die das Hauptkeyword (den wichtigsten Suchbegriff) der Seite enthält.
  • Im weiteren Verlauf gliederst du den Text sinnvoll mithilfe von Zwischenüberschriften – auch hier kannst du relevante Suchbegriffe platzieren.
  • Denk daran, den Text mit Aufzählungen oder Tabellen aufzulockern.
  • Vergiss nicht, deinen Besuchern das Lesen durch Text-Fettungen zu erleichtern und so wichtige Informationen hervorzuheben.
  • Verwende Designelemente wie Akkordeons oder Info-Boxen.
  • Formuliere die Passagen so, damit du das Hauptkeyword und weitere relevante Suchbegriffe gut verteilt in den Text einbindest. Dabei solltest du weder zu wenige noch zu viele Keywords verwenden. SEO funktioniert wie ein Medikament: Nur in der richtigen Dosierung ist sie wirksam. Zu viele Keywords wirken wie Spam und sind schädlich. Wenn hingegen in deinen Inhalten zu wenige Keywords vorkommen, erzielst du keine Relevanz für Google.

Info

Kann ich SEO-Texte mithilfe von KI erstellen?

Um Inhalte für deine Website zu erstellen, kannst du gerne KIs bzw. LLMs (Large Language Models) wie ChatGPT, Claude oder Google Gemini nutzen. Du solltest die erstellten Texte jedoch nicht einfach kopieren, sondern sicherstellen, dass der Content gewissen Qualitätsansprüchen entspricht. Achte darauf, dass dein Text einzigartig ist, einen Mehrwert bietet, deine recherchierten Keywords und vor allem korrekte Informationen enthält. Hochwertige Texte können sich positiv auf dein Ranking auswirken, dabei spielt es keine Rolle, ob dieser ursprünglich von einer KI erstellt wurde oder nicht.

Das solltest du bei der SEO-Optimierung vermeiden

SEO-Fehler entstehen nicht nur durch aktives Tun, sondern auch, wenn du etwas vergisst. Fehler bei der SEO-Umsetzung sind nicht nur von Nachteil, weil sie die Sichtbarkeit verringern. Auch Google erkennt die Mängel in deinen SEO-Artikeln und ahndet diese mit Abstrafung. Zu den größten Pannen bei SEO zählen folgende:

Duplicate Content

 

Eine Content-Optimierung ist immer sinnvoll. Allerdings zählt identischer Content zu den häufigsten Fehlern bei der Suchmaschinenoptimierung. Kommt es vor, dass sich Inhalte auf Websites gleichen, können diese von einer Suchmaschine gesperrt werden. Um dies zu vermeiden, können sogenannte Canonicals (Kanonische URLs) darauf hinweisen, dass es sich um originalen Content handelt.

Title und Meta Description fehlen

 

Diese zeigen in der Liste der Suchergebnisse (den sogenannten SERPs) eine kurze Vorschau deiner Website an. Für jede Unterseite sollten eigene Meta-Daten existieren und gepflegt sein. Ungepflegte Daten können bei Suchmaschinen zu Verwirrung führen. Gepflegte Meta-Daten, die relevante Suchbegriffe enthalten, helfen bei der Verbesserung des Rankings.

Achtung

Beachte die Länge deiner Meta-Daten

Title und Meta-Description sollten eine bestimmte Länge nicht überschreiten. Ob du eine optimale Länge gewählt hast, kannst du ganz einfach mit dem kostenlosen SEO-Tool SERP Snippet Generator von Sistrix prüfen.

Schlechter Content

 

Alle SEO-Maßnahmen sind nichts wert, wenn der Content einer Website nicht stimmt. Dieser sollte immer auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt sein, damit du online Kunden gewinnen kannst. Außerdem ist es ratsam, wenn du deinen Content regelmäßig updatest. So gestaltest du deine Website interessanter und diese wird von den Suchmaschinen konstant gecrawlt. Bedenke zudem, dass du deine SEO-Optimierung nicht nur für Google machst, sondern immer der Nutzer im Vordergrund stehen sollte.

Fehlende XML-Sitemap

 

Umfassende SEO-Optimierung sollte auch beinhalten, dass deine Website mit einer XML-Sitemap ausgestattet ist. Dies ist eine umfassende Detailseite aller URLs deiner Website und kann wie eine Art Seitenbaum verstanden werden. Sie dient als Ausgang für Suchmaschinen, ob die entsprechende Website gecrawlt werden soll oder nicht. So kann man den Crawler bzw. Bot lenken und ihm vorgeben, welche Seiten von Bedeutung sind und welche er bei seinem Crawl auslassen kann.

Falsche Keywords

 

Verwendest du bei der SEO-Optimierung die falschen Keywords, kann dies unter Umständen dazu führen, dass deine Website nicht gecrawlt wird oder der falsche Traffic darauf gelangt. Hast du den falschen oder gar keinen Keywordfokus für deine Seiten bestimmt, so ist für die Suchmaschinenbots nicht eindeutig, für welches Keyword diese in den Suchergebnissen ausgespielt werden sollen. Rankings für bestimmte (und relevante) Begriffe zu erzielen wird somit erschwert oder unmöglich.

Keine mobile Version

 

Die mobile Suche zählt heute zu den häufigsten Aktivitäten der Nutzer. Damit diese auf deine Webseite geführt werden, ist die Optimierung für Mobilgeräte sehr wichtig. Ansonsten könnten Nutzer, die über Smartphone oder Tablet auf deine Seiten finden, die Seite direkt wieder verlassen, weil es beispielsweise zu Darstellungsproblemen kommt oder bestimmte Elemente nicht bedienbar sind. Auch der Google-Algorithmus setzt grundsätzlich auf eine „mobile-first“-Indexierung, das bedeutet, dass Crawler in erster Linie die mobile Version einer Website betrachten.

Verwendung von Flash-Inhalten

 

Websites, die Flash-Inhalte verwenden, sind für Web-Crawler nur schlecht lesbar. Dies hilft dem Ranking deiner Website nicht weiter. Steige im Rahmen der SEO-Optimierung stattdessen auf eine Seite in HTML oder mobile Version um, um den Suchmaschinen-Bots den Zugang zu erleichtern.

Außer Acht lassen anderer Suchmaschinen

 

Nicht alle Nutzer verwenden ausschließlich Google als Suchmaschine. Optimiere deine Website auch für Yahoo, Bing usw., damit du auch darüber Traffic generieren kannst. Oftmals lässt sich auch anhand der Zielgruppe bestimmen, welche Suchmaschinen besonders wichtig sind. Bist du bereits großflächig vertreten, lohnt sich SEO ebenfalls, um das Ranking zu optimieren.

Einbau bezahlter Links

 

Die Verwendung bezahlter Links wird von den Suchmaschinen mittlerweile einheitlich abgestraft. Die Suchmaschinen geben qualitativ hochwertigen Links den Vorrang – eine Investition in den richtigen Content zahlt sich also immer aus!

FAQ: Was du über Suchmaschinenoptimierung für Google, Bing etc. wissen musst

Für viele Unternehmen, die eine SEO-Optimierung durchführen möchten, stellen sich im Vorhinein eine ganze Reihe von Fragen. Auf die Wichtigsten gehen wir im Folgenden ein.

Wie lange dauert Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

 

Das kann nicht pauschal beantwortet werden. Die ersten Erfolge und Ergebnisse können sich bereits nach ein paar wenigen Wochen bemerkbar machen. Laut Google braucht es jedoch meist mehrere Monate, um Veränderungen messbar zu machen.

Der Erfolg der umgesetzten SEO-Maßnahmen ist abhängig von den folgenden vier Faktoren:

  1. der eigenen Website
  2. den Mitbewerbern
  3. den Projektstrukturen
  4. den Suchmaschinen

In diesem Zusammenhang gilt stets die Regel: SEO wirkt mittel- und langfristig, nicht kurzfristig. Und: SEO hört nie auf! Sie ist eine Daueraufgabe – ein stetiger Prozess. Denn wie im Sport ist es das eine, den Titel (das Top-Ranking) zu erringen und das andere, diesen zu verteidigen, sich also nicht von der Top-Position in den organischen Suchergebnissen verdrängen zu lassen.

Kann eine einmalige SEO-Optimierung bereits ausreichend sein?

 

Grundsätzlich zählt SEO zu den strategischen Maßnahmen, die stets über einen längeren Zeitraum im Rahmen einer Marketing-Strategie eines Unternehmens implementiert werden sollten. Je nachdem, welches Ziel festgelegt wurde, kann es einige Zeit dauern, bis sich die Verbesserungen bemerkbar machen. Nachhaltigen und langfristigen Erfolg erreichst du nur mit einer dynamischen SEO-Strategie, denn:

  1. Google (und andere Suchmaschinen) führen regelmäßig Updates durch, sodass du die Sichtbarkeit immer wieder neu überprüfen und ggf. SEO-Anpassungen vornehmen musst.
  2. Erreichte Top-Positionen in den organischen Suchergebnissen sind nicht statisch. Deine Wettbewerber können jederzeit ebenfalls SEO-Maßnahmen ergreifen und dich dadurch von den Top-Positionen verdrängen. Oder neue Player mit neuen suchmaschinenoptimierten Webseiten kommen hinzu und machen dir deine erreichte Position streitig.

Lediglich in wenigen Fällen ist es jedoch auch möglich, dass bereits eine einmalige Optimierung den gewünschten Erfolg erzielen kann. Wenn du kurzfristige Lösungen präferierst, empfiehlt es sich, parallel eine SEA-Optimierung vorzunehmen.

Was sind White Hat und Black Hat SEO?

 

Wenn du dich für deine Webseiten zu einer SEO-Optimierung entschließt, solltest du die Richtlinien der jeweiligen Suchmaschine beachten. Tust du dies, betreibst du sogenanntes White Hat SEO. Anders sieht es hingegen aus, wenn du versuchst, jedes Schlupfloch zu nutzen, welches dir unterkommt. Willst du beispielsweise bestehende Algorithmen umgehen, nennt sich dies Black Hat SEO.