- Einfach: Nur wenige Angaben bis zur Berechnung mit dem PayPal-Gebührenrechner
- Schnell: Sekundenschnelles Ergebnis nach Dateneingabe
- Übersichtlich: Betrag mit Abzug von Gebühren inklusive Restbetrag auf einen Blick
PayPal-Gebührenrechner: So berechnest du die Kosten
Wenn du auf Mobile Payment-Lösungen setzt, kannst du unseren Online-Rechner nutzen, um die PayPal-Gebühren für 2025 zu berechnen, die für Transaktionen aus Online-Geschäften entstehen. Gleichzeitig erhältst du den Produktpreis nach Abzug der Gebühren. Wenn du über PayPal Geld anforderst – beispielsweise bei Dienstleistungen, Teilzahlungen oder persönlichen Absprachen – , kannst du mit dem Tool ebenfalls die entsprechenden Gebühren herausfinden.
Der PayPal-Gebührenrechner bietet so eine verlässliche Grundlage, um Transaktionskostenbereits vor dem Verkauf korrekt zu kalkulieren. Dazu benötigst du folgende Daten:
- Betrag
- Art des PayPal-Kontos
- Art der Transaktion
- Land, aus dem die Zahlung stammt
Betrag deines Produkts eingeben
Zunächst gibst du im PayPal-Gebührenrechner (Stand: 2026) den Preis für ein Produkt bzw. eine Dienstleistung an. Anschließend erhältst du direkt eine Aufstellung des Betrags abzüglich der Gebühren. Der Restbetrag ist das, was letztendlich an dich als Zahlungsempfänger fließt.
Tipp
Rechnung auch umgekehrt möglich
In den PayPal-Gebührenrechner kannst du auch einen Restbetrag eingeben. Ausgehend davon erhältst du den Betrag, den du für ein Produkt veranschlagen solltest. Auf diese Weise findest du heraus, wie hoch der Kaufpreis sein sollte, damit sich der Verkauf rechnet. So kannst du sowohl bei günstigen Artikeln mit niedrigen Margen als auch bei höherpreisigen Angeboten, bei denen Kunden PayPal-Ratenzahlung nutzen, mit dem Rechner Profitabilität sicherstellen.
Auswahl des richtigen PayPal-Kontos und Art der Transaktion
Im nächsten Schritt wählst du im PayPal-Gebührenrechner das entsprechende PayPal-Konto aus. Verkaufst du als Unternehmen regelmäßig Waren, benötigst du ein geschäftliches Konto. Das gilt ebenfalls, wenn du ausschließlich auf Online-Marktplätzen aktiv bist: PayPal-Gebühren fallen auch bei eBay und Co. an.
Um die richtige Höhe der PayPal-Gebühren berechnen zu können, gibst du zusätzlich die Art der Transaktion ein und woher die Zahlung stammt. Dadurch stellst du sicher, dass die PayPal-Gebühren korrekt kalkuliert und realistisch dargestellt werden.
PayPal-Gebühr berechnen
Ein Beispiel für die Berechnung mit dem PayPal-Gebührenrechner: Nehmen wir an, du verkaufst Reinigungsmittel in einem Gesamtwert von 80 €. Dafür fallen Gebühren von 2,34 € an, die sich aus 2,49 % der Warenkorbsumme und einer Festgebühr von 35 Cent für die Transaktion zusammensetzen. Du erhältst einen Restbetrag von 77,66 €. Bitte beachte dabei: Bei Plattformen wie eBay können neben den Gebühren für PayPal noch Gebühren der Plattformen anfallen.
Arten von Transaktionen: Überblick der Gebühren
Die Höhe der Gebühren richtet sich vor allem nach der Art einer Transaktion. Bei der Auswahl stehen dir im PayPal-Gebührenrechner mehrere Optionen zur Verfügung:
- Verkauf von Waren/Dienstleistungen
- Verkauf per QR-Code
- Verkauf (sonstige Transaktionen)
- Empfang von Mikrozahlungen
Die meistgenutzte Option ist der Verkauf von Waren bzw. Dienstleistungen aus dem Inland. Hierfür fallen Gebühren von 2,49 % des Warenwerts an. Hinzu kommt eine Festgebühr von 35 Cent pro Transaktion. Verkaufst du Waren per QR-Code fallen Gebühren in Höhe von 0,9 % der Warenkorbsumme an. Übrigens: Auch wenn du bei PayPal Geld anforderst, fallen Gebühren an, die du vorab einkalkulieren solltest.
Bei allen anderen Zahlungen aus dem Inland fällt eine Gebühr von 2,99 % des Warenwerts an - zuzüglich 39 Cent pro Transaktion. Das trifft beispielsweise auf folgende Zahlungen zu:
- Zahlungen mit Kredit- und Debitkarten mit erweiterten Funktionen
- Zahlungsmethoden, wie Alipay und Apple Pay Web
- Zahlungen eines Nutzers ohne PayPal-Konto
- Rechnungskauf mit Ratepay
Für SEPA-Lastschriften berechnet PayPal pauschal 0,35 € pro Transaktion bei Standardabrechnung und 0,40 € bei sofortiger Abrechnung. Beim Empfang von Mikrozahlungen durch einen Absender musst du pro Transaktion 4,99 % des Warenwerts und 9 Cent pro Transaktion einkalkulieren. Wenn du für deine Produkte vor allem niedrige Preise veranschlagst, lohnt sich die Gebühr für Mikrozahlungen durch die geringere Festgebühr. Diese kannst du bei PayPal beantragen, sodass dein bestehendes Konto geändert wird.
Tipp
Auszahlungen vom PayPal-Konto
Generell sind Abbuchungen, auch mittels SEPA-Echtzeitüberweisung von deinem PayPal-Konto auf ein lokales Bankkonto kostenfrei. Bei einer Direktabbuchung sowie auf eine Debit- oder Kreditkarte ist eine Transaktionsgebühr von einem Prozent fällig. Lässt du dir das Geld auf ein Bankkonto in den USA auszahlen, sind es sogar 3 %.
Händlerkonditionen: Vorteile bei hohem Volumen
PayPal-Gebühren bei eBay und anderen Online-Marktplätzen sind ein relevanter Kostenfaktor, da sie zusätzlich zu den Plattformgebühren anfallen können. Neben den oben aufgelisteten Standard-Konditionen stehen dir spezielle Händlerkonditionen zur Verfügung, wenn du deine Produkte regelmäßig über PayPal verkaufst. Die lassen sich ebenfalls online im PayPal-Gebührenrechner ermitteln. Wie hoch die Gebühren in dem Fall genau sind, hängt von dem Volumen des vergangenen Monats ab:
- 0 - 2.000 €: 2,49 % + 35 Cent
- 2.000,01 - 5.000 €: 2,19 % + 35 Cent
- 5.000,01 - 25.000 €: 1,99 % + 35 Cent
- 25.000,01 - 100.000 €: 1,79 % + 35 Cent
- Über 100.000 €: 1,49 % + 35 Cent
Info
Seit Mitte 2020 keine Händlerkonditionen mehr
Laut eigener Angabe vereinbart PayPal seit Mitte 2020 keine Händlerkonditionen mehr. Die obige Staffelung gilt daher nur für Gewerbetreibende, die das zuvor vereinbart hatten. Trifft das auf dich zu, kannst du die entsprechende Option im PayPal-Gebührenrechner auswählen.
Gebühren für Spenden über PayPal
Neben Geld für Produkte und Dienstleistungen kannst du als Zahlungsempfänger auch Spenden erhalten. Du kannst diese Gebühren ebenfalls mit dem PayPal-Rechner ermitteln.
Empfängst du als Unternehmen Spenden aus dem Inland, musst du pro erhaltener Spende 2,49 % zahlen. Zusätzlich sind 35 Cent pro Spende fällig. Gehörst du einer gemeinnützigen Organisation an, sind geringere Gebühren fällig. Sie liegen bei 1,5 % und 35 Cent pro Spende. Erhältst du die Spenden durch einen QR-Code werden nur 0,9 % erhoben.
Sonderfall: PayPal-Gebühren für ausländische Zahlungen
Erhältst du eine Zahlung aus dem Ausland, ist neben den Basisgebühren eine weitere Gebühr fällig. Diese hängt mit der Umrechnung in eine andere Währung zusammen und errechnet sich anhand des Transaktionswechselkurses. Aktuell liegt dieser immer 3 % über dem Basiswechselkurs. Gerade bei Ratenzahlung über PayPal können so nennenswerte Kosten entstehen, die sich dank Rechner realistisch einschätzen lassen.
Doch nicht nur du als Verkäufer zahlst eine Gebühr. Auch Käufer mit einer anderen Währung müssen eine Pauschale von 1,99 € zahlen. Daher solltest du diese zusätzlichen PayPal-Gebühren insbesondere bei internationalen Verkäufen frühzeitig berücksichtigen.
Info
Gebühren für den PayPal-Käuferschutz
Generell sind die Kosten für den PayPal-Käuferschutz in den Gebühren enthalten, die Verkäufer zahlen. Daher kannst du mit dem PayPal-Gebührenrechner den Käuferschutz auch nicht direkt berechnen. Nur bei einem hohen Volumen musst du als Verkäufer eine sogenannte Konfliktgebühr von 14 € bezahlen. Die ist aber nur fällig, wenn der Käufer einen Käuferschutz beantragt oder eine Rückbuchung vornimmt.
Übrigens: Erfahre, mit welchen Kosten du bei mobiler Kartenzahlung rechnen musst.
Tipp
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