Definition
Was ist eine Website?
Bevor du dich als Anfänger mit der Frage beschäftigst, wie das Erstellen einer Homepage funktioniert, solltest du dich zunächst mit den grundlegenden Begriffen auseinandersetzen:
Bei einer Website handelt es sich stets um einen vollständigen Webauftritt, der alle Dateien, also Informationen, Videos und Bilder enthält, die du der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen möchtest. Eine Website besteht meist aus mehreren Unterseiten (Landingpages). Spricht man von Webseiten, sind in der Regel einzelne Internetseiten bzw. Landingpages gemeint. Alle Webseiten gehören zu einem gemeinsamen Domainnamen und bilden zusammen die sogenannte Website. Die Homepage hingegen bezeichnet die Startseite deiner Website. Diese sehen Nutzer zuerst, wenn sie die Seite aufrufen. Daher sollte diese einen guten ersten Überblick über deine Firma sowie ggf. deine Produkte geben.
Diese Begriffe solltest du kennen, wenn du eine Website erstellst
Die wichtigsten Begriffe und ihre Bedeutung haben wir für dich in einer Übersicht gesammelt, sodass dir das Erstellen deiner Website leichter fällt:
- Website: Die gesamten Inhalte auf deiner Domain (z. B. lexware.de)
- Webseite: Unterseite deiner Website (z.B. https://www.lexware.de/buchhaltungssoftware/)
- Homepage: Startseite deiner Website
- URL: Internetadresse, die im Browser angezeigt wird (z.B. https://www.lexware.de)
- Domain: Weltweit eindeutiger Name deiner Website (lexware.de)
- Blog: Website, auf der du Beiträge veröffentlichen kannst, oft auch Teil einer Website
Info
Internetseite oder Website nach Anleitung erstellen, ist nicht genug
Um in der heutigen Zeit schnell und einfach von Kunden gefunden zu werden, ist ein eigener Internetauftritt unerlässlich. Wie du deine Website erstellst, liegt ganz bei dir. Den geringsten Aufwand hast du mit einer Agentur, die dich vollständig berät und alle technischen Komponenten übernimmt. Die Kosten solltest du jedoch nicht unterschätzen und vorab am besten einen detaillierten Leistungsvertrag aufsetzen.
Website-Baukästen oder Open-Source-Programme sind eine kostensparende Alternative, allerdings musst du dafür Zeit und Know-how investieren, um dich in die Materie einzuarbeiten. Unabhängig davon, welches Ziel du mit deiner Internetpräsenz verfolgst, gibt es Herausforderungen, die du stets im Blick haben musst. Eine Homepage bzw. Website ist nämlich ein unvergleichliches Marketingtool. Damit kannst du Kunden gewinnen oder Besucher abschrecken.
Daneben gibt es einige rechtliche und inhaltliche Punkte, die du berücksichtigen musst, wenn du eine Website mit oder ohne Anleitung erstellen möchtest. Dazu zählen etwa ein einheitliches Design, ein bestehendes Impressum und eine individuelle Domain. Mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche weckst du zudem die Neugier deiner Besucher und kannst neue Kunden gewinnen oder bestehende Beziehungen festigen.
Website erstellen: Grundlagen und die ersten Schritte
Unabhängig davon, zu welchem Zweck du eine eigene Homepage oder Website erstellen möchtest, gibt es ein paar wichtige Grundlagen zu beachten. Folgendes solltest du überdenken, bevor du deine Website programmierst:
- Konzept: Welches Ziel verfolgst du mit der Seite? Möchtest du potenzielle Kunden über deine Projekte informieren oder zum Kauf deiner Produkte und Dienstleistungen anregen? Bevor du eine Website mit eigener Domain erstellst, sollte außerdem ein einheitliches Design bzw. Theme im Sinne der Corporate Identity sowie die Zielgruppenansprache feststehen.
- Art der Website: Was genau brauchst du für deinen Online-Auftritt? Je nach Größe und Geschäftsmodell machen folgende Website-Typen Sinn:
- Einfache Homepage als sogenannte One-Page-Website oder Onepager: Hierbei erstellst du eine einzelne Internetseite, die gesamtheitlich alles Relevante abbildet – von Kontaktinformationen über Firmenvorstellung bis hin zu Produktinformationen.
- Einfache Website mit Unterseiten: Sie besteht beispielsweise aus einer Bildergalerie, einer Unternehmungsvorstellung oder Jobangeboten.
- Komplexe Website: Sie ist ähnlich wie eine einfache Website, bietet jedoch zusätzlich interaktive Funktionen an. Dazu zählen zum Beispiel ein Kommentarsystem, ein Forum oder ein Onlineshop.
- Blog: Mithilfe eines Blogs kannst du deine Sichtbarkeit im Netz zusätzlich erhöhen und so besser auf deine Dienstleistungen oder Produkte aufmerksam machen. Ein Blog kann als Website für sich allein stehen oder als Unterseite bzw. Unter-Verzeichnis zu dieser fungieren.
- Persönliche Domain: Mit dem Kauf der Domain wählst du innerhalb der URL den Namen, mit dem Nutzer deine Website im Internet finden können. In der Regel handelt es sich hierbei um deinen Firmennamen oder um das Produkt bzw. die Dienstleistung – Beispiel: www.lexware.de.
- Hosting-Anbieter: Oftmals wird die Website genau dort gehostet, wo sie auch erstellt wird. Website-Baukasten-Anbieter wie Wix oder Jimdo bieten das Hosting gleich mit an.
- Aufbau und Pflege: Entscheide vorab, ob du deine Website selbst mithilfe einer Anleitung bzw. eines Tutorials erstellen möchtest oder einen Dienstleister bzw. eine Agentur damit beauftragen.
Tipp
Domainnamen sorgfältig wählen
Deine Domain, wenn du deine Website erstellst, sollte am besten aus deinem Namen bzw. dem deines Unternehmens bestehen und darf keine Markenrechte verletzen. Vermeide zudem komplizierte Schreibweisen oder Umlaute.
Die Domain-Endung wählst du idealerweise deiner Zielgruppe entsprechend. Hast du weltweit Kunden, ist die .com-Endung perfekt. In Deutschland wecken „.de-Endungen“ das größte Vertrauen. Ist deine Wunschdomain bereits vergeben, kannst du in solchen Fällen auch auf Endungen wie .net oder .eu zurückgreifen. Um die Verfügbarkeit deiner Wunschdomain zu prüfen, stehen dir im Internet viele kostenlose Plattformen bzw. Tools zur Verfügung. Damit kannst du dir ganz einfach anzeigen lassen, welche Namen und Endungen noch nicht vergeben sind.
Sind technische Vorkenntnisse nötig, wenn du eine Website erstellst?
Wenn du selbstständig ohne Tools und Programme eine eigene Firmenwebsite bauen möchtest, brauchst du HTML-Kenntnisse. Komplexe Programmiersprachen wie JavaScript sollten dir ebenfalls geläufig sein, wenn du eine Website ohne Anleitung und Baukasten erstellen möchtest. Besitzt du diese Fähigkeiten oder möchtest du diese erlernen, kannst du deine Website Schritt für Schritt selbst erstellen.
Info
Wie erstelle ich eine Website ohne Fachkenntnisse?
Glücklicherweise gibt es mehrere Möglichkeiten, mit denen du deine Website ohne Programmierkenntnisse erstellen kannst. Dazu zählen Website-Baukästen, Content-Management-Systeme (CMS) oder externe IT-Agenturen. Bei allen drei Varianten sind viele Details bereits inklusive, wie das Webhosting oder die Domain-Anmeldung.
Website oder Homepage mit Anleitung selbst erstellen oder erstellen lassen?
Eine Internetseite kostenlos und selbst zu erstellen, ist eine Option. Du musst nämlich kein professioneller Webdesigner sein, um eine einfache Präsenz im Web zu erschaffen und deine Website ansprechend zu erstellen und zu designen. Es gibt zahlreiche Programme, die Anleitungen und Tipps geben, um eine Website zu erstellen. Andererseits kannst du auch auf externe Hilfestellung zurückgreifen, indem du diese Aufgabe an einen Dienstleister delegierst. Unsere Übersicht hilft dir dabei, die richtige Vorgehensweise für dich herauszufinden:
| Argumente für die Beauftragung eines Dienstleisters | Argumente, um die Website ohne Anleitung selbst zu erstellen |
|---|---|
| Du fokussierst dich hauptsächlich auf dein Kerngeschäft und hast wenig Zeit für Pflege und Aktualisierung von Website-Inhalten. | Du hast genug Zeit, dich mit allen Aspekten einer Website und deren Pflege auseinanderzusetzen. |
| Du bist dir unsicher über die rechtlichen und technischen Voraussetzungen einer Website. | Du hast Interesse an der persönlichen Erstellung sowie Gestaltung von Internetseiten und kennst die rechtlichen Vorgaben bereits. |
| Du hast keine Zeit, dich mit dem Thema zu beschäftigen und möchtest mit deiner Website kurzfristig online gehen. | Du möchtest keine Zeit investieren und verschiedene Dienstleister vergleichen, sondern lieber selbst aktiv werden. |
| Du möchtest, dass deine Website professionell im laufenden Betrieb betreut wird. | Du hast kein Budget übrig für eine externe Agentur bzw. einen professionellen Webdesigner. |
Info
Wer kann mir eine Website erstellen?
Eine Website können dir folgende Dienstleister erstellen:
- Webdesign-Agenturen
- Freiberufliche Webdesigner und Entwickler
- Full-Service-Digitalagenturen
- IT- und Softwareentwicklungsunternehmen
Diese bieten umfassende Leistungen von der Konzeption über das Design bis zur Programmierung und Instandhaltung deiner Website.
Wie viel kostet eine eigene Homepage?
Die Kosten für eine schlichte Einsteiger-Homepage liegen in der Regel bei einem eher überschaubaren Euro-Betrag. Umfangreiche Websites können dagegen schon einmal in fünfstellige Euro-Bereiche abdriften. Dazu kommen meist noch Kosten für Hosting, Updates und technische Betreuung. Wenn du eine Agentur mit der Erstellung einer Website beauftragst, kannst du den Umfang der Betreuung häufig individuell festlegen:
- Du kannst die Webseitenerstellung vollständig abgeben.
- Oder du buchst nur die Aktualisierung des CMS oder technische Services.
- Die Kosten können dabei pauschal oder nach Aufwand abgerechnet werden.
- Je nach eigenem Know-how oder den Möglichkeiten im Unternehmen musst du unter Umständen auch die Aktualisierung von Inhalten (z.B. Produkttexte und -bilder) auslagern. Homepage und Website müssen nämlich stets auf dem Laufenden sein, um nicht aus dem Google-Index zu kippen.
Fazit: Die Kosten für das Erstellen der Website fallen niedriger aus, wenn du beispielsweise deine Domain selbst registrierst, eigene Texte lieferst und diese im CMS einpflegst. Oftmals lohnt es sich, dafür einen Werkstudenten oder Auszubildenden einzusetzen. Bei Fachfragen ist eine Agentur im Hintergrund als Ansprechpartner jedoch immer sinnvoll.
Tipp
Angebot für Website anfordern
Wenn du eine neue Website erstellen lassen möchtest, ist es ratsam, verschiedene Angebote von Agenturen oder Freelancern einzuholen. Vergleiche dann genau, wer dir was bieten kann und wo du das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bekommst.
Hinweis: Achte nicht nur auf den Preis. Nicht immer ist das günstigste Angebot für eine Homepage auch die richtige Wahl.
Tipp
Kick-off-Termin mit der Agentur vereinbaren
Um abzuwägen, welche Aufgaben von einer Agentur - von der Erstellung bis hin zur Betreuung - übernommen werden sollten, lohnt es sich einen ersten Kennenlerntermin zu vereinbaren, in dem du deine Anforderungen und Erwartungen an die Unternehmenswebsite erklärst. Dabei solltest du folgende Dinge besprechen:
- Umfang: Welchen Aufbau benötigst du für die Abbildung der Inhalte? Reicht eine einfache Struktur für deine Seite oder wird eine komplexe Navigation benötigt?
- Pflege: Reichen die internen Ressourcen und das Know-how für die Aktualisierung der Inhalte aus oder besteht Bedarf für ein monatliches Kontingent bei der Agentur?
- Technik: Gibt es eine hauseigene IT-Abteilung, die technische Fragen beantworten und lösen kann?
- Design: Meist benötigen Grafiken und Bilder ein bestimmtes Format für die Website. Gibt es interne Ressourcen, die dies leisten können oder muss hier auch Unterstützung durch eine Agentur erfolgen?
- SEO: Wenn du deine Website, die du erstellen möchtest, lediglich als Visitenkarte verwendest, spielt dieser Punkt eine untergeordnete Rolle. Willst du jedoch zu bestimmten Suchbegriffen im Web gefunden werden, solltest du über eine SEO-Beauftragung nachdenken und besprechen, ob die Agentur dich bei der Suchmaschinenoptimierung deiner Seite unterstützen kann.
Welche Programme eignen sich, wenn du deine Website selbst erstellst?
Du hast drei Möglichkeiten, um selbst eine Website zu erstellen:
- vollständig selbst programmieren
- ein CMS-Programm nutzen
- einen Website-Baukasten verwenden
Am einfachsten ist ein Website-Baukasten, den es in kostenfreien sowie in Premium-Varianten gibt. So kannst du zum Beispiel mit Wix, Google, Strato oder Jimdo deine Website mithilfe von Designvorlagen und einer Auswahl an verschiedenen Elementen unkompliziert erstellen. Mit der schrittweisen Anleitung können auch Anfänger deine Website erstellen.
Mit einem komfortablen CMS-Programm wie beispielsweise WordPress oder Typo3 bist du flexibler, wenn du deine Website gestaltest. Dafür ist die Anleitung ein wenig anspruchsvoller. Als Open-Source-Software sind diese Systeme ebenfalls kostenlos. Darüber hinaus gibt es kostenpflichtige Erweiterungen, die dann nötig sind, um einen erweiterten Funktionsumfang nutzen zu können.
Website erstellen: Was sind die Vor- und Nachteile eines Website-Baukastens?
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Intuitive Bedienung | Aufwendigere Websites nur mit kostenpflichtigen Varianten möglich |
| Keine Programmierkenntnisse nötig | URL häufig weniger persönlich & komplizierter |
| Domain inbegriffen | Abhängigkeit vom jeweiligen Anbieter |
Website erstellen: Was hat ein Content-Management-System (CMS) zu bieten?
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Vielfältige Erweiterungen mit Plugins möglich | Höhere Einarbeitungszeit |
| Vollständige Kontrolle über die eigenen Daten | Komplex für Anfänger |
| Hohe Flexibilität | Zusatzkosten bei Erweiterungen möglich |
| Anhand zahlreicher Tutorials eigene Weiterbildung zum Individualisieren möglich | Zeitaufwendig, da die Website ständig selbst auf dem neusten Stand gehalten werden muss |
Info
Website erstellen – kostenlos oder kostenpflichtig?
Günstig ist nicht immer die beste Lösung. Bei der Nutzung kostenfreier Programm-Versionen ist zwar die Registrierung deiner Domain möglicherweise umsonst, allerdings hast du mit solchen Lösungen wenig Spielraum.
Eine höhere Anzahl an Vorlagen oder Templates im Website-Builder kosten dann zusätzlich Geld. Oft empfiehlt es sich deshalb, von kostenfreien Tools abzusehen und lieber gleich ein ganzes Paket zu kaufen, in dem bereits alle Optionen freigeschaltet sind.
Anleitung: Worauf solltest du achten, wenn du eine Website erstellst?
Hast du dich für eine Vorgehensweise, wie du deine Website erstellen möchtest, entschieden, geht es darum, passende Inhalte für deinen Internetauftritt zu verfassen. Stelle dir dazu folgende Fragen:
- Wofür brauchst du deine Website und was willst du erreichen?
- Welche Zielgruppe willst du erreichen und in welcher Art willst du mit potenziellen Kunden kommunizieren?
Tipp
Erstelle einen Kunden-Avatar
Um die Inhalte und das Design deiner Website optimal auf deine Zielgruppe zuschneiden zu können und eine entsprechende Website bzw. Homepage zu erstellen, kannst du einen „Wunschkunden“ (oder auch Customer Avatar) erstellen. Hier berücksichtigst du Aspekte wie:
- Möchtest du Kunden eines bestimmten Alters oder Geschlechts ansprechen?
- Welchen Beruf üben deine Kunden hauptsächlich aus?
- Mit welchen Problemen und Fragen richten sich die Kunden an dich?
- Welche Informations-Kanäle nutzen deine Kunden (Zeitschriften, Social Media o. Ä.)?
- Möchtest du Dienstleistungen oder Produkte online zum Verkauf stellen und dafür auf deiner Website einen Onlineshop erstellen?
- Oder willst du einen Blog schreiben, mit dem du das Image deines Betriebs oder deines Angebots verbessern?
- Wie willst du deine Inhalte strukturieren?
- Welche Menüpunkte sollen Nutzern zur Verfügung stehen?
- Vergleiche Websites von Mitbewerbern mit Blick auf Design und Inhalten. Finde heraus, was du davon gut findest und was nicht.
- Hast du einen Plan für das Erstellen deiner Website, dann holst du Meinungen Dritter ein. Frag Freunde, was sie davon halten. Vielleicht generierst du so noch einige Ideen und Verbesserungsvorschläge.
Info
Social Media und Website miteinander verzahnen
Wenn du bereits in den sozialen Medien unterwegs bist, Social-Media-Marketing betreibst und deine Dienstleistungen dort vermarktest, solltest du die Profile auf deiner Website, die du erstellst, verlinken. So hilfst du deinen Kunden sie schnell auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Co. zu finden.
Suchmaschinenoptimierung berücksichtigen
Mithilfe deiner Website präsentierst du dich und dein Angebot auf eine ganz individuelle Weise. Mit dem richtigen Content und klarem Call-to-Action forderst du deine Website-Besucher auf, Produkte auszuprobieren, zu bestellen oder sich zu informieren. Somit ist es wichtig, passende Keywords zu wählen, die auf die Suchanfragen deiner Kunden zugeschnitten sind. Diese Aspekte helfen, dass deine Website, die du erstellst, bei Google oder anderen Suchmaschinen besser gefunden wird. Geht es um SEO (Suchmaschinenoptimierung) dann solltest du auf Folgendes achten:
- Lesbarkeit auf allen Endgeräten: Das Design der Website sollte sowohl auf dem Computer, dem Tablet als auch am Smartphone lesbar sein. Achte daher, dass deine Website das sog. Responsive Design unterstützt, damit das Layout für alle Geräte optimiert dargestellt wird.
- Leserfreundlichkeit: Kleingedruckte Texte erschweren das Lesen, weshalb wir eine Schriftgröße von mindestens 16 Pixeln mit einem Zeilenabstand von 1,5 empfehlen. Die richtige Textlänge zahlt auch auf eine gute Lesbarkeit ein, ebenso wie eine übersichtliche Einteilung in Abschnitten.
- Auflockerung durch Bilder, Tabellen oder Auflistungen: Kein Leser mag Textwüsten. Ansprechende Bilder und Grafiken sorgen dafür, dass Nutzer länger auf deiner Website verweilen.
- Geringe Ladezeiten: Baut sich deine Website nur sehr langsam auf, ist die Gefahr groß, dass Besucher direkt wieder abspringen. Dies kannst du mit unterschiedlichen Tools testen und die entsprechenden Einstellungen anpassen.
Info
Deutsches Recht beachten
deine erstellte Website muss stets rechtssicher sein. Für Firmen, die in Deutschland ansässig sind, gibt es ein paar verpflichtende Angaben, wenn sie eine geschäftliche Internetseite betreiben:
- Erklärung zum Datenschutz
- AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)
- Impressum: Vollständiger Name deiner Firma, deine Adresse und deine Kontaktdaten
Wie kann ich eine Website online stellen?
Um deine erstellte Website online zu stellen, folge diesen 7 Schritten:
- Inhalte erstellen: Plane und erstelle die Inhalte deiner Website, einschließlich Texte, Bilder und Videos.
- Web-Design wählen: Entscheide dich für ein Layout. Du kannst eine Website von Grund auf neu erstellen, ein Content-Management-System (CMS) oder einen Website-Baukasten nutzen.
- Domain registrieren: Wähle und registriere deine gewünschte Domain-Adresse über einen Domain-Registrar.
- Webhosting wählen: Finde einen Hosting-Anbieter, wo deine Website gespeichert wird, damit sie für Besucher erreichbar ist. Viele bieten auch eine CMS-Integration an.
- Website hochladen: Lade deine Website-Dateien über einen FTP-Client auf deinen Webserver hoch, oder veröffentliche sie direkt über das Interface deines Website-Baukastens oder CMS.
- Veröffentlichen: Sobald deine Inhalte hochgeladen und konfiguriert sind, kannst du deine Website veröffentlichen, sodass sie für alle im Internet zugänglich wird.
- Testen: Teste die Funktionalität deiner Website auf verschiedenen Geräten und Browsern, um sicherzustellen, dass sie korrekt angezeigt wird.
Info
Website erstellen auch für Kleinunternehmer interessant
Auch als Kleinunternehmer profitierst du von einer eigenen Website. Sie eröffnet Wege, dein Unternehmen effektiv im digitalen Raum zu präsentieren und somit Kunden weit über die Grenzen des lokalen Marktes hinaus zu erreichen. Wenn du deine Website selbst erstellen kannst oder über die nötigen finanziellen Mittel verfügst, um einen Dienstleister zu beauftragen, solltest du dies also tun.
Wie lange dauert es, eine Website zu erstellen?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn es kommt stets auf den Umfang und die Komplexität deiner Homepage bzw. Website an. Planst du, eine Neuerstellung deiner Homepage oder gar einer Website, dann musst du von mehreren Wochen bis hin zu Monaten ausgehen. Mit einem Baukastensystem kannst du deine Website nach Anleitung innerhalb weniger Tage erstellen.
Ist die Erstellung einer eigenen Website für Selbstständige notwendig?
Für Selbstständige ist eine eigene Website oft unerlässlich. Sie ist nicht nur eine Visitenkarte im digitalen Zeitalter, sondern auch ein Mittel, um Vertrauen bei deinen Kunden aufzubauen und deinen digitalen Fußabdruck zu festigen.
Der Aufwand, eine professionelle Website zu erstellen und zu pflegen, mag zunächst abschreckend erscheinen. Doch die Vorteile überwiegen. Deine eigene Seite bietet die Chance, mit nur einem Klick von potenziellen Kunden gefunden zu werden. Sie ermöglicht es dir, notwendige Informationen und Angebote übersichtlich darzustellen und Fragen zentral zu beantworten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die professionelle E-Mail-Adresse, die mit einer eigenen Domain einhergeht. Für Selbstständige ist es essenziell, sich von privaten E-Mail-Adressen wie hase45@gmx.de zu distanzieren, die unseriös und unprofessionell wirken. Eine eigene Domain, die oft schon für geringe jährliche Kosten zu haben ist, unterstreicht hingegen deine Professionalität. Eine seriöse E-Mail-Domain sorgt für den richtigen ersten Eindruck und zeigt, dass du deine berufliche Präsenz ernst nimmst.
Info
Eine Website ist nur so gut, wie sie gepflegt wird
Immer dann, wenn ein Nutzer deine Website, die du erstellt hast, findet, hat er Erwartungen. Entweder sucht er ein bestimmtes Produkt bzw. eine Dienstleistung oder er möchte sich informieren. Stets hat er Fragen und möchte sich auf deiner Website möglichst schnell orientieren. Deshalb ist es essenziell, dass du dich für ein ansprechendes und übersichtliches Design sowie ansprechende Texte und Bilder entschieden hast. Darüber hinaus muss deine Website laufend gepflegt und aktualisiert werden. Nur dann fühlen sich Besucher wohl, bleiben auf deiner Seite und werden unter Umständen sogar Kunden.