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zusammenfassende Meldung

Wer muss eine ZM abgeben und was muss man angeben?

Zusammenfassende Meldung

Als Unternehmer sind Sie zur Abgabe einer zusammenfassenden Meldung (ZM) verpflichtet, wenn Sie Ware oder Dienstleistungen ins EU-Ausland verkaufen und dafür keine Umsatzsteuer berechnen. In der zusammenfassenden Meldung melden Sie die daraus resultierenden Umsätze ans Bundeszentralamt für Steuern (BZSt). Aufführen müssen Sie darin den Kunden mit seiner Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und den Gesamtumsatz.

Das Amt fordert das Formular der zusammenfassenden Meldung online ein und stellt unterschiedliche Fristen:

- Die Umsätze aus Warenlieferungen ins EU-Ausland müssen monatlich bis zum 25. des Folgemonats gemeldet werden. Betragen Ihre Umsätze im Quartal nicht mehr als 50.000 EUR, genügt eine Meldung vierteljährlich.

- Bei steuerpflichtigen Dienstleistungen im EU-Ausland, reicht eine Meldung vierteljährlich bis zum 25. Tag nach Ende des Quartals. Also jeweils zum 25. April, 25. Juli, 25. Oktober und 25. Januar.

- Eine jährliche Meldung reicht in Ausnahmefällen: wenn ein Unternehmen von der Abgabe einer USt-Voranmeldung und USt-Vorauszahlung befreit ist und bestimmte Betragsgrenzen im vergangenen Jahr nicht überschritten hat und im laufenden Jahr nicht überschreiten wird.

Ausschlaggebend für die Frist ist in der Regel die Ausstellung der Rechnung, nicht die Anzahlung, die sie ggf. erhalten haben. Eingereicht werden kann die zusammenfassende Meldung online über Elster oder über das BZSt Online-Portal (für Massenmelder).

Die zusammenfassende Meldung muss unter anderem folgende Informationen enthalten:

- Name, Anschrift und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Meldepflichtigen

- Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Empfängers

- Die Summe der Bemessungsgrundlagen der innergemeinschaftlichen Warenlieferungen für jeden einzelnen Erwerber oder Leistungsempfänger im Meldezeitraum. Bei Warenlieferungen ist das der Betrag, der auch in der Umsatzsteuer-Voranmeldung angegeben wird.

- Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Unternehmers im anderen Mitgliedstaat und ein Hinweis auf das Vorliegen eines innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäfts.

Welche Anforderungen an die Buchhaltung Sie als Kleinunternehmer erfüllen müssen, lesen Sie hier.