Steuerberater: Ansprechpartner in Steuer- und Unternehmensfragen

Der Steuerberater ist für Unternehmer ab einer bestimmten Betriebsgröße bzw. bei steuerlichen Problemen mit dem Finanzamt der wichtigste Partner. Er unterstützt nicht nur in Steuerfragen, sondern auch betriebswirtschaftlich, insolvenzrechtlich sowie bei Finanz- und Vermögensfragen.

Definition

Steuerberater/in (StB)

Der Steuerberater ist nicht nur ein ausgewiesener Steuerfachmann. Er übernimmt auch die betriebswirtschaftliche und steuerliche Beratung sowohl in Finanz- als auch in Vermögensfragen. Zudem ist er Spezialist, wenn es um Unternehmensgründungen geht und ist derzeit verantwortlich für die Antragstellung seiner Mandanten auf Überbrückungsgeld während der Corona-Krise

Aufgaben und Tätigkeitsbereich

Beauftragen Sie einen Steuerberater mit Leistungen für Ihr Unternehmen, kaufen Sie sich einen echten Allrounder ein. Er ist mit seinem Wissen breit aufgestellt und kann mit seinem Blick auf die steuerlichen Sachverhalte ein Helfer in allen finanziellen Lebenslagen sein.  

Wichtig: Ein guter Steuerberater hat seinen Preis. Haken Sie unbedingt nach, wie viel Honorar Sie für die beauftragten Leistungen pro Monat oder pro Jahr bezahlen müssen. Nur so lässt sich eine böse Überraschung vermeiden, wenn Sie die Rechnung erhalten. 

Insbesondere folgende Aufgabenbereiche des Steuerberaters für Ihr Unternehmen sind hervorzuheben: 

Steuerdeklaration

Unter Steuerdeklaration versteht man das Fertigen von Steuererklärungen inklusive der vorbereitenden Tätigkeiten wie z. B. Buchführung, Bilanzierung. Wichtig ist, im Vorfeld festzulegen, welche Aufgaben der Steuerberater erledigen soll. 

Wollen Sie selbst sowohl die Buchführung durchführen als auch den Jahresabschluss erstellen, oder sollen diese Aufgaben von Ihrem Steuerberater erledigt werden? Oder übernehmen Sie nur die Buchführung selbst und überlassen die Abschlusserstellung und die elektronische Übermittlung dem Experten? 

Steuerrechtsdurchsetzung

Ein Beratungsfeld des Steuerberaters ist die Führung von Einspruchsverfahren beim Finanzamt, Finanzgerichtsprozesse, Steuerfahndung etc. 

Steuergestaltung

Einer der wichtigsten Tätigkeitsfelder des Steuerberaters ist die Gestaltungsberatung. Darunter versteht man die gedankliche Vorwegnahme bestimmter Konstellationen, um die größtmögliche Steuerersparnis zu erzielen. 

Betriebswirtschaftliche Fragen

Hat der Steuerberater z. B. auch den Auftrag, die Unternehmensdaten wirtschaftlich zu analysieren, bekommt der Mandant regelmäßige Auswertungen, die sog. betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA). 

Studieren Sie die Unterlagen zur betriebswirtschaftlichen Auswertung. Packen Sie die Unterlagen nicht einfach zur Seite und lassen Sie sie auch nicht einfach in einem Ordner verschwinden. Lesen Sie die BWA, die betriebswirtschaftlichen Auswertungen, die Ihr Berater regelmäßig entweder monatlich oder quartalsweise für Sie erstellt. Scheuen Sie sich nicht, beim Steuerberater nachzufragen, wenn Sie etwas nicht verstehen, oder nicht damit zurechtkommen, was diese oder jene Aussage bedeutet. 

Buchhaltung und Controlling

Sie können die komplette Buchhaltung an den Steuerberater auslagern. Dann verbucht er jede Rechnung und ist alleinverantwortlich für die Buchhaltung und das Controlling. Eine Steuerberaterprüfung kann allerdings hohe Kosten verursachen. Deshalb macht es Sinn, nachzurechnen, ob sich die Einstellung einer Buchhaltungskraft im Unternehmen lohnt, die dann diese Arbeiten in Zusammenarbeit mit dem Experten erledigt. 

Der Vorteil bei Einstellung einer Buchhaltungskraft liegt auf der Hand: Sie sparen sich in der Regel hohe Beratungshonorar und Sie sind nicht abhängig von dem Steuerberater, sondern können jederzeit zu einem anderen Fachmenschen wechseln. 

Wirtschaftsprüfung

Wächst Ihr Unternehmen voraussichtlich sehr schnell und es zeichnet sich ab, dass Sie nicht nur einen Steuerberater, sondern für die Erstellung und Testierung der Jahresabschlüsse auch einen Wirtschaftsprüfer benötigen, sollten Sie gleich eine Beratungskanzlei suchen, die auch Wirtschaftsprüfung anbietet. 

Den passenden Steuerberater suchen und finden

Wenn Sie einen Steuerberater mit der Betreuung Ihres Unternehmens beauftragen, sollten Sie sehr genau beobachten, wie er sich verhält. Folgende Anhaltspunkte sprechen für eine gute Beratung: 

  • Der Steuerberater nimmt sich Zeit. Präsentiert Ihnen der Experte den ermittelten Gewinn, ohne Ihnen auch nur eine Frage gestellt zu haben, hat er diesen allein aus Ihrer Buchhaltung beziehungsweise aus den ihm vorgelegten Belegen errechnet. Ihre individuellen Bedürfnisse oder Wahlrechte können hier nicht ausreichend einbezogen worden sein. Ein guter Steuerberater hakt nach und befragt Sie nach Ihren individuellen Zielsetzungen. 
  • Der Steuerberater spricht kein Fachchinesisch. Im Idealfall versucht er nicht, mit unverständlichen Fachbegriffen zu punkten; stattdessen erklärt er Ihnen genau, worum es bei einzelnen Fragestellungen und Wahlrechten geht. 
  • Der Steuerberater informiert Sie kostenlos. Wenn Sie bei ihm gut aufgehoben sind, informiert er Sie mindestens 1-mal im Monat entweder über sein Internet-Portal oder über ein Mandantenschreiben über die aktuelle Rechtsprechung, neue Steuertrends oder Verwaltungsanweisungen. 
  • Der Steuerberater kommt auf Sie zu. Er wartet nicht, bis Sie seinen Rat suchen; er informiert Sie, wenn sich steuerliche Änderungen oder steuerliche Möglichkeiten für Ihr Unternehmen ergeben. 
  • Nicht jede Minute wird abgerechnet. Im Leben gibt es zwar nichts geschenkt. Doch ein Steuerberater, der für jedes kurze Telefonat ein Honorar abrechnet und sich ansonsten wenig engagiert, ist wohl eher an seinem Verdienst als an Ihrem steuerlichen Wohlergehen interessiert. Gerade für eine Erstberatung und ein 1. Kennenlernen sollte kein Honorar anfallen. 
  • Der Steuerberater stellt keine überzogenen Rechnungen. Sollen Sie auf einmal deutlich mehr Honorar für dieselben Leistungen bezahlen oder rechnet der Berater ein sehr hohes Honorar für die Umsetzung gesetzlicher Neuerungen ab (z. B. wegen Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die wegen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes notwendig sind), sollten Sie bei einem anderen Steuerberater ein Vergleichsangebot einholen. 
  • Die Chemie muss stimmen. Der beste Steuerberater kann Sie nicht optimal beraten, wenn er Ihnen unsympathisch ist. Denn in diesem Fall sind offene und konstruktive Gespräche so gut wie ausgeschlossen. 

Wofür benötigt man einen Steuerberater im Unternehmen?

Es hat einige Vorteile, einen Steuerberater zu beschäftigen. Sogar wenn Sie Ihren Gewinn nach der einfachen Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermitteln oder einen Buchhalter beschäftigen, der Buchungen und Bilanzerstellung bestens im Griff hat: Spätestens mit Blick auf das Finanzamt bringt ein Steuerberater Sie weiter. Aus folgenden Gründen: 

  • Ihre Angaben wirken glaubwürdiger. Ist auf der Steuererklärung vermerkt, dass ein Steuerberater mitgewirkt hat, ist mit deutlich weniger Rückfragen zur Steuererklärung zu rechnen. Die Angaben wirken glaubwürdiger. 
  • Automatische Fristverlängerung. Haben Sie für die Ermittlung Ihres Gewinns und für das Ausfüllen der Steuererklärungen einen Berater beauftragt, müssen Sie Ihre Steuererklärungen nicht bis spätestens 31. Juli des Folgejahrs beim Finanzamt einreichen; sie haben automatisch Zeit bis Ende Februar des übernächsten Jahres. 
    Damit Sie in den Genuss der automatischen Fristverlängerung kommen, müssen Sie dem Finanzamt die erstmalige Vertretung durch einen Steuerberater schriftlich mitteilen. So vermeiden Sie eine Mahnung und schlimmstenfalls eine Schätzung der Besteuerungsunterlagen. 
  • Weniger Änderungen ohne Nachfragen. Häufig ändern die Sachbearbeiter der Finanzämter die in der Steuererklärung angegebenen Daten einfach ab und begründen das lapidar im Kleingedruckten zum Steuerbescheid (z. B. die Kürzung der Betriebsausgaben). Das kommt kaum vor, wenn Sie ein Steuerberater berät. 
  • Geringere Steuernachzahlung bei Prüfungen. Wer sich steuerlich beraten lässt, muss auch bei Betriebs-, Lohn- oder Umsatzsteuerprüfungen geringere Steuernachzahlungen fürchten. Denn die Angaben des Steuerberaters werden seltener infrage gestellt als die Angaben eines Unternehmers, der seine steuerlichen Angelegenheiten selbst regelt. 

Steuerberaterverzeichnis

Die Bundessteuerberaterkammer führt ein elektronisches Gesamtverzeichnis aller in Deutschland tätigen Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften. Das Steuerberaterverzeichnis für alle kostenlos zugänglich. Damit erleichtern Sie sich die Suche und finden einen Steuerberater in Ihrer Nähe. Alternativ können Sie auch die Steuerberatersuche von LEXROCKET nutzen. 

Steuerberatungskanzlei

Alternativ zum firmeninternen Buchhalter können Sie sich auch an eine Steuerberaterkanzlei bzw. ein Steuerbüro wenden. Diese besteht meist aus mehreren Experten, die verschiedene Spezialisierungen haben. Dadurch ist auf jeden Fall für jedes Themenfeld eine Person mit entsprechender Expertise dabei.

Tipp

Programm für Steuerberater und Steuerberatungskanzleien

Sie sind selbst als Steuerberater tätig und nun auf der Suche nach einem passenden Programm, um sowohl Ihre Kollegen aus der Steuerberatungsgesellschaft / Steuerberatungskanzlei als auch alle vorhandenen Mandanten zusammenzuführen? Lexware neue steuerkanzlei erleichtert Ihnen die Arbeit und hilft dabei, alle Informationen an einem zentralen Ort zu speichern.

Online-Steuerberatung

Online-Beratung ist auf dem Vormarsch, kann aber niemals das direkte Gespräch mit dem Steuerberater ersetzen. Die Mischung machts. Einfach mal einen Online-Termin ausprobieren und danach entscheiden, mit welcher Form der Beratung Sie besser zurechtkommen. 

Kosten für den Steuerberater

Die Einschränkungen zum steuerlichen Abzug betreffen nur die privaten Ausgaben. Diese sind seit dem Jahr 2006 nicht mehr als Sonderausgaben abziehbar. Die Steuerberatungskosten für die betriebliche Betreuung können Sie dagegen weiterhin als Gewinn mindernde Betriebsausgabe verbuchen. Um diesen Anteil nicht schätzen zu müssen, sollten Sie Ihren Berater um eine detailliert aufgeschlüsselte Rechnung bitten, in der klar ausgewiesen ist, welche Kosten betrieblich veranlasst waren. 

Einzelne Dienstleistungen und Kosten

Um keine böse Überraschung zu erleben, wenn Ihnen Ihr Steuerberater seine Rechnung schickt, sollten Sie im Vorfeld die jede einzelne Leistung klären, wie hoch das Honorar dafür sein wird. Meist gibt es eine Gebührentabelle, die Ihnen genau aufschlüsselt, welche Dienstleistung welche Gebühren verursacht. Denken Sie zudem daran, dass der Stundensatz eines Steuerberaters nicht gering ist und Kosten für jede Beratung anfallen. Fragen Sie direkt am Anfang nach einem Gebührenrechner oder werfen Sie einen Blick in die Steuerberatergebührenverordnung. 

E-Bilanz erstellen und digitale Buchführung

Buchen Sie im Betrieb selbst, können Sie Ihrem Steuerberater die elektronischen Buchhaltungsdaten am Ende des Geschäftsjahrs elektronisch übermitteln und er erstellt nach Überprüfung der Daten die E-Bilanz, die zusammen mit der Steuererklärung ans Finanzamt übermittelt werden muss. Fragen Sie auch hier Ihren Steuerberater, welche Kosten für die Steuererklärung oder den Jahresabschluss (z. B. einer GmbH) auf Sie zukommen. 

Betriebswirtschaftliche Auswertungen

Ein Steuerberater ist ein Allrounder. Er ist nicht nur steuerlich versiert, sondern kann bei Beauftragung aus betriebswirtschaftliche Auswertungen für Sie durchführen. Der Vorteil: Er kann die analysierten Sacherhalte auch noch steuerlich einordnen und Ihnen gezielte Hilfestellungen im Unternehmen geben. 

Vorbereitung auf Betriebsprüfung

Meldet sich ein Prüfer des Finanzamts zu einer Betriebsprüfung an, weiß ein erfahrener Steuerberater sofort, wo genau der Prüfer hinschauen wird. Im Vorfeld sollten die Buchhaltungsunterlagen aufbereitet und ein Konzept für das Verhalten während der Prüfung mit dem Berater abgesprochen werden. 

Zusammenarbeit mit einem Steuerberater

Der Steuerberater sollte niemals komplett alleinverantwortlich für die steuerlichen Angelegenheiten im Unternehmen sein. Bestenfalls haben Sie Personal in der Buchhaltung, die sich mit dem Fachberater austauschen und effektiv mit ihm zusammenarbeiten. 

Überlassen Sie dem Steuerberater die komplette steuerliche Beratung und steuerliche Kompetenz, wird es schwierig, ihn irgendwann wieder zu wechseln.  

Beratungsauftrag gemeinsam definieren

Ein Steuerberater kann Sie vielfältig bei Ihren Aufgaben unterstützen. Wie umfangreich die Beratungsleistungen ausfallen sollen, entscheiden Sie selbst. Je nachdem, wie viel finanzielle Mittel Sie für die Beratung einsetzen möchten, sollte die Beauftrag im Vorfeld stets gemeinsam definiert werden. Sonderleistungen, wie die Betreuung einer Betriebsprüfung oder der Gang zu einem Gericht, sind separat zu beauftragen.  

Vorteile der Zusammenarbeit

Neben den bereits geschilderten Vorteilen bei Beauftragung eines Steuerberaters, führt die Zusammenarbeit mit ihm vor allem dazu, dass Sie sich auf Ihre unternehmerischen Qualitäten konzentrieren können und Ihr Unternehmen weiterentwickeln. Warum sich zeitaufwändig in die lästige Materie Steuern einarbeiten, wenn Ihre Fähigkeiten an anderer Stelle mehr gefragt sind.  

Buchhaltung selbst machen

Natürlich können Sie Ihre Buchhaltung selbst machen. Doch ein Miteinander mit dem Steuerberater spart in der Praxis oftmals Nerven, viel Zeit und bringt Ihnen rechtliche Sicherheit. 

Die Bedienung einer Buchhaltungssoftware ist reine Übungssache; und da die meisten Belege wie Kundenrechnungen, Eingangsrechnungen, Abbuchungen oder Tankquittungen sehr häufig vorkommen, haben Sie genug Gelegenheit zum Üben. Schon nach einem Monat wird es leichter und spätestens nach ein paar Monaten haben Sie die Sache fest im Griff. Mit der Software können Sie die Zahlen jederzeit problemlos an Ihren Steuerberater übermitteln. So kann er Ihre Eingaben kontrollieren und hat Ihre Zahlen stets im Blick. Die besten Voraussetzungen für eine effektive Zusammenarbeit. 

Software und Steuerberater im Vergleich

Ganz klar: Die Software macht Ihre Buchhaltung. Kein Steuerberater erstellt heute noch eine Bilanz oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung ohne Software. Die Frage ist: Machen Sie die Buchhaltung selbst und sparen Geld dabei, oder lassen Sie alles vom Experten erledigen, der dafür meist ein saftiges Honorar abrechnet. Um diese Frage sicher zu beantworten, müssen Sie zunächst einmal wissen, was bei der Buchhaltung um Kleinunternehmen zu tun ist. 

Zunächst einmal müssen die Belege nach bestimmten Vorgaben sortiert und abgeheftet werden. Anschließend wird jeder einzelne Beleg nach bestimmten Eingaberegeln in der Buchhaltungssoftware erfasst. Erst dann hat der Steuerberater einen Überblick über Ihre aktuellen Zahlen. Diese Zahlen sind die Grundlage für seine Arbeit. 

Software: Die Rolle des Steuerberaters

Es gibt Pflichten, die zu erfüllen sind, etwa die Umsatzsteuer-Voranmeldung im Laufe des Jahres oder die Gewinnermittlung/der Jahresabschluss am Jahresende. 

Es gibt aber auch die Kür, nämlich die Beratung durch den Steuerberater. Anhand Ihrer Zahlen kann dieser kreativ werden, er kann Ihnen bereits im laufenden Jahr Tipps geben, Fragen beantworten und mit Ihnen eine strategische Vorgehensweise erarbeiten mit dem Ziel, möglichst wenig Steuern zu zahlen - natürlich ausschließlich auf legalem Weg, indem Sie die vielfältigen steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten und Optionen sinnvoll nutzen. 

Dieses Gesamtpaket aus Pflicht und Kür kostet in der Regel viel Geld – und viele Unternehmer, die mit dem Steuerberater verhandeln, kaufen anschließend nur die Pflichterfüllung und verzichten auf die Beratung. Schade eigentlich, denn im Grunde ist der umgekehrte Weg meist der bessere. 

Info

Beispiel

Stellen Sie sich vor, Sie beauftragen eine Webagentur, Ihnen einen Internetshop einzurichten. Die Stärke des Programmierers oder Webdesigners ist es, den Shop einfach und übersichtlich zu gestalten. Doch wer soll die Produkte einpflegen? Der Programmierer? Wäre es nicht viel einfacher, wenn Sie das selbst machen? Sie haben den Überblick, kennen Ihre Produkte, die Preise und können sofort erkennen was wohin passt. Sie können sich sicher vorstellen, wie viele Fragen der Programmierer stellen wird, bis alle Produkte eingepflegt sind. Von den Kosten mal ganz abgesehen. 

Genauso ist es in der Buchführung mit der Sortierung und der Erfassung Ihrer Belege. Es sind Ihre Belege aus Ihrem Unternehmen und keiner kennt diese so gut wie Sie selbst. Die Mitarbeiter des Steuerbüros müssen immer wieder nachfragen. Ist die Rechnung tatsächlich noch offen oder wurde sie bereits bar bezahlt? Handelt es sich bei dem Einkauf um Material zur Verarbeitung oder um eine Ware zum Verkauf? Ist die Versicherung für das Unternehmen oder für private Zwecke? 

Fazit

So lohnt sich die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater

Lassen Sie sich zeigen, wie die Belege zu sortieren sind und informieren Sie sich, wie eine Buchführungssoftware funktioniert. Sobald Sie Ihre ersten Belege erfasst haben, können Sie die Daten an den Steuerberater übermitteln. Er kann Ihre Eingaben kontrollieren und Ihnen Feedback geben. Sind alle Eingaben korrekt, können Sie selbst mit der Software die Umsatzsteuer-Voranmeldung an das Finanzamt übermitteln.  

Wenn Sie Ihrem Steuerberater weiterhin regelmäßig Ihre Zahlen übermitteln, bleibt er am Ball und kann Sie rechtzeitig beraten, auf Ihre Fragen fundiert antworten oder Sie auf Optimierungsmöglichkeiten hinweisen. Dann nutzen Sie das Fachwissen  effizient aus und bezahlen ihn nicht teuer für einfache Aufgaben in der Buchhaltung, die Sie mit der passenden Software problemlos auch selbst erledigen können.  

Am Jahresende kann der Steuerberater aus Ihren Buchführungsdaten dann den Jahresabschluss und die Steuererklärungen erstellen. So bleiben Sie auch rechtlich auf der sicheren Seite.