Die besten Steuertipps für Unternehmer und Unternehmerinnen

Ob beim Firmenwagen, bei Gehaltserhöhungen oder Lohnextras – Unternehmer, Unternehmerinnen und Selbständige können auch 2022 eine Menge Geld sparen. Hier die besten 15 Tipps, mit denen der Start ins Steuerjahr 2022 optimal gelingt.

Hinweis: Gendergerechte Sprache ist uns wichtig. Daher verwenden wir auf diesem Portal, wann immer möglich, genderneutrale Bezeichnungen. Daneben weichen wir auf das generische Maskulinum aus. Hiermit sind ausdrücklich alle Geschlechter (m/w/d) mitgemeint. Diese Vorgehensweise hat lediglich redaktionelle Gründe und beinhaltet keinerlei Wertung.

Steuertipp 1: Homeoffice-Pauschale

Im Jahressteuergesetz 2020 wurde die neue Homeoffice-Pauschale eingeführt. Diese Homeoffice-Pauschale soll nach einem Passus im Koalitionsvertrag auch 2022 abziehbar sein. Das bedeutet im Klartext: Müssen Sie wegen Corona Ihre unternehmerische Tätigkeit vermehrt oder ausschließlich im Homeoffice ausüben, nutzen aber keinen Raum, sondern nur eine Arbeitsecke, winkt ein pauschaler Betriebsausgabenabzug. Sie können 5 Euro pro Tag im Homeoffice, maximal 600 Euro pro Jahr vom Gewinn abziehen.

Tipp

Führen Sie sicherheitshalber Aufzeichnungen

Das Finanzamt erwartet zwar keine Nachweise zu den Kosten. Ganz ohne Aufzeichnungen dürfte es dennoch schwer werden. Führen Sie deshalb am besten eine Art Tagebuch und notieren Sie, an welchen Tagen Sie ausschließlich im Homeoffice gearbeitet haben.

Der Clou für Selbständige: Sie müssten von dieser gewinnmindernden Pauschale selbst dann profitieren, wenn Sie am Wochenende zu Hause die lästige Büroarbeit für das Unternehmen erledigen. Führen Sie aber auch hierzu Aufzeichnungen.

Steuertipp 2: Anstellung naher Angehöriger

Brauchen Sie Personal, das aufgrund der Corona-Krise bereit ist, zeitlich flexibel zu arbeiten? Dann sollten Sie auch die Einstellung naher Angehöriger wie den Ehegatten, Kinder oder die Eltern als Minijobber in Betracht ziehen. Die steuerlich angenehme Folge: Das Minijobgehalt sowie die pauschalen Abgaben an die Minijobzentrale bzw. an die Krankenkasse stellen gewinnmindernde Betriebsausgaben dar. Der Familien-Minijobber muss sein Minijobgehalt dagegen nicht mehr versteuern.

Tipp

Führen Sie auch hier Aufzeichnungen

Damit das Finanzamt hier mitspielt: Führen Sie Aufzeichnungen darüber, an welchen Tagen der Leistungsempfänger in welchem zeitlichen Umfang welche Arbeiten ausgeübt hat und legen Sie diese als Anlage der Steuererklärung bei. Nur so lassen sich Finanzbeamte im Zweifel von der Ernsthaftigkeit der Anstellung überzeugen.

Für Minijobber gilt für diesen Steuertipp: Aus steuerlicher Sicht haben Sie wenig Aufwand. So müssen die Einkünfte zwar in der Steuererklärung angegeben werden, allerdings werden sie nicht versteuert. Das übernimmt der Arbeitgeber durch die Pauschalsteuer.

Steuertipp 3: Corona-Prämie - letzter Zahlungsstichtag ist der 31. März 2022

Von der Corona-Pandemie betroffene Beschäftigte dürfen von ihren Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen eine Corona-Prämie bekommen. Die Prämie ist bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei. Entscheidend für die Steuerfreiheit der Zahlung ist, dass sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt wird und dass die Zahlung bis spätestens 31. März 2022 erfolgt.

Die steuerfreie und sozialversicherungsfreie Corona-Prämie dürfen Sie z. B. auch einem Familienmitglied ausbezahlen, das Sie als Minijobber angestellt haben. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie die Fremdüblichkeit dieser steuerfreien Zuwendung nachweisen können. Das wäre der Fall, wenn auch fremde Minijobber im Betrieb die steuerfreie Corona-Prämie ausbezahlt bekommen würden.

Achtung

Sie dürfen nicht jedes Jahr 1.500 Euro steuerfrei zahlen

Die Corona-Prämie nach § 3 Nr. 11a EStG wurde bereits zum 1. März 2020 eingeführt. Das bedeutet aber leider nicht, dass in den Jahren 2020, 2021 und in 2022 jeweils 1.500 Euro steuerfrei überwiesen werden dürfen. Mit der Steuerfreiheit klappt es nur, wenn zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. März 2022 insgesamt nicht mehr als 1.500 Euro je Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin überwiesen wurden.

Steuertipp 4: Antrag auf Herabsetzung von Vorauszahlungen

Am 15. Februar 2022 werden die Gewerbesteuervorauszahlungen und am 10. März 2022 die Einkommen- bzw. Körperschaftsteuervorauszahlungen für das erste Quartal fällig. Selbständige, die durch die Corona-Pandemie nachweislich wirtschaftlich negativ betroffen sind und jeden Cent zur Stärkung ihrer finanziellen Liquidität benötigen, sollten prüfen, ob ein Herabsetzungsantrag für die laufenden Vorauszahlungen möglich ist. Dazu planen Sie den Gewinn 2022. Fällt dieser voraussichtlich niedriger aus, empfiehlt sich ein Antrag auf Herabsetzung beim Finanzamt.

Info

Erleichterungen für Selbständige

Bei Selbständigen, die unmittelbar wirtschaftlich negativ von Corona betroffen sind, soll das Finanzamt den Herabsetzungsanträgen ohne intensive Prüfung stattgeben. Selbständige müssen dem Finanzamt also keine ausführliche und aufwändig erstellte Prognose zum Gewinn 2022 vorlegen (zu Gewerbesteuervorauszahlung siehe hier; zu Einkommen- und Körperschaftvorauszahlungen siehe hier).

Steuertipp 5: Versteuerung des Dienstwagens optimieren

Viele Selbständige ärgern sich jedes Jahr bei Ermittlung ihres Gewinns, dass sie für die Privatnutzung des Firmenwagens und für die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb einen zu hohen Betrag als Betriebseinnahme und als Umsatz versteuern müssen. Das hängt meist damit zusammen, dass der Privatanteil und der Korrekturbetrag nach der 1-%-Regelung bzw. nach der 0,03-%-Regelung ermittelt werden. Dabei wird monatlich – unabhängig von der tatsächlichen Privatnutzung des Firmenwagens – 1 % des inländischen Bruttolistenpreises gewinnerhöhend erfasst.

Ausweg: Wer sich mit dieser pauschalen Ermittlungsmethode 2022 nicht mehr zufriedengeben möchte, muss 2022 ein Fahrtenbuch führen. Bei nur geringen Privatfahrten und geringen Pkw-Kosten kann der zu versteuernde Privatanteil und zu versteuernde Korrekturbetrag für die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb 2022 deutlich niedriger ausfallen.

Steuertipp 6: Antrag auf Dauerfristverlängerung

Muss eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer seine Umsatzsteuervoranmeldungen monatlich ans Finanzamt übermitteln, kann das am Monatsende schnell in Stress ausarten. Besser wäre es, einen Monat länger Zeit für die elektronische Übermittlung und vor allem für die Zahlung der Umsatzsteuer zu haben. Gute Nachricht: Das funktioniert sogar.

Dazu muss jedoch bis spätestens 10. Februar 2022 ein Antrag auf Dauerfristverlängerung ans Finanzamt übermittelt werden. Zusätzlich muss spätestens am 10. Februar 2022 eine Sondervorauszahlung in Höhe von 1/11 der Umsatzsteuerzahlungen 2021 geleistet werden.

Sondervorauszahlung: Die Sondervorauszahlung wurde Selbständigen in den Jahren 2020 und 2021 wegen der Corona-Krise zur Stärkung ihrer finanziellen Liquidität auf Antrag wieder ausbezahlt. Das dürfte auch für 2022 so beschlossen werden. Erst einmal heißt es aber zahlen, um die Dauerfristverlängerung genehmigt zu bekommen.

Tipp

Auch Selbständige können einen Antrag auf Dauerfristverlängerung stellen

Die Verschiebung der Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen sowie den einmonatigen Zahlungsaufschub bekommen auch Selbständige, die ihre Umsatzsteuervoranmeldungen quartalsweise ans Finanzamt übermitteln müssen. Sie müssen den Antrag auf Dauerfristverlängerung bis spätestens 10. April 2022 beim Finanzamt stellen. Eine Sondervorauszahlung ist bei Quartalsabgabe nicht notwendig.

Steuertipp 7: Antrag auf Ist-Versteuerung

In puncto Umsatzsteuer gilt für gewerblich tätige Unternehmen eine strenge Regel: Die Umsatzsteuer ist anzumelden und zu bezahlen, sobald ein Unternehmen seine Leistung ausgeführt hat. Im Fachjargon spricht man von der so genannten Soll-Versteuerung. Unternehmer, deren Gesamtumsatz im Jahr 2021 nicht mehr als 600.000 Euro betragen hat, profitieren im Jahr 2022 auf Antrag von der Ist-Versteuerung. Das bedeutet im Klartext: Ein Unternehmer bzw. eine Unternehmerin muss die Umsatzsteuer erst in dem Monat anmelden und ans Finanzamt bezahlen, in dem der Kunde bzw. die Kundin die Rechnung beglichen hat.

Achtung

Finanzamt rechnet den Umsatz auf 12 Monate hoch

Wurde die gewerbliche Tätigkeit im letzten Jahr unterjährig begonnen, kann es sein, dass trotz Unterschreitung der 600.000-Euro-Umsatzgrenze die Ist-Versteuerung vom Finanzamt versagt wird. Das liegt daran, dass das Finanzamt den Umsatz auf 12 Monate hochrechnet.

Konkretes Beispiel: Beginn der Tätigkeit im Oktober 2022, kalkulierte Umsätze von 200.000 Euro = 800.000 Jahresumsatz im Sinn der Ist-Versteuerung (200.000 Euro : 3 Monate x 12 Monate).

Folge: In diesem Fall würde das Finanzamt den Antrag auf Ist-Versteuerung für 2022 ablehnen.

Steuertipp 8: Mitarbeiter-Motivation mit Gehaltsextras

Sollen Mitarbeitende im Jahr 2022 eine Prämie bekommen oder ist eine Gehaltserhöhung möglich, sollten Arbeitgeberinnen bzw. Arbeitgeber daran denken, dass von der Mehrzahlung rund die Hälfte für Steuern und Sozialabgaben draufgeht. Um die Beschäftigten möglichst effektiv und langanhaltend zu motivieren, sollte über die Gewährung von steuerfreien bzw. steuerbegünstigten Gehaltsextras nachgedacht werden. Beliebte Gehaltsextras sind beispielsweise:

  • Die Überlassung eines betrieblichen Smartphones. Selbst bei einer 100%ig privaten Nutzung bleibt dieser Vorteil für den Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin steuerfrei (§ 3 Nr. 45 EStG).
  • Übernahme bzw. Zuschuss zu den Gebühren für den Kindergartenplatz des Kindes von Arbeitnehmenden. Auch hier ist die Zahlung des Arbeitgebers komplett steuerfrei (§ 3 Nr. 33 EStG).
  • Gewährung eines Arbeitgeberdarlehens mit verbilligtem Zins oder völlig zinslos. Bei Darlehen bis 2.600 Euro müssen die Zinsvorteile im Vergleich zu einem marktüblichen Darlehenszins nicht versteuert werden.

Tipp

Kostenlose Anrufungsauskunft des Finanzamts

Sollten Arbeitgebende lohnsteuerlich verunsichert sein, weil sie noch nie solche Gehaltsextras gewährt haben, dann sollten sie einen kostenlosen Service des Finanzamts nutzen. Und zwar die so genannte Anrufungsauskunft nach § 42e EStG. Der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin bittet das Finanzamt in diesem Fall um Überprüfung, ob die Voraussetzungen für die Steuerfreiheit oder für die Steuerbegünstigung der gewählten Gehaltsextras tatsächlich erfüllt sind.

Steuertipp 9: GmbH-Gesellschafter - Gehaltserhöhung 2022 vertraglich vereinbaren

Beherrschende GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführerinnen und -Geschäftsführer, die sich 2022 eine Gehaltserhöhung oder eine höhere Tantieme gönnen möchten, müssen sich sputen. Denn bei einer Beteiligung an der GmbH von mehr als 50 Prozent (= beherrschend) erwartet das Finanzamt eine vertragliche Vereinbarung im Voraus. Wer sich bereits für Januar einen höheren Arbeitslohn überweist, das vertraglich aber erst im Mai fixiert, muss in Höhe der Gehaltserhöhungen für die Monate Januar bis April eine verdeckte Gewinnausschüttung versteuern.

Das bedeutet im Klartext: Das zu versteuernde Einkommen der GmbH ist um die nicht im Voraus vertraglich vereinbarte Gehaltserhöhung zu erhöhen. Die Gesellschafterin bzw. der Gesellschafter muss in Höhe der verdeckten Gewinnausschüttung Kapitalerträge versteuern.

Steuertipp 10: Elektronische Kassen und die technische Sicherheitseinrichtung (TSE)

Wer eine elektronische Registrierkasse nutzt, die nicht mit der zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) nachrüstbar ist, muss sich spätestens Ende des Jahres eine neue elektronische Kasse zulegen. Sonst drohen Bußgelder.

Steuertipp 11: Zinslose Steuerstundung für von Corona betroffene Unternehmen

Für bis zum 31. Januar 2022 fällige Steuern können von der Corona-Pandemie negativ betroffene Unternehmen beim Finanzamt einen Antrag auf zinslose Stundung stellen. Der zinslose Zahlungsaufschub wird bis Ende März 2022 gewährt. Wer Ratenzahlung vereinbart, kann mit einer zinslosen Stundung bis Ende Juni 2022 rechnen.

Steuertipp 12: Lohnsteuerfreibetrag 2022 beantragen

Gesellschafter-Geschäftsführerinnen und Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH, die Arbeitslohn beziehen, können das Jahr 2022 bereits heute steuerlich durchplanen. Bei hohen Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen oder bei zu erwartenden Verlusten aus einer gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit oder aus der Vermietung einer Immobilie lohnt sich ein Antrag auf Feststellung eines Lohnsteuerfreibetrags 2022.

Tipp

Antrag über ELSTER möglich

Das Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2022 kann über ELSTER beantragt werden. Stimmt das Finanzamt zu und stellt einen Lohnsteuerfreibetrag 2022 fest, mindert sich ab dem nächsten Monat das zu versteuernde Bruttogehalt um den monatlichen Freibetrag und es werden weniger Lohnsteuern einbehalten. Kleiner Wermutstropfen: Wer einen Lohnsteuerfreibetrag für 2022 beantragt, muss grundsätzlich zwingend eine Einkommensteuererklärung für 2022 beim Finanzamt einreichen.

Steuertipp 13: Erstmalige Bilanzierung 2022

Hat das Finanzamt einen Selbständigen dazu aufgefordert, zum 1.1.2022 von der Einnahmen-Überschussrechnung zur Bilanzierung zu wechseln, gibt es folgende zwei Besonderheiten zu beachten:

  • Pünktlich ab dem 1.1.2022 müssen die Geschäftsvorfälle steuerlich in einer Bilanz erfasst werden. Dazu empfiehlt es sich, eine Steuersoftware zu nutzen.
  • Durch die unterschiedliche steuerliche Systematik der Einnahmen-Überschussrechnung und der Bilanzierung muss zum 1.1.2022 ein Übergangsgewinn oder ein Übergangsverlust ermittelt werden. Kommt es zu einem Übergangsgewinn, kann dieser verteilt auf drei Jahre versteuert werden. Beispiel: Übergangsgewinn beträgt 45.000 Euro; versteuert werden müssen auf Antrag in den Jahren 2022 bis 2024 jeweils 15.000 Euro.

Steuertipp 14: Steuerfreie Gehaltsextras auch bei Minijob möglich

Minijob-Beschäftigten dürfen Arbeitgebende übrigens auch steuerfreie Gehaltsextras zur Mitarbeitermotivation ausbezahlen. Durch die Steuerfreiheit erhöht sich das Gehalt nicht und der Minijobber oder die Minijobberin behält den Status als geringfügig Beschäftigter bzw. geringfügig Beschäftigte.

Steuertipp 15: Spätere Abgabe der Steuererklärung bei Beauftragung einer Steuerberatung

Wer für 2022 erstmals einen Steuerberater oder eine Steuerberaterin mit der Erstellung der Steuererklärungen beauftragt, sollte das dem Finanzamt umgehend mitteilen. Der Vorteil: Das Finanzamt erwartet die Steuererklärung 2022 dann nicht bereits zum 31. Juli 2023, sondern erst Ende Februar 2024.

Info

Fristverlängerung für die Steuerjahre 2020, 2021, 2022 und 2023

Im Rahmen des Corona-Steuerhilfegesetzes wurde die Abgabefrist der Einkommensteuererklärung für 2020, 2021, 2022 und 2023 verlängert. Hier eine Übersicht der geänderten Abgabefristen:

Für alle, die ihre Steuererklärung selbst erstellen und abgeben

  • 2020: bis 31.10.2021
  • 2021: bis 31.10.2022
  • 2022: bis 02.10.2023
  • 2023: bis 02.09.2024

Für alle, die ihre Steuererklärung durch einen Steuerberater erstellen und abgeben lassen

  • 2020: bis 31.08.2022
  • 2021: bis 31.08.2023
  • 2022: bis 31.07.2024
  • 2023: bis 02.06.2025

Diese Fristen gelten auch für die Umsatzsteuer-, Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuererklärung.