Praktische Erfahrungen sind dein bestes Kapital
Dein Fachwissen, deine Meinung und deine Einblicke in komplexe Abläufe sind heiß gefragte Ware, wusstest du das schon? Die Menschen suchen heute nach immer neuen Wegen, sich „Insights“ in neue Fachgebiete zu holen und weitere Nischen kennenzulernen.
Aus keinem Buch lernt man so viel wie von einer Expertin oder einem Experten, die Erfahrung und Wissen vereinen und sich einzelne Themen kompakt vornehmen können.
Lege dich nicht auf ein Format fest
Die Zielgruppe, die in deiner Community unterwegs ist, setzt sich vermutlich anders zusammen als Suchende auf Pinterest oder Shopper auf TikTok. Es macht also nichts, sondern kann sogar sehr zielführend sein, wenn du dein Thema, mit dem du Wissen zu Geld machen möchtest, auf viele Weisen parallel aufbereitest.
7 Möglichkeiten mit deinem Wissen Geld zu verdienen
Wir haben für dich verschiedene Wege aufgeschrieben, die du mit vertretbarem Aufwand ausprobieren kannst, wenn du das passende Thema wählst: etwas, das du komfortabel zweitverwerten kannst und dir nicht erst mühsam erarbeiten musst.
Es handelt sich um einfache Methoden, die in fast jeder Nische oder für fast jede Spezialisierung umgesetzt werden können.
1. Schreibe ein E-Book als Infoprodukt
Wenn du deine Erkenntnisse zu einem Thema als E-Book präsentierst, kannst du es über deine eigene Website verkaufen, als Lead Magnet nutzen oder über die großen Einzelhändler wie Amazon Kindle vertreiben. Du kannst es als Bonus zu Workshops verteilen und als Kundengeschenk einsetzen – es gibt viele Wege, auf denen ein eigenes E-Book sich auszahlt und Erstellung, Verkauf und Verteilung sind digital einfach.
Läuft dein E-Book gut, mach am besten gleich eine Serie daraus. Wenn du von vornherein so planst, pushen die digitalen Bücher sich auch gegenseitig.
2. Erstelle einen Videokurs rund um ein nützliches Thema
Viele Menschen sprechen lieber, als zu schreiben. Ganz gleich, ob du dabei auf dem Bildschirm zu sehen sein möchtest oder einfach deinen Bildschirm aufzeichnen – mit Videos kannst du Dinge so erklären, als ob du dein Publikum über deine Schulter schauen lässt. Bei Videos ist es noch wichtiger als bei Text, die Zielgruppe genau zu definieren und dann zu entscheiden, wie weit oder eng du dein Thema abwandeln willst.
Plane immer so, als ob du auf jeden Fall in Serie gehst: eine Länge, die du gut erstellen und weiterverarbeiten kannst, und Inhalte, die sich jeweils ein Thema kompakt vornehmen.
3. Starte einen Podcast, um dein Wissen zu vermarkten
Kostenpflichtige Podcasts sind in Deutschland noch nicht so verbreitet wie in den USA, aber Werbung innerhalb einer Sendung wird immer normaler – warum solltest du nicht auch einen Podcast nutzen, um für dein Angebot zu werben und parallel Sendeplatz zu vermieten? Wieder ist es wichtig, dass du eine Zielgruppe genau definierst, um interessant für Gäste und Sponsoren zu sein.
Es dauert ein bis zwei Jahre, bis ein Podcast sich als etabliert bewährt hat. Viele versanden auch nach wenigen Wochen wieder. Plane also am besten gleich für 10 Episoden und sieh zu, dass sie auf deine anderen Ziele ebenfalls einzahlen.
4. Nutze Belohnungsprogramme in den sozialen Medien
Es ist noch relativ neu für die meisten, aber auf einigen der großen Social-Media-Plattformen wie zum Beispiel Facebook können User jetzt auf Sternchen klicken und kleine Geldsummen an den „Künstler“ schicken, der ein Reel oder eine Story veröffentlicht hat. Teile also gerne deine besten Tipps und lass dich dafür belohnen.
Wenn du Inhalte teilst, die für deine Zielgruppe wertvoll sind, solltest du vorher Hashtags und Keywords recherchieren und lernen, sie pro Plattform sinnvoll einzusetzen.
5. Steig ins Influencermarketing ein – als Influencer
Influencer sind längst nicht mehr die mit den zig Millionen Followern, sondern auch alle mit einer bestimmten Community: Nano und Micro Influencer kennen ihre Leute häufig besser als die großen Accounts und können eine weniger lautstarke, aber dafür umso wirksamere Reichweite besitzen. Werde einer von diesen, die auf Qualität setzen (und dann wächst du dem Erfolg entgegen).
Es gibt Influencer in so ziemlich jeder Nische und für jedes Format, von Blog über Instagram bis Podcast oder TikTok. Geh dahin, wo du dich wohl fühlst, und schreib ruhig auch selbst potenzielle Partner an. Eigene Produkte vermarkten kannst du natürlich auch, zum Beispiel deine Kurse und dein E-Book.
6. Nutze deine Blogbeiträge, um Einnahmen zu generieren
Als Blogger kannst du Produkte testen, Anzeigen bei dir schalten, Affiliate-Partnerschaften eingehen, gesponserte Gastbeiträge annehmen und die Texte bei der VG Wort melden, der Verwertungsgesellschaft für Publizisten. Die Statistik im Blog hilft dir außerdem, die besten Themen für Kurse und E-Books zu identifizieren.
Ab einer bestimmten Anzahl an monatlichen Besuchern kannst du dich außerdem für professionelle Werbenetzwerke qualifizieren, die dann die Vermarktung deines Blogs für dich übernehmen.
7. Biete Expertenvorträge und Coachings an
Nachdem wir ja nun wissen, dass auch die scheinbar banalsten Einsteigerthemen oft heiß gesuchte Informationen vermitteln, kannst du dein Wissen auch Unternehmen, Vereinen, Netzwerken und anderen Communities anbieten: als Speaker, als Trainer oder für individualisierte Coachings.
Ein guter Einstieg sind Barcamps und Networking-Events, die immer auf der Suche nach Vortragenden mit wertvollen Impulsen sind.
War etwas für dich dabei? Falls nein, dann findest du in jedem Forum gleich mehrere Bereitwillige, die dir gerne bei der Themenfindung helfen, um mit deinem Wissen Geld zu verdienen – gegen ein kleines Entgelt.