Mutterschaftsgeld-Rechner

Lexware stellt dir ein Tool zur Verfügung: ein Rechner zur Berechnung von Mutterschaftsgeld. Erfahre im folgenden Beitrag, wie du als Arbeitgeber den Mutterschaftszuschuss korrekt berechnest.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Genau: Mit wenigen Angaben berechnest du das Mutterschaftsgeld deiner Mitarbeiterinnen.
  • Einfach: Nach Befüllen der Eingabefelder bist du nur einen Klick vom Ergebnis entfernt.
  • Hilfreich: Ein Überblick zum Mutterschaftsgeld erleichtert die Planung auf beiden Seiten erheblich.

Arbeitgeberzuschuss einfach ermitteln

Wenn  Arbeitnehmerinnen ein Kind erwarten, verändert sich ihr ganzes Leben. Um finanzielle Einbußen, gesundheitliche Risiken oder sogar eine  Kündigung zu vermeiden, greift das Mutterschutzgesetz (MuSchG). 
Als Arbeitgeber leistest du mit der Zahlung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld einen wichtigen Beitrag. Mit dem Rechner von Lexware kannst du Mutterschaftsgeld berechnen und dir somit eine genaue Übersicht erstellen.

Bedeutung von Mutterschutz und Mutterschaftsgeld

Schwangere Arbeitnehmerinnen sind während der gesetzlich verankerten Mutterschutzfrist – in der Regel 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt des Kindes – von der Arbeit befreit. Damit keine finanziellen Nachteile entstehen, zahlt die gesetzliche Krankenkasse das Mutterschutzgeld. Das Mutterschutzgeld fällt in der Regel niedriger als das bisherige Nettogehalt aus. Der Arbeitgeber kommt für die Differenz auf.

Info

Kurz gesagt

Mutterschutz sichert Gesundheit und Einkommen gleichzeitig. Nutze den Rechner, um Mutterschaftsgeld berechnen zu können. Du ermittelst auch die genaue Höhe des Arbeitgeberzuschusses.

Berechnung des Arbeitgeberzuschusses

Maßgeblich für die die Berechnung des Mutterschaftsgeldes sowie des Zuschusses ist das durchschnittliche Nettomonatsgehalt der letzten drei Monate vor Beginn des Mutterschutzes. Hier gilt Folgendes:

  • Das Mutterschutzgeld von der gesetzlichen Krankenkasse beträgt maximal 13 Euro pro Tag, das sind monatlich nicht mehr als 390 Euro.
  • Die verbleibende Lücke zum durchschnittlichen Nettoarbeitsentgelt der schwangeren Mitarbeiterin schließt du als Arbeitgeber. Dazu gilt es, die genaue Differenz als Zuschuss zum Mutterschutzgeld zu berechnen.

Mutterschaftsgeld-Rechner für Arbeitgeber: Schritt-für-Schritt

Mit unserem Mutterschaftsgeld-Rechner prüfst du folgende Eingaben:

  • Besteht ein Anspruch auf Mutterschaftsgeld
  • Höhe des täglichen Mutterschutzgeldes
  • Höhe des Arbeitgeberzuschusses
  • Dauer der Zahlung
    • Bei Mehrlingsgeburten verlängert sich der Zeitraum auf 12 Wochen nach der Geburt
       
  • Wähle die Art der Beschäftigung deiner Angestellten, also zum Beispiel „Arbeitnehmerin“ oder „Geringfügig Beschäftigte“.
  • Klicke anschließend auf die Art der Krankenversicherung, beispielsweise „Gesetzlich versichert“.
  • Trage darunter das durchschnittliche monatliche Nettogehalt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate deiner Mitarbeiterin ein.
  • Betätige nun den Button „Berechnen“.
  • Nun erhältst du die genauen Werte zum Krankenkassenanteil bzw. Arbeitgeberzuschuss in einem neuen Fenster angezeigt, die zusammen das Mutterschaftsgeld pro Tag ergeben.

Tipp

Arbeitgeberzuschuss wird zurückerstattet

Die Krankenkassen erstatten dir den gezahlten Zuschuss über das U2-Umlagever Die Umlage U2 stellt eine Pflichtversicherung des Arbeitgebers dar, um finanzielle Ausgaben im Zusammenhang mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Mutterschutz auszugleichen.

Nicht vergessen: Die Zahlungspflicht des Arbeitgebers gilt genau für den Zeitraum, in dem auch das Mutterschutzgeld von der Krankenkasse gezahlt wird.

Wer hat Anspruch auf Mutterschaftsgeld?

Anspruch auf Mutterschaftsgeld besteht für:

  • Arbeitnehmerinnen mit festem Arbeitsverhältnis.
  • Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenversicherung.

Alle schwangeren Arbeitnehmerinnen erhalten  folgenden Berufsgruppen Mutterschaftsgeld:

  • Geringfügig Beschäftigte,
  • werdende Mütter, die einem Minijob nachgehen,
  • Arbeitnehmerinnen, die privat versichert oder familienversichert sind und
  • Selbstständige erhalten Mutterschutzgeld, wenn sie freiwillig gesetzlich versichert sind und einen Tarif mit Anspruch auf Krankengeld gewählt haben.

Tipp

Wichtige Information zur Antragstellung

Angestellte können frühestens 7 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin Mutterschaftsgeld beantragen. Erst dann erhalten sie vom Frauenarzt die dazu notwendige Bescheinigung für Arbeitgeber und Krankenkasse.

Als Arbeitgeber musst du den Nachweis an deine Mitarbeiterin aushändigen.

Beide Dokumente müssen der Krankenkasse vorliegen, damit diese das Mutterschaftsgeld auszahlt. Mutterschutzgeld wird dabei in voller Höhe auf das daran anschließende Elterngeld angerechnet.

Das Wichtigste zum Schluss

Mutterschutz unterschützt sowohl die Gesundheit von Mutter und Kind als auch das Einkommen während der Schutzfrist. Arbeitgeber sind verpflichtet, die Differenz zwischen Mutterschaftsgeld und dem bisherigen Nettogehalt als Zuschuss zu zahlen.

Mit dem digitalen Mutterschaftsgeld-Rechner von Lexware ermittelst du alle relevanten Werte schnell und transparent.

FAQ zum Mutterschaftsgeld-Rechner

Wie kann ich Mutterschaftsgeld berechnen?

 

Gib Beschäftigungsart, Krankenversicherung und das durchschnittliche Nettogehalt der letzten drei Monate in den Rechner ein. Mit einem Klick erhältst du das Ergebnis.

Wer muss den Arbeitgeberzuschuss zahlen?

 

Du als Arbeitgeber zahlst die Differenz zwischen Mutterschaftsgeld der Krankenkasse und dem bisherigen Nettogehalt deiner Mitarbeiterin.

Wie lange wird Mutterschaftsgeld gezahlt?

 

In der Regel erhalten Arbeitnehmerinnen Mutterschaftsgeld 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt. Bei Mehrlings- oder Frühgeburten verlängert sich der Zeitraum.