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Shopify Alternative: Die besten Optionen im Vergleich

Du bist mit Shopify unzufrieden oder suchst eine Alternative für deinen Onlineshop? Damit bist du nicht allein: Hohe Kosten, Transaktionsgebühren und das Thema Datenschutz treiben viele Gründer und Händler zu einer Shopify Alternative. Der Markt bietet mittlerweile zahlreiche Shopsysteme, die je nach Bedarf mithalten oder sogar punkten können. Wir geben dir einen Überblick über die wichtigsten Alternativen und zeigen dir, welche zu deinem Vorhaben passt.

Zuletzt aktualisiert am 21.08.2026

Warum nach einer Shopify Alternative suchen?

  • Laufende Kosten: Abo-Gebühr plus Transaktionsgebühren summieren sich schnell.
  • Datenschutz: Shopify hat seinen Sitz in Kanada, die Datenverarbeitung findet teils außerhalb der EU statt.
  • Eingeschränkte Anpassung: Als geschlossenes System stößt es bei individuellen Wünschen an seine Grenzen.
  • Wunsch nach mehr Kontrolle: Open-Source-Lösungen geben dir volle Kontrolle über Daten und Hosting.

Info

Shopify ist ein kanadisches Unternehmen. Auch wenn Shopify DSGVO-konforme Verträge anbietet, bevorzugen einige Händler aus Datenschutzgründen einen Anbieter mit Sitz oder Hosting in der EU.

Die besten Shopify Alternativen im Überblick

Anbieter Modell Preis ab Besonderheit
Shopware Cloud oder Open Source kostenlos (Community Edition) Deutscher Anbieter, starke B2B-Funktionen
WooCommerce Open-Source-Plugin für WordPress Plugin kostenlos, Hosting ca. 15-20 EUR/Monat Maximale Flexibilität und Kontrolle
Ecwid Shop-Widget für bestehende Websites ca. 5 EUR/Monat Einfache Integration, keine Transaktionsgebühren
JTL-Shop Open-Source-Shopsystem Kernsoftware kostenlos Beliebt im deutschen Mittelstand, starke Warenwirtschaft

Achtung

Die Preise entsprechen dem Stand von Anfang 2026. Viele Anbieter passen ihre Tarife regelmäßig an, einige rechnen zudem umsatzabhängig ab - prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim Anbieter.

Shopware: Die deutsche Alternative mit Open-Source-Kern

Shopware kommt aus Deutschland und ist bei Händlern im deutschsprachigen Raum besonders beliebt. Die Community Edition ist Open Source und kostenlos, du hostest sie selbst und hast die volle Kontrolle. Wer lieber eine Cloud-Lösung mit Support möchte, zahlt für die Rise-Version ab 600 Euro pro Monat. Shopware punktet besonders mit B2B-Funktionen und einer starken Anbindung an deutsche Rechts- und Steueranforderungen.

WooCommerce: Maximale Flexibilität für WordPress-Nutzer

WooCommerce ist ein kostenloses Plugin für WordPress und macht aus deiner Website mit wenigen Klicks einen Onlineshop. Die Software selbst kostet nichts, du zahlst aber für Hosting, Domain und Erweiterungen – realistisch liegen die Kosten bei rund 15 bis 20 Euro im Monat. Dafür bekommst du maximale Freiheit: Du entscheidest selbst, wo dein Shop läuft und wie er aussieht.

Ecwid: Schnelle Shop-Integration ohne Plattformwechsel

Du hast bereits eine Website und möchtest nur einen Shop ergänzen? Dann ist Ecwid interessant. Das Shop-Widget lässt sich in bestehende Websites, Social-Media-Kanäle oder Marktplätze einbinden. Ecwid startet bei rund 5 Euro im Monat und verzichtet komplett auf Transaktionsgebühren.

JTL-Shop: Beliebt bei deutschen Händlern mit Warenwirtschaft

JTL-Shop ist eine kostenlose Open-Source-Lösung, die besonders im deutschen Mittelstand verbreitet ist. Die Kernsoftware selbst kostet nichts, Kosten entstehen für Hosting und optionale Zusatzmodule. Die Stärke von JTL liegt in der engen Verzahnung mit der hauseigenen Warenwirtschaft - praktisch, wenn du mehrere Vertriebskanäle gleichzeitig steuerst.

DSGVO und Datenschutz: Worauf du bei der Wahl achten solltest

Nicht jede Plattform behandelt deine Kundendaten gleich. Bevor du dich entscheidest, prüfe diese Punkte:

  • Serverstandort: Liegen die Daten in der EU oder werden sie auch außerhalb verarbeitet?
  • Auftragsverarbeitungsvertrag: Bietet der Anbieter einen AVV nach Artikel 28 DSGVO an?
  • Rechtstexte: Lässt sich dein Impressum, deine Datenschutzerklärung und deine Widerrufsbelehrung problemlos einbinden?

Achtung

Achte in jedem Fall darauf, dass dein neuer Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Artikel 28 DSGVO anbietet. Ohne AVV verarbeitest du Kundendaten unter Umständen nicht rechtskonform.

Shopify vs. Alternativen: Kosten im Vergleich

Shopify startet bei rund 36 Euro im Monat im Basic-Tarif. Wenn du nicht Shopify Payments nutzt, kommen Transaktionsgebühren dazu.Viele Alternativen sind in der Grundversion günstiger oder sogar kostenlos - dafür musst du dich selbst um Hosting und Wartung kümmern. Am Ende zählt nicht nur der Abo-Preis, sondern das Gesamtpaket:

  • Abo- oder Lizenzkosten der Plattform
  • Transaktionsgebühren bei externen Zahlungsanbietern
  • Hosting-Kosten bei selbst gehosteten Lösungen
  • Kosten für Themes, Apps und Erweiterungen

Buchhaltung nach dem Plattformwechsel: Das musst du beachten

Egal für welche Shopify Alternative du dich entscheidest: An deinen steuerlichen Pflichten ändert ein Plattformwechsel nichts. Du stellst weiterhin ordnungsgemäße Rechnungen aus und führst deine Umsatzsteuer ab.

Verkaufst du in mehrere EU-Länder, hilft dir das OSS-Verfahren dabei, deine Umsatzsteuer zentral zu melden.  Wenn du die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmst, bist du von der Umsatzsteuer befreit.

Der große Vorteil beim Wechsel: Verbinde deine neue Shop-Lösung direkt mit einer Buchhaltungssoftware, die unabhängig vom Shopsystem funktioniert. So musst du bei einem erneuten Wechsel nicht wieder von vorne anfangen Buchhaltungssoftware und Rechnungssoftware laufen parallel zu jeder der genannten Plattformen.

Tipp

Wechselst du die Plattform, ändert sich an deinen steuerlichen Pflichten nichts. Eine plattformunabhängige Buchhaltungssoftware erspart dir bei einem Wechsel doppelte Arbeit.

Für wen lohnt sich der Wechsel?

Nicht jede Alternative passt zu jedem Vorhaben. Eine grobe Orientierung:

  • Shopware: passt zu dir, wenn du Wert auf einen deutschen Anbieter und starke B2B-Funktionen legst.
  • WooCommerce: passt zu dir, wenn du bereits mit WordPress arbeitest und maximale Kontrolle willst.
  • Ecwid: passt zu dir, wenn du nur einen Shop zu einer bestehenden Website hinzufügen willst.
  • JTL-Shop: passt zu dir, wenn du mehrere Vertriebskanäle über eine Warenwirtschaft steuern willst.

Stehst du noch ganz am Anfang deiner Existenzgründung, lohnt sich vor der Plattformwahl ein Blick auf die passende Software-Ausstattung für Gründer.

Häufige Fragen zur Shopify Alternative

Welche Shopify Alternative ist die beste?

 

Das hängt von deinen Anforderungen ab. Shopware punktet mit B2B-Funktionen, WooCommerce mit Flexibilität, Ecwid mit einfacher Integration und JTL-Shop mit Warenwirtschaftsanbindung.

Gibt es eine kostenlose Shopify Alternative?

 

Ja. Shopware Community Edition, WooCommerce und JTL-Shop sind als Kernsoftware kostenlos. Kosten entstehen aber für Hosting, Domain und Erweiterungen.

Welche Alternative ist DSGVO-konform?

 

Grundsätzlich bieten alle genannten Anbieter DSGVO-konforme Verträge an. Achte trotzdem auf Serverstandort und einen gültigen Auftragsverarbeitungsvertrag.

Welche Shopify Alternative ist die beste?

 

Das hängt von deinen Anforderungen ab. Shopware punktet mit B2B-Funktionen, WooCommerce mit Flexibilität, Ecwid mit einfacher Integration und JTL-Shop mit Warenwirtschaftsanbindung.

Muss ich bei einem Plattformwechsel meine Buchhaltung anpassen?

 

Nein. Deine steuerlichen Pflichten bleiben gleich. Nutzt du eine plattformunabhängige Buchhaltungssoftware, ändert sich für dich praktisch nichts.

Wie migriere ich meinen Shop zu einer anderen Plattform?

 

Die meisten Anbieter stellen Migrationstools oder Anleitungen für den Umzug von Produkten, Kunden und Bestellungen bereit. Bei größeren Shops lohnt sich oft externe Unterstützung.

Was ist der Unterschied zwischen Shopify und Shopware?

 

Das hängt von deinen Anforderungen ab. Shopware punktet mit B2B-Funktionen, WooCommerce mit Flexibilität, Ecwid mit einfacher Integration und JTL-Shop mit Warenwirtschaftsanbindung.

Fazit

Shopify ist eine gute Lösung, aber nicht die einzige. Shopware, WooCommerce, Ecwid und JTL-Shop bieten je nach Anforderung echte Vorteile - sei es beim Preis, bei der Kontrolle über deine Daten oder bei speziellen Funktionen für den deutschen Markt. Überlege vor deiner Entscheidung genau, was dir wichtig ist: Kosten, Datenschutz oder Flexibilität. Und denk unabhängig von der Plattform an eine Buchhaltungssoftware, die dir dauerhaft Arbeit erspart.