Business Model Canvas

Das Business Model Canvas fasst komplexe und umfangreiche Geschäftsideen und deren Konzepte übersichtlich zusammen. Dabei werden die Inhalte auf das Wesentliche heruntergebrochen, um sich einen schnellen Überblick zu verschaffen. Trotzdem enthält es die Beantwortung aller wichtigen Fragen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie der Begriff auf Deutsch heißt, wie die Methode des Business Model Canvas anhand von Beispielen aussieht und wie sie erstellt wird.

Zuletzt aktualisiert am 08.01.2026

Zusammenfassung

Business Model Canvas im Überblick

  • Das Business Model Canvas bedeutet „Geschäftsmodell-Leinwand“ und visualisiert Geschäftsmodelle übersichtlich.
  • Es wurde 2008 vom Schweizer Alexander Osterwalder entwickelt.
  • Das Canvas besteht aus neun Elementen, die das Geschäftsmodell strukturiert abbilden.
  • Es eignet sich zur Darstellung, Planung und Weiterentwicklung von Geschäftsideen.
  • Es bildet eine Grundlage für Businesspläne und dient als Orientierung für Gründer, Teams und Investoren.

Definition

Was ist Business Model Canvas?

Das Business Model Canvas (BMC) heißt auf Deutsch übersetzt so viel wie „Geschäftsmodell-Leinwand“. Das Geschäftsmodell wird also wie auf einer Leinwand übersichtlich und leicht verständlich präsentiert.

Business Model Canvas: Customer Segments Beispiel

Dieses Element des Business Model Canvas hängt im Grunde stark mit der Value Proposition zusammen. Für wen ist das Produkt? Wer will einen Proteinshake, der wie Erdnüsse schmeckt?

Die Zielgruppe sind sportliche Menschen, die nach einer Abwechslung bei ihren Proteinshakes suchen. Das wird durch eine  deutlich, mit der die Zielgruppe weiter definiert wird. Sie sind zwischen 20 und 30 Jahren alt und verbringen ihre Zeit gerne in Fitnessstudios. Das wird gleich noch wichtig.

Beim Business Canvas handelt es sich um eine Methode zur Visualisierung von Geschäftsmodellen. Durch eine genaue Strukturierung ermöglicht das Business Model Canvas auch die Weiterentwicklung der darin enthaltenen Ideen.

Das Business Model Canvas ist noch verhältnismäßig jung und wurde im Jahr 2008 vom Schweizer Alexander Osterwalder entwickelt. Seither haben sich einige Abwandlungen und unterschiedliche Varianten des Business Model Canvas hervorgetan, die sich zum Beispiel auf spezifische Szenarien oder Anwendungen beziehen. Das Business Model Canvas ist also nur eine Variante von mehreren Canvas-Modellen, wie:

  • Project Model Canvas
  • Role Model Canvas
  • OpenPM Canvas
  • Value Proposition Canvas
  • etc.

Dieser Artikel fokussiert sich aber auf das klassische Business Model Canvas, das von Alexander Osterwalder entwickelt wurde und in modernen Unternehmen zahlreich zum Einsatz kommt.

Wer nutzt das Business Model Canvas?

Um ein Unternehmen zu gründen müssen die Gründer als Erstes eine Geschäftsidee  finden. Das geschieht meistens in Form eines Businessplans. Darin sind alle wichtigen und weniger wichtigen Ideen und Abläufe für das Geschäft enthalten, wie Finanzplanung, Vertriebswege, Kanäle oder Kundensegmente. Dabei kommen viele Informationen und Daten zusammen.

Das Business Model Canvas strukturiert die Ideen innerhalb des Geschäftsmodells bzw. der -idee und stellt sie möglichst punktgenau dar. Dabei werden auch die ersten wichtigen Aufgaben herausgestellt, die auf das Unternehmen zukommen. Das ist vor allem bei komplexen Geschäftsmodellen sinnvoll, da diese im Business Model Canvas vereinfacht und verständlich aufgeführt werden.

Die eigene Geschäftsidee ist wichtig für das Unternehmen. Es beschreibt die Richtung, die das Unternehmen einschlagen soll, und was die Ziele sind. Sie ist aber auch für Investoren und mögliche Geschäftspartner interessant. Mit dem Business Model Canvas kann diese Geschäftsidee oder das Geschäftsmodell besser vermittelt werden. Auf dieser Basis können Investoren den Wert dieser Idee erkennen und entscheiden, ob sie Interesse an einer Investition in das Unternehmen haben. Das ist vor allem für Start-ups wichtig, die in der Regel auf  bei der Gründung angewiesen sind.

Welche Vorteile bietet das Business Model Canvas?

Der Businessplan wurde in diesem Artikel bereits erwähnt. Im Rahmen der Unternehmensgründung sollte er unbedingt erstellt werden, um Inhalte und Fragen bezüglich des Unternehmens zu klären. Aber warum sollten Unternehmen neben dem Businessplan auch Business Canvas erstellen, beispielsweise mithilfe einer Vorlage? Da ein Business Model Canvas einige Vorteile gegenüber dem Businessplan mitbringt:

  • Übersichtlichkeit: Das Business Model Canvas ist kurz und übersichtlich. Interessenten und Interessentinnen erfahren also schnell, wofür das Unternehmen steht und was die Idee und die Ziele sind.
  • Fokus: Durch die kurze und übersichtliche Aufmachung des Business Model Canvas liegt der Fokus auf den wichtigsten Aspekten des Geschäftsmodells.
  • Planung: Vor allem die Erfolgsfaktoren werden hervorgehoben. Dadurch lässt sich bereits die Planung absehen. Die Erstellung eines Business Model Canvas ist häufig leichter als die Erstellung eines kompletten Businessplans.
  • Gesamtübersicht: Das Business Model Canvas visualisiert die Beziehungen der verschiedenen Bereiche zueinander und zeichnet dadurch ein Gesamtbild des Unternehmens.

Insgesamt bildet das Business Model Canvas eine gute Grundlage für Gründer, Teams, mögliche Investoren und Geschäftspartner, um sich einen Überblick zu verschaffen und sich auf die Abläufe vorzubereiten, wodurch sie besser arbeiten können. 
Für den Businessplan bildet das Business Model Canvas ebenfalls eine sehr gute Grundlage. Es sollten beide Dokumente erstellt werden, es ergibt aber Sinn, mit dem Business Canvas zu beginnen und auf dessen Basis den Businessplan zu erstellen. Dadurch lassen sich Ideen weiterentwickeln, Erkenntnisse erweitern und Abläufe optimieren.

Was sind die 9 Elemente eines Business Model Canvas?

Das Business Model Canvas besteht aus insgesamt neun Elementen oder Bausteinen. Die Informationen und Inhalte werden in verschiedenen Feldern dargestellt. Jedes dieser Elemente wird mit den entsprechenden Inhalten ausgefüllt.

Element 1 – Value Proposition – Wertversprechen

 

Die Value Proposition (Wertangebot) beziehungsweise das Wertversprechen bilden das Zentrum des Business Model Canvas. Dabei handelt es sich um das Problem, das gelöst werden soll, oder den Nutzen, der für die Kunden und Kundinnen entsteht.

Im Grunde geht es hier darum, wie innovativ oder individuell die Geschäftsidee ist. Es kann sich um eine einzigartige Sache handeln, die es noch gar nicht auf dem Markt gibt, aber auch um eine Verbesserung oder eine Weiterentwicklung, die ein bereits bestehendes Produkt moderner oder günstiger macht oder auf andere Weise ein Problem der Kundengruppen löst, beziehungsweise einen Nutzen bringt.

Element 2 – Customer Segments – Kundensegmente

 

Dieses Element bezieht sich auf die Zielgruppe. Die Frage hier ist: Welches Kundensegment soll erreicht werden? Das muss bereits sehr früh passieren. Die Zielgruppe ist wichtig, da das Angebot so gut wie möglich auf diese zugeschnitten sein sollte. Sie sollten also ein großes Verständnis für Ihre Zielgruppe aufweisen, ansonsten fühlt sie sich von Ihrem Angebot womöglich nicht angesprochen. Die Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe sind die wichtigsten Faktoren für den Erfolg des eigenen Angebots.

Element 3 – Cost Structure – Kostenstruktur

 

In diesem Element des Business Model Canvas geht es um die Kosten, die im Unternehmen anfallen. Das Ziel ist zwar, Geld zu verdienen, aber dafür muss bekanntlich erstmal Geld ausgegeben werden. Maschinen, Rohstoffe, Material, Personal und andere wichtige Investitionen müssen gemacht werden, bevor das Unternehmen überhaupt Geld erwirtschaften kann.

Ausgaben sind also vor allem in der Gründungsphase wichtig, aber auch teuer. Da in der Regel nur ein begrenztes Budget zur Verfügung steht, müssen die Kosten gut geplant werden. Dafür ist die Kostenstruktur da.

Innerhalb des Business Model Canvas werden die Kosten möglichst genau herausgearbeitet. So entsteht ein klarer Blick auf die anfallenden Kosten und darauf, wie viel Kapital bereits zu Beginn für das Unternehmen notwendig ist. So werden unerwartete Ausgaben vermieden, damit das Unternehmen nicht direkt in eine finanzielle Schieflage gerät.

Element 4 – Revenue Streams – Einnahmequellen

 

In diesem Element des Business Canvas geht es um die Einnahmen. Denn wo Ausgaben sind, müssen natürlich auch Einnahmen sein, um diese aufzufangen. Die Einnahmen sollten aber höher sein als die Ausgaben, um die Kosten zu decken und einen Gewinn zu erzielen.

Die Einnahmequellen sind die Möglichkeiten, mit denen das Unternehmen Geld verdienen will. Dabei gibt es einen Haupteinnahmefluss, der aus dem Verkauf von Produkten oder einem Angebot an Dienstleistungen besteht.

Daneben kann es aber auch weitere Einnahmequellen geben. Beispielsweise Beratungen, Immobilien, Lizenzen oder das Bereitstellen von Wissen oder Produktionsstätten. Häufig ist es nämlich ratsam, mehrere Einnahmequellen aufzubauen, also die Einnahmen aus mehreren Kanälen zu generieren. Bei Einnahmeeinbrüchen in einer Quelle oder auf einer Plattform könnten andere Quellen die Verluste wieder auffangen. Es besteht also keine Abhängigkeit.

Im Business Model Canvas werden alle Einnahmequellen aufgeführt und nach einer Struktur sortiert, die die Wichtigkeit hervorhebt. Die Haupteinnahmequellen haben logischerweise einen höheren Stellenwert als die Nebeneinnahmequellen. 

Element 5 – Key Activities – Schlüsselaktivitäten

 

Die Aktivitäten sind alle Vorgänge, die im Unternehmen notwendig sind, um das Angebot so anbieten zu können, wie es geplant ist. Dieser Punkt umfasst alle Bereiche im Unternehmen.
Das beginnt bereits im Lager, zieht sich durch alle Abläufe für die Produktion und endet beim Vertrieb beziehungsweise der Auslieferung.

Angebot und Service gehen Hand in Hand und müssen hier komplett berücksichtigt werden, da sie beiderseits dafür verantwortlich sind, dass das Produkt oder die Dienstleistung exakt so bei den Kunden ankommt, wie es vorgesehen ist.

Element 6 – Key Resources – Schlüsselressourcen

 

Für die Herstellung von Produkten oder das Abschließen von Dienstleistungen werden Ressourcen benötigt. Wie diese Ressourcen beschafft werden, gehört in das Business Model Canvas.

Zu den Ressourcen gehören die nötigen Rohstoffe und das Personal. Es fallen aber auch das Lager, das Gebäude oder das Kapital in diese Kategorie. Im Grunde wird hier alles aufgeführt, was benötigt wird, damit das Unternehmen laufen kann. Welche Ressourcen das genau sind, hängt von der Geschäftsidee ab.

Element 7 – Key Partners – Schlüsselpartner

 

Kaum ein Unternehmen kommt ohne Partner aus. Das sind nicht unbedingt große Unternehmen, mit denen man Partnerschaften eingeht. Die Partner sorgen dafür, dass das Unternehmen so läuft, wie es laufen soll. Sie sind die externen Hilfesteller. Dazu gehören die Lieferanten, externe Dienstleister oder auch Unternehmen, mit denen man zusammenarbeitet.

Der Fokus liegt hier darauf, möglichst gute und lukrative Partner zu finden, mit denen eine langfristige Zusammenarbeit möglich und sinnvoll ist.

Element 8 – Customer Relationships – Kundenbeziehungen

 

In diesem Element des Business Canvas Model geht es noch einmal zurück zur Zielgruppe und zu den Kunden des Unternehmens. Das Customer Relationship Management (CRM)behandelt den Umgang mit den Kunden. Wie dieser Umgang aussehen soll, steht im Business Model Canvas.

Zu den Aufgaben im Customer Relationship Management gehören der Service und Problemlösungen für die Kundschaft. Diese sollten gut überlegt und durchdacht sein, da die Kundenzufriedenheit sehr stark davon abhängt.

Zufriedene Kunden binden sich auf gewisse Weise an ein Unternehmen und wandern nicht in Richtung Wettbewerber ab. Sie kommen also vermutlich wieder und nutzen das Angebot erneut. Das sollte immer das Ziel sein, da Laufkundschaft allein kaum ein Unternehmen am Leben halten kann.

Element 9 – Channels – Vertriebs- und Kommunikationskanäle

 

Damit ein Angebot von Kunden wahrgenommen werden kann, müssen sie darauf aufmerksam gemacht werden. Außerdem muss das Angebot auch zu den Kunden gelangen. Die unterschiedlichen Kanäle beantworten Fragen wie:

  • Wo wird das Produkt vertrieben?
  • Wie gelangt das Produkt dort hin?
  • Wie werden die Kunden darauf aufmerksam gemacht?

Zudem ist es wichtig, dass es Kommunikationskanäle gibt, über die Kunden mit dem Unternehmen in Kontakt treten können. Die Kommunikation muss in beide Richtungen funktionieren. Mögliche Kanäle dafür sind die eigene Webseite, Social Media Kanäle, implementierte Chats oder eine eigene App für Mobilgeräte. Die verwendeten Mittel sollten im Business Model Canvas aufgeführt werden.

Wie ist ein Business Model Canvas aufgebaut?

Das Business Model Canvas ist ein Dokument, auf dem die neun Elemente in einer Art Tabelle aufgeführt werden. Die Value Proposition steht in der Mitte des Business Model Canvas. Es befindet sich zwischen den Key Activities links oben und den Key Resources links unten daneben und der Customer Relationship rechts oben und den Channels rechts unten daneben. Ganz links befindet sich das Element für die Key Partners und ganz rechts die Customer Segments. Unten sind die Cost Structure und die Revenue Streams angebracht.
In der Praxis sieht das so aus:

Key PartnersKey ActivitiesValue PropositionCustomer RelationshipCustomer Segments
Key ResourcesChannels
Cost StructureRevenue StreamsRevenue Streams

Sie können ein Business Model Canvas mit Word, unterschiedlichen Tools oder auch mit einer Vorlage aus dem Internet erstellen. Die unterschiedlichen Tools führen Sie Schritt für Schritt durch den Prozess, während Sie eine Business Canvas Vorlage einfach nur ausfüllen müssen.

Beispiel: So erstellen Sie ein Business Model Canvas

Angenommen, Sie wollen mit einem Startup einen neuen Proteinshake herausbringen. Für Ihre Geschäftsidee wollen Sie ein Business Model Canvas erstellen.
Sie gehen also die einzelnen Punkte nach und nach durch:

Business Model Canvas: Value Proposition Beispiel

Was ist der besondere Nutzen des Produkts? Der Proteinshake soll fit und gesund machen.

Dieser Punkt kann sehr kurz ausfallen, sollte aber ausgearbeitet werden. Der Proteinshake braucht einen Unique Selling Point (USP). Deshalb bieten Sie eine neue Geschmackssorte an: Erdnuss.

Business Model Canvas: Cost Structure und Key Activities Beispiel

Die Kosten entstehen vor allem durch die Herstellung des Proteinshakes und den Vertrieb. Hier geht es fließend über in die Key Activities.

Die wichtigsten Aktivitäten verursachen auch immer Kosten. Das Personal muss den Shake herstellen. Dafür müssen Zutaten angeliefert und eingelagert werden. Der Shake wird mit Maschinen hergestellt, die ebenfalls Kosten verursachen. Erst in der Anschaffung und dann auch im Betrieb. Der Vertrieb geht extern vonstatten, da der Proteinshake nicht über einen eigenen Shop verkauft wird, sondern dort, wo die Kunden sich aufhalten.

Business Model Canvas: Channels Beispiel

Der Vertrieb geht direkt an die Fitnessstudios. Dort hält sich die Zielgruppe auf. Die Vertriebskanäle sind also klar. Allerdings muss es auch Kommunikationskanäle geben. Diese werden in Form eines Chats auf der eigenen Webseite stattfinden.

Die weiteren Kanäle sind Marketingkanäle, die auf das Produkt aufmerksam machen sollen. Es einfach in die Fitnessstudios zu stellen, ist schließlich nicht der erfolgversprechendste Weg.

Business Model Canvas: Revenue Streams Beispiel

Die Haupteinnahmequelle sind die Proteinshakes.
Weitere Einnahmen könnten durch neue Sorten generiert werden.

Business Model Canvas: Key Resources Beispiel

Für die Produktion werden Lagerräume und eine Produktionsstätte gemietet. Die Maschinen werden gekauft. Wichtig ist auch, das Verpackungsmaterial. Die Proteinshakes sollen in nachhaltigen Bechern verkauft werden. Dafür müssen die nötigen Materialien gekauft werden.

Business Model Canvas: Key Partners Beispiel

Die Materialien für die nachhaltigen Verpackungen können nur bei bestimmten Unternehmen gekauft werden. Deshalb ist das Lieferunternehmen ein wichtiger Partner.
Auch die Zutaten für die Proteinshakes kommen von Lieferanten. Dafür werden mehrere Möglichkeiten genau analysiert und es wird sich für die beste entschieden.

Business Model Canvas: Customer Relationship Beispiel

Für den Fall, dass es Beschwerden von Kunden gibt, wird eine Serviceseite auf der Webseite eingepflegt. Außerdem wird entschieden, dass es eine Geld-zurück-Garantie gibt, wenn Kunden nicht mit dem Produkt zufrieden sind.

Die einzelnen Elemente sind hier nur simpel betrachtet. Das ist das Ziel des Business Model Canvas. Ein wenig detaillierter darf es aber auch gerne sein. Wichtig ist, dass für alle Elemente die Faktoren aufgeführt werden, ohne die das entsprechende Element nicht funktionieren oder umgesetzt werden kann.