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Minijob

Alles zum Thema Minijob

Minijob

Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung, die sich vor allem hinsichtlich einer Entgeltgrenze und besonderen Regelungen in der Sozialversicherung von einem Teilzeitjob unterscheidet.

Beim Minijob gilt die monatliche Entgeltgrenze von 450 Euro, dieser Verdienst darf nicht überschritten werden. Weihnachts- oder Urlaubsgeld werden auf diesen Betrag angerechnet. Nichtsdestotrotz gilt natürlich auch für Minijobber ein gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro (brutto) die Stunde. Das heißt auch, dass dadurch die wöchentliche Arbeitszeit auf maximal 52,5 Stunden pro Monat begrenzt ist. Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer werden bei Minijobbern pauschal berechnet und vom Arbeitgeber an die Minijob-Zentrale abgeführt. Ebenso werden Minijobber auch bei der Minijob-Zentrale angemeldet, welche Formalitäten beim Minijob sonst noch wichtig sind, erfahren Sie in unserer kostenlosen Checkliste.

Minijobber sind arbeitsrechtlich genauso zu behandeln wie alle anderen Mitarbeiter. Deswegen gelten für Minijobber dieselben Regelungen bei der Kündigung. Auch haben Minijobber anteilig dieselben Urlaubsansprüche, den Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei Krankheit und an Feiertagen sowie Weihnachtsgeld. Allerdings bekommen Minijobber kein Krankengeld von der Krankenkasse, wenn sie länger als 6 Wochen krank sind.

Minijob und Rentenversicherung

Minijobber sind rentenversicherungspflichtig und müssen daher einen Eigenanteil zur Rentenversicherung beitragen. Allerdings besteht für Minijobber die Möglichkeit sich vom Rentenversicherungsbeitrag befreien zu lassen, dazu müssen Sie einen schriftlichen Befreiungsantrag beim Arbeitgeber einreichen. Erfahren Sie mehr im Beitrag Mitarbeiter: Was muss ich bei der Einstellung von Minijobbern beachten?

Überschreitung der 450-Euro-Grenze beim Minijob

Wird die 450 Euro Grenze überschritten, wird der Minijob zur sozialversicherungsrechtlichen Beschäftigung. Seit dem 01.01.2015 ist ein gelegentliches, unvorhersehbares Überschreiten der 450 Euro Grenze bis zu 3 Mal innerhalb eines Kalenderjahres erlaubt. Ein solcher Grund kann z.B. die Krankheit eines Mitarbeiters sein. Mehr dazu im Fachbeitrag Minijob 2015: Das sind die neuen Regeln.