- Schnell: Mit wenigen Angaben ermittelst du den Stundenlohn.
- Intuitiv: Die Bedienung ist selbsterklärend und mit einer Hinweisfunktion zu allen Feldern versehen.
- Übersichtlich: Direkt nach der Eingabe erhältst du das Ergebnis und wie weit es über oder unter dem Mindestlohn liegt.
Wie berechnet man den Stundenlohn?
Der Stundenlohn zeigt, wie viel du pro Arbeitsstunde zahlst, und hilft dir, Personalkosten realistisch zu planen. Zur Berechnung teilst du einfach den Monatslohn durch die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden im Monat. Alternativ kannst du auch unseren Stundenlohnrechner nutzen.
Mit diesem benötigst du keine Formel. Gib einfach Monatsgehalt und wöchentliche Arbeitszeit an und schon berechnet unser Rechner den (Brutto-)Stundenlohn.
Wie kann ich den Netto-Stundenlohn berechnen?
Unser Stundenlohnrechner rechnet immer mit dem Bruttogehalt. Möchtest du dagegen wissen, wie viel netto vom Brutto-Stundenlohn übrigbleibt, nutze unseren Brutto-Netto-Rechner.
Wie berechne ich den Stundenlohn mit dem Rechner?
Möchtest du den Stundenlohn ausrechnen, gib das Monats- oder Jahresgehalt und die Arbeitszeit pro Woche ein. Zusätzlich zum Stundenlohn bietet dir der Rechner einen Vergleich, wie viel der Lohn pro Stunde über oder unter dem Mindestlohn liegt.
Warum ist es sinnvoll den Stundenlohn zu berechnen?
Die Berechnung des Stundenlohns mithilfe unseres Stundenlohn-Rechners bietet Vorteile sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer:
- Orientierung für Gehaltsverhandlungen
- Einhaltung des Mindestlohns (aktuell 13,90 Euro pro Stunde)
- Grundlage für die Überstundenvergütung
- Kalkulation bei Arbeitszeitverkürzung
- Erhebung der Mehrkosten durch Sonn-, Feiertags- oder Nachtarbeit
- Planung und Kalkulation monatlicher Ausgaben
Die Vorteile des Stundenlohnrechners
Der Lohn-Rechner für das Jahr 2026 erleichtert dir die Berechnung des Stundenlohns erheblich und bietet einige Vorteile im Vergleich zu anderen Methoden.
- Der Stundenlohnrechner berechnet das Ergebnis automatisch. Du brauchst keine Formel, um den Stundenlohn zu berechnen.
- Mit dem Stundenlohnrechner lassen sich Urlaubstage und Überstunden ganz leicht in Gehalt umrechnen. Das kann sehr hilfreich sein, wenn man sich die Überstunden oder Urlaubstage auszahlen lassen will.
- Auch Mehrarbeit, die an den Wochenenden oder Feiertagen geleistet wird, kann mit dem Stundenlohnrechner in Stundenlohn umgerechnet werden. Dafür muss nur die Höhe des entsprechenden Zuschlags hinzugefügt werden und schon ergibt sich der Stundenlohn für Tage, die zur Mehrarbeit zählen.
- Auch Arbeitszeitverkürzungen wirken sich auf das Gehalt aus. Mit dem Stundenlohnrechner ist schnell ausgerechnet, wie hoch der Verlust bei Teilzeit im Gegensatz zur Vollzeit ist.
Stundenlohn mit Formeln berechnen
Alternativ zu unserem Stundenlohnrechner kannst du den Brutto- bzw. Netto-Stundenlohn auch mit verschiedenen Formeln berechnen. Ermittle zuerst die geleisteten Monatsstunden und teile dann dein Monats- oder Jahresgehalt durch diese Stunden, um den Stundenlohn zu erhalten.
Monatsstunden berechnen
Möchtest du einen neuen Mitarbeiter einstellen, musst du zunächst den Durchschnitt der Monatsstunden ermitteln. Hierfür ziehst du am besten ein Quartal heran, um einen verlässlichen Wert zu erhalten. Die Rechnung lautet demnach:
Durchschnitt der Monatsstunden = Summe der geleisteten Stunden der letzten 3 Monate / 3
Um daraus den Stundenlohn zu ermitteln, multiplizierst du die Wochenarbeitszeit mit 13. Der Grund: Es wird angenommen, dass auf einen Zeitraum von 3 Monaten 13 Wochen entfallen. Das Ergebnis teilst du durch 3. Diese Formel ist von der Rentenversicherung des Bundes akzeptiert:
Monatliche Stunden = Wochenarbeitszeit x 13 / 3
Beispiel:
Planst du drei Arbeitstage mit 20 Stunden pro Woche ein, sieht die Rechnung wie folgt aus:
20 x 13 / 3 = 86,66
Das ist deine durchschnittliche Arbeitszeit in Stunden. In diesem Beispiel sind es 86,66 Stunden im Monat.
Stundenlohn aus Monatslohn berechnen
Um den Brutto-Stundenlohn mit dem Rechner für das Jahr 2026 zu berechnen, nimmst du das Monatsgehalt und teilst den Wert durch die monatlich geleisteten Stunden. Für die Berechnung werden drei Monate herangezogen, da die Anzahl der Arbeitsstunden von Monat zu Monat variieren kann.
Stundenlohn = 3 x Monatslohn / Wochenarbeitszeit / 13
Berechnung ohne Abweichungen
Bei dieser Formel zur Berechnung des Stundenlohns werden Abweichungen nicht berücksichtigt. Dazu gehören beispielsweise Zuschläge für Überstunden, Feiertage und Sonderzahlungen.
Beispiel:
Bei einem monatlichen Arbeitsentgelt von 3.200 € und 40 Wochen-Arbeitsstunden läuft die Stundenlohnberechnung folgendermaßen:
Stundenlohn = 3 x 3.200 / 40 / 13 = 18,46 €
Mit diesem Ergebnis erhältst du einen Brutto-Stundenlohn von 18,46 €. Von dem Bruttolohn gehen noch Steuern und Sozialabgaben ab. Erst dann erhältst du den Nettolohn.
Berechnung monatlicher Arbeitsstunden
Der Durchschnitt der geleisteten, monatlichen Arbeitsstunden kann einen guten Einblick geben, ob ein Mitarbeiter zu viele Überstundenmacht.
Die durchschnittliche Stundenzahl basiert dabei auf den letzten drei Monaten. Dafür werden die Gesamtstunden dieses Zeitraums durch die drei Monate geteilt.
Um den Stundenlohn daraus zu berechnen, musst du die Wochenarbeitszeit mit 13 multiplizieren. Die 13 steht für die Wochen, die innerhalb von drei Monaten anfallen. Das ist zwar nicht ganz korrekt, aber auch ein Durchschnittswert.
Die Wochenarbeitszeit der 13 Wochen musst du ebenfalls durch die drei Monate teilen.
Die Formel lautet also:
Monatliche Stunden = Wochenarbeitszeit x 13 / 3
Bei einer 40-Stunden-Woche sieht die Berechnung beispielsweise so aus:
40 x 13 / 3 = 173,33
Durchschnittlich werden also 173,33 Stunden im Monat gearbeitet. Man spricht daher auch von der 173,33-Formel.
Stundenlohn auf Basis des Jahresgehalts berechnen
Um einen genaueren Stundenlohn zu erhalten, kannst du das Jahresgehalt heranziehen. Hierin sind Sonderzahlungen, wie beispielsweise Urlaubs- und Weihnachtsgeld, inbegriffen. Für die Berechnung nimmst du die folgende Formel:
Stundenlohn = 3 x Jahresgehalt / 12 / 13 / Wochenarbeitszeit
Beispiel:
Bei einer 40-Stunden-Woche mit einem jährlichen Bruttogehalt von 40.000 € ergibt sich ein Stundenlohn von 19,23 €, wenn du die folgende Formel anwendest:
3 x 40.000 € / 12 / 13 / 40 = 19,23
Monatslohn aus Stundenlohn berechnen
Du kannst die Rechnung auch andersherum machen und gehst vom Stundenlohn aus. Um den Monatslohn zu berechnen, wird der Durchschnitt aus einem Quartal herangezogen. So können auch Feiertage berücksichtigt werden. Möchtest du den Stundenlohn in Monatslohn umrechnen, nutze folgende Formel:
Monatslohn = Lohn pro Stunde (brutto) x erbrachte Stunden pro Woche x 13 / 3
Beispiel:
Willst du dein Teilzeit-Gehalt bei einer 20-Stunden-Woche berechnen, sieht die Rechnung folgendermaßen aus:
18 x 20 x 13 /3 = 1.560
Das Monatsgehalt beträgt 1.560 €.
Jahresgehalt aus Stundenlohn ermitteln
Auf ähnliche Weise kannst du das Jahresgehalt ermitteln. Hierbei sind Urlaubs- und Weihnachtsgeld jedoch nicht einberechnet. Für die Berechnung nutzt du die folgende Formel:
Jahresgehalt = Stundenlohn x Wochenarbeitszeit x 13 / 3 x 12
Beispiel:
Bei einer Arbeitszeit von 30 Stunden pro Woche und einem Stundenlohn von 18 € sieht die Berechnung folgendermaßen aus:
18 x 30 x 13 / 3 x 12 = 28.080
Dein Jahresgehalt beläuft sich auf 28.080 €.
Stundenlohn und Kündigung
Bei einer Kündigung müssen Arbeitgeber bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses weiterhin den vereinbarten Stundenlohn zahlen. Auch auf Sonderzahlungen können Arbeitnehmer nach einer Kündigung noch einen Anspruch haben. Und zwar dann, wenn diese Sonderzahlungen explizit als zusätzliche Vergütung für die Arbeitsleistung gezahlt werden.
Bei einer fristlosen Kündigung endet das Arbeitsverhältnis direkt und es erfolgt dementsprechend keine Lohnfortzahlung.
Resturlaub wird bei einer Kündigung ausgezahlt. Berechnungsgrundlage für den Lohn ist bei Resturlaub der Zeitraum der 13 Wochen vor der Kündigung. Das Durchschnittsgehalt wird für den Resturlaub angesetzt.
Stundenlohn und Mutterschutz
Beim Mutterschutz basiert die Lohnfortzahlungauf demDurchschnittsgehalt vor der Schwangerschaft.
Bei einer monatlichen Gehaltszahlung gilt der Durchschnitt der letzten drei Monate.
Bei wöchentlicher Gehaltszahlung ermittelst du ihn über die letzten 13 Wochen herangezogen – ähnlich wie bei der Berechnung des Urlaubgsentgelts.
Stundenlohn und Krankheit
Bei Krankheit basiert die Lohnfortzahlung auf dem Stundenlohn und den vertraglich vereinbarten Arbeitsstunden.
Ist ein Mitarbeiter beispielsweise für 40 Stunden in der Woche angestellt, ergibt das 8 Stunden pro Arbeitstag. Für jeden Krankheitstag werden also 8 Stunden berechnet und mit dem Stundenlohn multipliziert, um die Lohnfortzahlung während Krankheit zu berechnen.
Stundenlohn und Urlaub
Bei bezahltem Urlaub bekommen Arbeitnehmer weiterhin ihr Gehalt. Für die Berechnung des Gehalts wird der Stundenlohn herangezogen.
Die Berechnungsgrundlage ist laut dem Bundesurlaubsgesetz (BurlG) der Gesamtverdienst der letzten 13 Wochen vor dem Urlaub. Anhand des durchschnittlichen Gehalts dieser 13 Wochen ermittelt sich das Urlaubsentgelt, das während des Urlaubs gezahlt wird.
Auf die Berechnung des Urlaubsanspruchs hat der Stundenlohn keine Auswirkungen. Dieser wird anhand der Arbeitstage festgelegt.
FAQ
Wie berechne ich den Stundenlohn aus dem Monatslohn?
Um den Stundenlohn aus dem Monatslohn zu ermitteln, teilst du einfach das monatliche Gehalt durch die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden. Ein Stundenlohnrechner rechnet dir dies einfach und schnell automatisch aus.
Wie berücksichtige ich Überstunden oder Urlaub bei der Stundenlohnberechnung?
Du kannst Überstunden oder ausbezahlte Urlaubstage auf den Monatslohn aufschlagen, bevor du den Stundenlohn berechnest. So erhältst du einen genauen Überblick über den tatsächlichen Verdienst pro Stunde.
Wie gehe ich vor, wenn die Arbeitszeit variiert?
Bei wechselnden Arbeitszeiten empfiehlt es sich, einen Durchschnitt der geleisteten Stunden zu bilden. Dann teilst du den Monatslohn durch diese Durchschnittsstunden. Auch hier hilft ein Stundenlohn-Rechner, um den Stundenlohn schnell und korrekt zu ermitteln.